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Wahlen

Zwischen Urnengang und Sitzverteilung.

Freie Wahlen bilden die Grundlage jeder wahren Demokratie. Regelmäßig stattfindende Wahlen sind das Hauptinstrument der Volkssouveränität, des Selbstbestimmungsrecht des Volkes. Bei jeder Wahl werden aus konkurrierenden Angeboten diejenigen Personen und Parteien gewählt, von denen die Mehrheit meint, dass sie in der nächsten Wahlperiode die Geschicke der Kommune, des Landkreises, des Bundeslandes, Deutschlands oder Europas bestimmen sollen. Für die politischen Ebenen gelten zum Teil unterschiedlich lange Wahlperioden. Daraus ergeben sich auch verschiedene Wahltermine. 

  • Oberbürgermeisterwahl in Freital und Wahl des Landrates Sächsische Schweiz-Osterzgebirge - Wahlperiode: 7 Jahre; letzte Wahl: 07.06.2015; nächste Wahl: 12.06.2022 (wenn erforderlich: 2. Wahlgang am 03.07.2022)
  • Kommunalwahlen in Sachsen - Wahlperiode: 5 Jahre; letzte Wahl: 26.05.2019; nächste Wahl: 2024
  • Landtagswahl in Sachsen - Wahlperiode: 5 Jahre; letzte Wahl: 01.09.2019; nächste Wahl: 2024
  • Bundestagswahl - Wahlperiode: 4 Jahre; letzte Wahl: 26.09.2021; nächste Wahl: 2025
  • Europawahl - Wahlperiode: 5 Jahre; letzte Wahl: 26.05.2019; nächste Wahl: 2024

Der nächste Wahltermin ist am 12. Juni 2022. An diesem Tag findet die Wahl des Oberbürgermeisters der Stadt Freital und des Landrates Sächsische Schweiz-Osterzgebirge statt.

Erzielt kein Bewerber mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen (absolute Mehrheit), findet am 3. Juli 2022 ein zweiter Wahlgang statt. Beim zweiten Wahlgang ist gewählt, wer die höchste gültige Stimmenzahl (relative Mehrheit) erhält.

Informationen zur Landratswahl finden Sie auf der Internetseite des Kreiswahlleiters.

Einreichung von Wahlvorschlägen

Die Oberbürgermeisterwahl wurde im Freitaler Anzeiger Nr. 3 vom 4. Februar 2022 bekannt gemacht. Am Tag danach begann die Einreichungsfrist für Wahlvorschläge.

  • Parteien, Wählervereinigungen und Einzelbewerber konnten bis zum 7. April, 2022, 18 Uhr, ihren Wahlvorschlag schriftlich oder persönlich beim Vorsitzenden des Gemeindewahlausschusses, einreichen. Die elektronische Form ist ausgeschlossen. Die Einreichung erfolgte im Rathaus Deuben, Dresdner Straße 212, Zimmer 305. 

Der Gemeindewahlausschuss hat in seiner Sitzung am 13. April 2022 die folgenden fristgerecht und ordnungsgemäß eingereichten Wahlvorschläge zur Oberbürgermeisterwahl in der Großen Kreisstadt Freital am 12. Juni 2022 zugelassen und deren Reihenfolge festgestellt:

Nr. - Wahlvorschlag - mit dem Bewerber
1. - Konservative Mitte e.V. - Uwe Rumberg
2. - Bürger für Freital - Lars Tschirner
3. - Freie Demokratische Partei – FDP Peter Weinholtz
4. - Lehmann - Steffen Lehmann

Kontakt

Vorsitzender Gemeindewahlausschuss
Helmut Weichlein
Telefon 0351 6476128
E-Mail: helmut.weichlein@freital.de

SG Datenverarbeitung/Organisation/allgemeine Verwaltung
Susann Lieber
Telefon 0351 6476660
E-Mail: wahl@freital.de

Gemeindewahlausschuss

Der Stadtrat der Großen Kreisstadt Freital hat in seiner Sitzung am 6. Januar 2022 den Gemeindewahlausschuss für die Oberbürgermeisterwahl gewählt.

Die konstituierende Sitzung des Gemeindewahlausschusses fand am 7. Februar 2022 statt.

Dem Gemeindewahlausschuss obliegt die Leitung der Oberbürgermeisterwahl, insbesondere die Zulassung der Wahlvorschläge und die Feststellung des Wahlergebnisses nach Maßgabe der Bestimmungen des Kommunalwahlgesetzes und der Kommunalwahlordnung.

Sitzungstermine 1. Wahlgang

  • Zulassung der Wahlvorschläge: 13. April 2022, 16.30 Uhr Ratssaal, Dresdner Straße 56
  • Feststellung des Wahlergebnisses: 12. Juni 2022, ca. 19.00 Uhr Rathaus Deuben, Dresdner Straße 212 

Alle Sitzungen des Gemeindewahlausschusses sind öffentlich.

Wahlrecht

Aktives Wahlrecht (Wahlberechtigung)

Wahlberechtigt sind alle Deutschen im Sinne des Artikels 116 des Grundgesetzes und jeder Staatsangehörige eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union,

  • die am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben,
  • seit mindestens 3 Monaten in der Stadt Freital ihren Hauptwohnsitz haben
  • und nicht aufgrund gesetzlicher Regelungen vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.

Passives Wahlrecht

Wählbar zur Oberbürgermeisterin bzw. zum Oberbürgermeister sind Deutsche im Sinne des Artikels 116 Grundgesetz und Staatsangehörige anderer Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, die am Wahltage

  • das 18. Lebensjahr vollendet haben und
  • die allgemeinen persönlichen Voraussetzungen für die Berufung in das Beamtenverhältnis erfüllen.

Nicht wählbar ist unter anderem, wer

  • am Wahltag das 65. Lebensjahr bereits vollendet hat,
  • aufgrund gesetzlicher Regelungen die Wählbarkeit verloren hat.

Wählerverzeichnis

Wählen kann nur, wer in ein Wählerverzeichnis eingetragen ist oder einen Wahlschein hat.

In das Wählerverzeichnis werden von Amts wegen alle am Wahltag Wahlberechtigten eingetragen, die am 1. Mai 2022 bei der Stadt Freital mit ihrem alleinigen oder Hauptwohnsitz gemeldet waren.

Die Wahlbenachrichtigungen müssen den Wahlberechtigten bis zum 22. Mai 2022 zugehen.

Achtung: Es wird eine gemeinsame Wahlbenachrichtigung für die Oberbürgermeister- und Landratswahl für den 1. und evtl. erforderlichen 2. Wahlgang versendet. Es erfolgt keine gesonderte Benachrichtigung über einen 2. Wahlgang.

Wer für den 1. Wahlgang Briefwahlunterlagen beantragt hat, bekommt von Amts wegen auch Briefwahlunterlagen für den etwaigen 2. Wahlgang zugesendet.


Hinweise für Zugezogene oder Umzüge innerhalb des Stadtgebietes

  1. Wer nach dem Stichtag 12. März 2022 in einer anderen Gemeinde eine Wohnung bezieht oder aus einer anderen Gemeinde in die Stadt Freital zieht, ist in keiner der beiden Gemeinden zur jeweiligen Bürgermeisterwahl wahlberechtigt. Für Wahlen, für die ein Wahlberechtigter nach dem Umzug nicht mehr wahlberechtigt ist (z.B. Bürgermeisterwahl in Fortzugsgemeinde), ist er im Wählerverzeichnis zu streichen.
  2. Wenn Sie innerhalb des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge umziehen, bleibt die Berechtigung zur Landratswahl jedoch erhalten. Sie bleiben im Wählerverzeichnis der Fortzugsgemeinde eingetragen, so dass Sie am Wahltag in Ihrem alten Wahlraum wählen oder die Briefwahl beantragen können. Wollen Sie jedoch Ihr Wahlrecht zur Landratswahl in der Stadt Freital ausüben, müssen Sie bis zum 27. Mai 2022 einen Antrag (Nicht von Amts wegen!) auf Eintragung in das Wählerverzeichnis der Stadt Freital (Zuzugsgemeinde) stellen. Sie werden dann aus dem Wählerverzeichnis Ihrer Fortzugsgemeinde gestrichen.
    Der Antrag muss den Familiennamen, die Vornamen, das Geburtsdatum, den Geburtsort und Ihre genaue Anschrift enthalten und von Ihnen persönlich und handschriftlich unterzeichnet sein.
  3. Wenn Sie innerhalb der Stadt Freital umgezogen sind und sich nach dem 1. Mai 2022 ummelden, bleiben Sie in jedem Fall im Wählerverzeichnis des bisherigen Wahlbezirks eingetragen, eine Eintragung in das Wählerverzeichnis des neuen Wahlbezirks, auch auf Antrag, ist nicht möglich. Falls Sie am Wahltag nicht in Ihrem alten Wahlraum wählen können, beantragen Sie bitte rechtzeitig Briefwahlunterlagen.

Briefwahl und Online-Wahlscheinantrag

Wer am Wahltag nicht in seinem Wahlraum wählen kann oder möchte, hat die Möglichkeit, seine Stimmen per Briefwahl abzugeben. Hierzu benötigt man einen Wahlschein und Briefwahlunterlagen.
Wahlberechtigte sollten den Antrag auf Wahlschein und Briefwahlunterlagen rechtzeitig stellen.

Auf folgenden Wegen kann der Wahlschein beantragt werden:
  • schriftlich auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung (Wahlscheinantrag) - bitte achten Sie auf das vollständige Ausfüllen des Antrages (Geburtsdatum, Auswahl, wie mit den Briefwahlunterlagen verfahren werden soll und Unterschrift nicht vergessen), andernfalls muss der Wahlscheinantrag zurückgesandt werden.
  • Online-Wahlscheinantrag hier
  • Beantragung per E-Mail an wahl@freital.de
  • Beantragung persönlich im Briefwahlbüro mit der Möglichkeit vor Ort zu wählen bzw. die Briefwahlunterlagen mitzunehmen. Das Briefwahlbüro öffnet ab 23. Mai 2022.
Hinweise zur Antragsstellung bzw. Abholung von Unterlagen
  • Nur ein vollständiger Antrag kann bearbeitet werden
    Vollständiger Name, Geburtsdatum oder laufende Nummer im Wählerverzeichnis, Anschrift, ggf. eine abweichende Versandanschrift (zum Beispiel Ihre Urlaubsadresse)
  • Eine Beantragung von Wahlscheinen per E-Mail für Andere ist nicht möglich. Wer den Antrag für einen anderen stellt, muss durch Vorlage einer schriftlichen Vollmacht nachweisen, dass er hierzu berechtigt ist. Dies gilt auch für Familienangehörige.
    Nutzen Sie stattdessen die Möglichkeit, die Briefwahlunterlagen über www.freital.de oder über den Wahlscheinantrag auf der Rückseite des Wahlbenachrichtigungsbriefes zu beantragen.
  • Sie können auch eine andere Person damit beauftragen, Ihre Briefwahlunterlagen zu beantragen oder abzuholen. Hierzu muss die auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung aufgedruckte Vollmacht ausgefüllt und unterschrieben werden. Entsprechend Bevollmächtigte dürfen insgesamt nur Briefwahlunterlagen für höchstens vier Wahlberechtigte entgegennehmen.
Briefwahlbüro & Briefwahl vor Ort 

Der Versand der Briefwahlunterlagen erfolgt frühestens ab 16. Mai 2022.

Vom 23. Mai 2022 bis zum 10. Juni 2022 können Sie Ihre Briefwahlunterlagen und Ihren Wahlschein persönlich vor Ort im Briefwahlbüro abholen. Hier kann auch direkt gewählt werden. Bitte beachten Sie die Öffnungszeiten.

Eine Beantragung von Briefwahlunterlagen ist vor Ort bis zum 10. Juni 2022, 16.00 Uhr möglich.

Die Wahlbriefe müssen so rechtzeitig abgeschickt werden, dass sie spätestens bis zum Wahlsonntag, den 12. Juni 2022, 18.00 Uhr, bei der auf dem Wahlbrief angegebenen Adresse eingegangen sind. Nur Wahlbriefe, die rechtzeitig eingehen, können bei der Auszählung berücksichtigt werden. Der Versand der Wahlbriefe wird innerhalb Deutschlands kostenfrei von der Deutschen Post AG übernommen. Wahlbriefe können auch in die Briefkästen der Stadtverwaltung Freital am Rathaus Deuben - Dresdner Straße 212, Rathaus Potschappel – Dresdner Straße 56 oder Verwaltungsgebäude Bahnhof Potschappel – Am Bahnhof 8 im Bahnhofsdurchgang eingeworfen werden.

Besucheranschrift:      

Verwaltungsgebäude Bahnhof
Mehrzweckbereich
Am Bahnhof 8
(barrierefrei zugänglich)

Allgemeine Öffnungszeiten:   

Montag              8.00 – 12.00 Uhr
Dienstag            8.00 – 12.00 Uhr, 14.00 – 18.00 Uhr
Mittwoch           geschlossen
Donnerstag       8.00 – 12.00 Uhr, 14.00 – 18.00 Uhr
Freitag               8.00 – 12.00 Uhr

Zusätzliche Öffnungszeiten

Mittwoch, 25.05.2022           8.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag, 26.05.2022      geschlossen – Feiertag
Freitag, 27.05.2022              8.00 – 12.00 Uhr (nur Briefwahlbüro geöffnet)
Freitag, 10.06.2022              zusätzlich 13.00 – 16.00 Uhr

Kontakt:                     

Telefon: 0351 6476-315 (besetzt ab 16.05.2022)
Telefon: 0351 6476-660 (Wahlorganisation)
E-Mail: wahl@freital.de

Eventueller 2. Wahlgang

Achtung: Es wird eine gemeinsame Wahlbenachrichtigung für die Oberbürgermeister- und Landratswahl für den 1. und evtl. erforderlichen 2. Wahlgang versendet. Es erfolgt keine gesonderte Benachrichtigung über einen 2. Wahlgang.

Falls Sie für den ersten Wahlgang Briefwahlunterlagen beantragt haben, müssen Sie die Unterlagen nicht erneut beantragen, falls ein zweiter Wahlgang am 3. Juli 2022 stattfinden muss. Die Unterlagen werden Ihnen von Amts wegen zugeschickt. Eine Wahlmöglichkeit besteht in diesem Falle nicht. Sie können jedoch mit dem Wahlschein in Ihrem Wahlbezirk wählen gehen.

Über die Abläufe bei einem eventuellen 2. Wahlgang, z.B. Öffnung des Briefwahlbüros wird rechtzeitig informiert.

Urnenwahlbezirke

Die Wahl findet von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr statt.

Wo kann gewählt werden?

Die Stadt Freital ist in 29 allgemeine Wahlbezirke eingeteilt. In den Wahlbenachrichtigungsbriefen, die den Wahlberechtigten bis zum 22. Mai 2022 zugehen müssen, sind der Wahlbezirk und der Wahlraum angegeben, in dem der Wahlberechtigte, da er dort im Wählerverzeichnis eingetragen ist, zu wählen hat.

Die Wähler haben die Wahlbenachrichtigung und ihren Personalausweis oder Reisepass zur Wahl mitzubringen. Bei Verlust der Wahlbenachrichtigung reicht auch die Vorlage des Personalausweises oder Reisepasses.

Hinweise zu einzelnen Wahlräumen finden Sie hier.

Wahlgebiet

Wahlgebiet ist das Gebiet der Stadt Freital.

Zur Organisation der Ausübung des Wahlrechts ist das Stadtgebiet Freital in 29 allgemeine Wahlbezirke unterteilt. Jedem Wahlbezirk ist ein Wahlraum zur Stimmabgabe zugeordnet.

Für die Ermittlung der Briefwahlergebnisse werden außerdem nach derzeitigem Stand neun Briefwahlvorstände gebildet.

Rechtsgrundlagen

Für die Vorbereitung und Durchführung der Oberbürgermeisterwahl gelten folgende Vorschriften:

Wahlhelferinnen und Wahlhelfer

Die Stadt Freital sucht zur Durchführung der Oberbürgermeister- und Landratswahl wieder ehrenamtliche Wahlheferinnen und Wahlhelfer für beide Wahlgänge (12. Juni 2022 und 3. Juli 2022).

Um als Wahlhelfer tätig werden zu können, muss man das 18. Lebensjahr vollendet haben und die deutsche Staatsangehörigkeit oder die eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union besitzen. Ein Wahlrechtsausschluss darf nicht vorliegen. Bewerberinnen und Bewerber von Wahlvorschlägen und Vertrauenspersonen dürfen nicht tätig werden.

Die Wahllokale sind von 8:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Die Arbeit im Wahllokal erfolgt in zwei Schichten. Die Einteilung erfolgt durch die Wahlvorsteherin / den Wahlvorsteher. Ab 18:00 Uhr beginnt die Ergebnisermittlung. Bei dieser muss der Wahlvorstand vollzählig anwesend sein.

Für die Tätigkeit als Wahlhelfer werden keine besonderen Kenntnisse benötigt. Die Positionen Wahlvorsteherin/Wahlvorsteher, stellvertretende Wahlvorsteherin/Wahlvorsteher sowie Schriftführerin/Schriftführer werden durch die Wahlorganisation geschult. Die Einweisung der Position Beisitzerin/Beisitzer erfolgt am Wahltag durch die Wahlvorsteherin beziehungsweise den Wahlvorsteher.

Nach der Wahl-Entschädigungssatzung werden für die ehrenamtliche Tätigkeit am Wahltag in einem Urnenwahlbezirk folgende Entschädigungen gezahlt:

  • Wahlvorsteher/-in                               50,00 €
  • stellvertretende Wahlvorst                 40,00 €
  • Schriftführer/-in                                  45,00 €
  • stellvertretende Schriftführer/-in      35,00 €
  • alle anderen Mitglieder des Wahlvorstandes, wie Beisitzer, und weitere Hilfskräfte 30,00 €.

Bei verbundenen Wahlen, wie am 12. Juni 2022, erhöht sich der Entschädigungsbetrag um 20,00 €.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, können Sie gern mit dem Wahlhelfer-Formular Ihre Bereitschaft erklären oder Sie melden sich per E-Mail an wahl@freital.de. Bitte geben Sie dabei Ihr Geburtsdatum, die Erreichbarkeit sowie Ihren Einsatzwunsch an. Von telefonischen Bereitschaftserklärungen bitten wir abzusehen. Über Ihren Einsatz werden Sie etwa zwei Monate vor dem Wahltag informiert.


 Häufige Fragen zur Tätigkeit als Wahlhelfer/-in

Welche Aufgaben haben Wahlvorstände in den Allgemeinen Wahlbezirken (Urnenwahlbezirk)?

Die Mitglieder der allgemeinen Wahlvorstände organisieren am Wahltag ganztägig die Stimmabgabe und abends die Auszählung der Stimmzettel.

Wahlvorsteher/-innen leiten die Wahlhandlung und Zählung der Stimmen. Sie weisen alle anderen Mitglieder des Wahlvorstandes in ihre Aufgaben ein. Tagsüber geben sie zum Beispiel (sofern alle Voraussetzungen dafür erfüllt sind) die Wahlurne für den Einwurf des Stimmzettels durch den Wähler frei. Am Ende des Wahltages bringen sie die wichtigen Wahlunterlagen ins Rathaus Deuben.

Stellvertreter/-innen vertreten die Wahlvorsteher/-innen in der Pause.

Schriftführer/-innen prüfen, ob Personen im Wählerverzeichnis eingetragen und wahlberechtigt sind. Sie setzen nach vollzogener Wahlhandlung des Wählers Stimmabgabevermerke (Häkchen) im Wählerverzeichnis. Außerdem fertigen sie die Wahlniederschrift über die Wahlhandlung und die Ermittlung/ Feststellung des Wahlergebnisses im Wahlbezirk an und bringen die wichtigen Wahlunterlagen mit dem Wahlvorsteher in das Rathaus Deuben.

Stellvertretende/r Schriftführer/-in vertreten die Schriftführer/-innen in der Pause.

Beisitzer/-innen geben zum Beispiel die Stimmzettel am Eingang des Wahlraumes aus und kontrollieren den Ablauf im Wahlraum (insbesondere bei Andrang).

Wie lange dauert mein Einsatz am Wahltag?

Im allgemeinen Wahllokal werden Sie tagsüber circa 5 Stunden im Wahllokal verbringen. Ob Sie vormittags oder nachmittags eingeplant sind, entscheidet ihr/-e Wahlvorsteher/-in. Wenn Sie vorab Fragen zur Einsatzzeit haben, wenden Sie sich bitte direkt an ihn oder sie.

Am Morgen trifft sich der Wahlvorstand ca. 7.15-7.30 Uhr, gegen 12.30 Uhr erfolgt der Wechsel.

Hinzu kommt die Auszählung der Stimmen nach Ende der Wahlhandlung um 18.00 Uhr, für die Sie, je nach Wahlbeteiligung und Größe Ihres Wahlbezirks, circa zwei bis drei Stunden einplanen sollten.

Wann erfahre ich, ob, in welcher Funktion und wo ich als Wahlhelfer/-in eingesetzt werde?

Wenn Sie Ihre Bereitschaft zur Tätigkeit als Wahlhelfer/-in erklären, ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie auch eingesetzt werden. Bitte halten Sie sich den Wahltermin deshalb bereits frühzeitig frei.

Ihre verbindliche Berufung in den Wahlvorstand erhalten Sie in der Regel einen Monat vor dem Wahltermin.

Ich habe mich als Wahlhelfer/-in beworben. Werde ich jetzt immer eingesetzt?

Nein. Sie werden aber als Wahlhelfer/-in in der Wahlhelferdatei gespeichert und automatisch vor anstehenden Wahlen kontaktiert. Dabei fragen wir Ihr Interesse ab, erneut als Wahlhelfer/-in eingesetzt zu werden.

Sofern Sie der Speicherung Ihrer Daten widersprechen, werden Sie aus der Wahlhelferdatei gelöscht.

Wann und wie erhalte ich die Aufwandsentschädigung?

Die Wahlhelfer-Entschädigung wird im Anschluss an die Wahl innerhalb von 21 Tagen nach Eingang des Antrages per Überweisung ausgezahlt. Das entsprechende Antragsformular erhalten Sie am Wahltag von Ihrem Wahlvorsteher. Eine Barauszahlung ist nicht möglich.

Was ist, wenn ich am Wahltag erkrankt oder verhindert bin?

Grundsätzlich ist jede/-r Wahlberechtigte zur Übernahme dieses Ehrenamtes verpflichtet. Sobald Sie als Wahlhelfer/-in berufen wurden, kommt eine Ablehnung nur aus wichtigem Grund in Betracht.

Wenn Sie Ihren Aufgaben am Wahltag krankheitsbedingt oder aus besonderem wichtigem Grunde nicht nachkommen können, melden Sie sich bitte umgehend telefonisch bei der Wahlhelferbetreuung.

Kann ich angeben, wo und in welcher Funktion ich eingesetzt werden möchte?

In der Bereitschaftserklärung zur Mitarbeit in einem Wahlvorstand können Sie Wünsche hinsichtlich Ihrer bevorzugten Funktion im Wahlvorstand und zum Einsatzort machen (wohnungsnah, in einem konkreten Wahllokal oder flexibel im Stadtgebiet). Ihre Wünsche werden soweit wie möglich berücksichtigt.

Muss ich als Wahlhelfer/-in auf besondere Dinge achten?

Als Wahlhelfer/-in sind Sie der politischen Neutralität verpflichtet. Darüber hinaus gilt die Verschwiegenheitspflicht. Sämtliche Informationen, die Sie im Laufe der Wahlhandlung über dritte Personen zur Kenntnis nehmen, dürfen nicht weitergegeben werden.

Wie werde ich auf meinen Einsatz als Wahlhelfer/-in vorbereitet?

Als Wahlhelfer/-in müssen Sie keine besonderen Kenntnisse mitbringen.

Als Beisitzer/-in im Wahlvorstand erhalten Sie ein Merkblatt mit Informationen zu Ihrem Einsatz. Die Wahlvorsteher/-innen, deren Stellvertreter/-innen und die Schriftführer/-innen werden vor der Wahl zu einer Schulung geladen, um Sie auf ihre Aufgaben vorzubereiten.

Sind Wahlhelfer/-innen versichert?

Als ehrenamtliche Wahlhelfer/-innen sind Sie über die gesetzliche Unfallversicherung versichert. Das gilt für Ihre Tätigkeit am Wahltag, den Hin- und Rückweg zum Wahllokal sowie für die Teilnahme an der Schulung. Dieser Versicherungsschutz ist kostenfrei und Sie müssen ihn nicht extra beantragen. Sollte ein Unfall passieren, melden Sie diesen bitte möglichst schnell der Wahlorganisation. Im Fall einer ärztlichen Behandlung geben Sie bitte an, dass sich der Unfall während einer ehrenamtlichen Tätigkeit ereignet hat.

Wo können Wahlhelfer/-innen selbst wählen?

Sind Sie als Wahlhelfer/-in im eigenen Wahlbezirk eingesetzt, können Sie in der Pause wählen gehen. Falls Sie in einem anderen Wahlraum eingesetzt sind, können sie dort nur mit einem Wahlschein wählen. Außerdem können Sie per Briefwahl wählen. Den Wahlschein und die Briefwahlunterlagen können Sie nach Erhalt der Wahlbenachrichtigung beantragen. Das ist schriftlich, persönlich (aber nicht telefonisch) oder elektronisch (am besten mit dem Online-Wahlscheinantrag) möglich.

Was muss am Wahltag mitgebracht werden?

Bitte bringen Sie ausreichend Getränke und Verpflegung für den Wahltag und die anschließende Stimmenauszählung mit und (wenn vorhanden) Ihre Schulungsunterlagen. Alles andere, was Sie für ihre Tätigkeit benötigen, wird bereitgestellt.

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