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Soziokulturelles Zentrum 

Sieben unterschiedliche Vereine, ein gemeinsames Ziel

Der Stadtrat der Großen Kreisstadt Freital hat am 23. Juni 2016 die Umsetzung einer dezentralen Variante des Soziokulturellen Zentrums in Freital mit Trägerschaft eines Vereins beschlossen. Ziel ist die Nutzung der vielen vorhandenen Räumlichkeiten und technischer Ausstattungen. Der Zusammenschluss von sieben Vereinen und der Körperschaft der Stadt Freital führte schließlich zur Gründung des Trägervereins »Soziokultur Freital« am 28. Juni 2016. 

Die Gründungsvereine des Soziokultur Freital e.V. sind Förderkreis BIOTEC e.V., Förderverein für Jugend und Kulturarbeit e.V., Kultur- und Tanzwerkstatt e.V., Kulturverein Freital e.V., »Regenbogen« Familienzentrum e.V., Spielbühne Freital e.V., Stadt Freital, Verein zum Erhalt der Ballsäle Coßmannsdorf e.V.

Im Auftrag der Stadt Freital hat der Soziokultur Freital e.V. 2017 erstmals die Organisation der Kultur(All)Tage in enger Zusammenarbeit mit Vereinen, privaten Akteuren und Firmen von der Stadt übernommen. Die Kultur(All)Tage wurden erstmals 2013 veranstaltet und sind seither fester Bestandteil der Freitaler Kulturlandschaft. Die Betreuung dieser Plattform für Künstler, Kulturschaffende und  Kulturinteressierte mit großer und kleiner Kunst an verschiedenen Veranstaltungsorten im Stadtgebiet stellt einen Schwerpunkt der Arbeit des Soziokulturellen Zentrums dar. 

Das Soziokulturelle Zentrum Freital richtet darüber hinaus seine Angebotsgestaltung einerseits an den inhaltlichen Vorgaben der Förderschwerpunkte zur Soziokultur (Kriterienkatalog), andererseits an den Bedürfnissen der potenziellen Zielgruppen aus. Es ist damit auch ein Instrument der Stadtentwicklung und folgt in seiner Ausrichtung der Beschlussfassung zur „Familienfreundlichen Ausrichtung“ der Stadtpolitik. Verschiedenen Angebote sollen eine Strahlkraft in die Region entfalten - beispielsweise Wettbewerbe oder Festivals, die in der Kunstsparte bzw. in dem betreffenden Thema Jahreshöhepunkte darstellen und eine überregionale Beteiligung bei Aktiven und Zuschauern besitzen. 

Die Angebotsgestaltung setzt sich aus regelmäßigen Kursangeboten in verschiedenen Kunstsparten, aus mehrtägigen Projekten sowie aus einer regelmäßigen Veranstaltungstätigkeit zusammen, die insbesondere auch der Präsentation von Projektergebnissen sowie der Nachwuchsförderung dient. In den Kursen und Workshops wird die kulturelle Bildung als zentrale Methode im Verständnis des Arbeitspapiers des Landesverbandes Soziokultur Sachsen zu diesem Thema angewandt. Derzeit sind drei fest angestellte Mitarbeiter im Soziokulturellen Zentrum tätig. 

Das Gewinnen weiterer Standorte, insbesondere im Einklang mit der kommunalen Stadtentwicklung, sowie neue Projekte und Partner sollen neben der Vernetzung, Ergänzung und Koordination bestehender Angebote im Rahmen des Soziokulturellen Zentrums forciert werden. Bürgerbeteiligung und Selbstorganisation in enger Kooperation mit den bestehenden Akteursrunden und Freital.Net/z sind erklärte Absicht der Umsetzung soziokultureller Arbeit des Zentrums.