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Zusatzinformationen

Städtische Sammlungen Freital

Die Städtischen Sammlungen Freital auf Schloss Burgk gehören zu den größten nichtstaatlichen Museen des Freistaates Sachsen.

Kurz nach der Stadtgründung beschloss 1923 das Stadtparlament die Errichtung eines Museums. Anfangs im Gebäude des Städtischen Zollamtes untergebracht, zog das Museum bald darauf in repräsentative Räume des Stadthauses am Neumarkt. Während des zweiten Weltkrieges geschlossen und ausgelagert, wurden nach Kriegsende die Räumlichkeiten des Bodenreform enteigneten Rittergutes Burgk bezogen. Hier, wo sich einst der glanzvolle Wohnort der Freiherren von Burgk und die administrative Leitung des Burgker Steinkohlenwerkes befanden, können sich Besucher heute über die Regionalgeschichte des Freitaler Raumes informieren. Unter einem Dach vereint, bietet das Museum viel Interessantes zu Bergbau, Industrie und Stadtgeschichte, sowie zwei hochkarätige Kunstsammlungen.

Ausstellungen

Im Hauptgebäude wird der über 450-jährige Steinkohlenbergbau der Region dokumentiert. Darin eingebettet finden sich maßgebliche Aussagen zur Stadt- und Regionalgeschichte und zur Historie des im 19. Jahrhundert durch die Romantiker gefeierten Plauenschen Grundes.

Bergbauschauanlage

Die Bergbauschauanlage im Nordflügel des Objektes zeigt dem Besucher hautnah den Steinkohlen- und Uranerzbergbau zwischen 1945 und der Beendigung der Förderung 1989. Eine nachgestaltete Untertagesituation dokumentiert den WISMUT-Bergbau jener Jahre.

Einen besonderen Platz in der Ausstellungslandschaft nimmt „Dorothea“ ein. Auf diesen Namen wurde 1882 die erste elektrische Grubenlok der Welt, gebaut von "Siemens & Halske/Berlin", getauft. Als Leihgabe des Siemens-Forum München begeistert sie in Freital, ihrem ursprünglichen Einsatzort nicht nur Elektrotechniker und Eisenbahnfreunde.

Diese frühe Grubenlokomotive nahm am 25. August 1882 ihren Dienst bei den Königlichen Steinkohlenwerken Zauckerode auf. Sie löste auf dem 5. Hauptquerschlag des Oppelschachtes die Pferdeförderung kostengünstig ab. Die elektrische Traktion bewährte sich von Anfang an. Einige konstruktive Mängel konnten darüber nicht hinwegtäuschen und nach deren Beseitigung war die E-Lok bis zum Erliegen des Oppelschachtes 1927 ständig im Einsatz. Danach gab man die Elektrolok an die Herstellerfirma zurück. Sie fand dort an exponierter Stelle Aufstellung. Nach dem II. Weltkrieg setzte man sie in das Siemens-Forum nach München um, von wo aus sie 1999 dankenswerter Weise als Leihgabe nach Freital kam.

Technische Daten der ersten elektrischen Grubenlokomotive:

Baujahr: 1882
Höhe: 1700 mm
Breite: 800 mm
Spurweite: 566 mm
Gewicht: 1550 kg
Achsabstand: 450 mm
Motorleistung: 6 PS
Raddurchmesser: 340 mm
Motorendrehzahl: 700 U/min
Gesamtlänge: 2430 mm
Geschwindigkeit: 8 km/h

Technikgarten

Ausgehend von dem großen Besucherinteresse am einheimischen Steinkohlenbergbau nach den Eröffnungen der Bergbauschauanlage (1992), des Besucherbergwerks „Tagesstrecke Oberes Revier Burgk“ (1996) und der völlig neu gestalteten Bergbauausstellung im Schloss (2002), bauten die Mitarbeiter des Museums mit vielen Helfern den so genannten Technikgarten im Park des Burgker Rittergutes auf.

Am historischen Ort, wo bis 1953 Steinkohle und Uranerz im Burgker Unteren Revier gewonnen wurde, entstand die Nachbildung einer Schachtanlage der SAG (Sowjetischen Aktiengesellschaft) Wismut mit vielen interessanten Einzelheiten. Die hölzerne Bauart vermittelt einerseits das Aussehen von Schachtgebäuden der Nachkriegszeit und schützt andererseits erhaltenswerte Bergbaumaschinerie. Das sind vor allem ein Fördergerüst mit Fördergestell und Signaleinrichtungen, Fördermaschine und Kompressor sowie Teile eines Ventilators. Gesondert untergebracht ist eine Teilschnittmaschine mit einer Masse von 19 Tonnen. Außer der Aufstellung dieser Großgeräte wurde von Seiten des Museums vor allem auch auf Details geachtet, so dass der Besucher sich in die frühe Wismutzeit zurückversetzt fühlen kann. Eine kleine Ausstellung gibt darüber auch Informationen.

Besucherbergwerk

Das Besucherbergwerk „Tagesstrecke Oberes Revier Burgk“, dessen Mundloch sich im Burgker Schlosspark befindet, wird neben Bergbaufans vor allem geologisch interessierte Besucher begeistern. Ein Steinkohlenaufschluss lässt die Einfahrenden eine Zeitreise in das 280 Millionen Jahre zurückliegende Perm und die damalige Entstehung der Lagerstätte des Döhlener Beckens erleben. Die 1821 aufgefahrene Tagesstrecke zeigt aber auch das schwere Los der Bergarbeiter in den frühindustriellen Steinkohlengruben der Region. Dieses kleine Besucherbergwerk ist für Sachsen dadurch einzigartig, dass im untertägigen Bereich und im natürlich vorhandenen geologischen Verband die Flözlagerung der Steinkohle besichtigt werden kann.

Das Besucherbergwerk ist das einzige zur Dokumentation des frühindustriellen Steinkohlenbergbaus Sachsens.

Faszination Steinkohle

In der Ausstellung „Faszination Steinkohle“ entführt ein beeindruckendes Panoramabild den Besucher in die längst vergangene Pflanzen- und Tierwelt des Permzeitalters. Ein räumliches Modell gewährt einen Blick „unter die Erde“, mitten hinein in die flözführenden Schichten der Steinkohlenlagerstätte des Döhlener Beckens. Die jüngeren Gäste können hier erfahren, was es mit „Willi Wolfssaurier“, dem versteinerten Wolfssaurier von Döhlen, auf sich hat und was die Fossilien mit dem Steinkohlenbergbau in der Region zu tun haben.

Zur Ausstellung ist ein Begleitheft für Kinder erhältlich („Willi Wolfssaurier und seine Freunde aus dem Moorwald“).

Städtische Kunstsammlung

Die städtische Kunstsammlung stellt im Kontext der anderen sächsischen Sammlungen insofern einen Sonderfall dar, als dass sie versucht, die Kunstentwicklung einer bestimmten Region innerhalb eines begrenzten Zeitraumes zu dokumentieren. Gemeint sind damit jene sechs Jahrzehnte von 1890 bis etwa 1950, die für die Kunst Dresdens und darüber hinaus für die gesamte deutsche Kunst von epochaler Bedeutung waren.

Der Ansatz zur Kunsterneuerung in den neunziger Jahren des 19. Jahrhunderts ist nicht nur in Dresden, sondern in vielen Städten Deutschlands und Europas nachweisbar. Es war das Zeitalter der „Sezessionen“, deren erste, 1892 in München gegründet, zum Vorbild für Dresden (1894), Wien (1897), Berlin (1898) und andere Städte werden sollte.

Diese Epoche (1890-1914), die so unterschiedliche Strömungen wie Symbolismus, Jugendstil, Freilichtmalerei und Heimatkunst in sich einschließt, bildet auch den ersten Hauptkomplex der Kunstsammlung. Mit bedeutsamen Werken ist der in Paris am dortigen Impressionismus geschulte Gotthardt Kuehl ebenso vertreten wie der aus Hessen stammende Carl Bantzer, der zu den ersten Malern gehörte, die das reizvolle Dörfchen Goppeln unweit der Landeshauptstadt für sich und ihre künstlerische Arbeit entdeckten. Mehr einem Symbolismus sächsischer Prägung zugewandt waren die kurz nach 1870 geborenen Sascha Schneider, Hans Unger, Richard Müller und Oskar Zwintscher. Einer der Hauptvertreter des deutschen Jugendstils ist in Ludwig von Hofmann zu finden. All die Ideale des „Kunstfrühlings“ um 1900 verloren sich nach 1914 in den „Stahlgewittern“ des Ersten Weltkrieges.

Eines der bedeutsamsten Werke, die unmittelbar aus dem Kriegsgeschehen heraus entstanden, ist in dem futuristisch inspirierten „Selbstbildnis als Mars“ (1915) des jungen Otto Dix zu finden. Von Dix befinden sich noch acht weitere Gemälde aus dem Zeitraum von 1911 bis 1940 in der Sammlung und bilden deren Glanzpunkte.

Von überregionaler Bedeutung sind Gemälde von Willy Kriegel. Ebenso wie Otto Dix, Wilhelm Rudolph, Hubert Rüther und andere studierte auch er bei Otto Gussmann.

Die „zweite Expressionistengeneration“, deren Hauptschaffen in dieser Stilrichtung 1919/20 nachweisbar ist, wird durch zwei bedeutende Werke des Malers Hubert Rüther belegt. Weitere herausragende Werke der Kunstentwicklung in der Zeit von 1920 bis zum Anfang der dreißiger Jahre sind unter anderem von Fritz Winkler, Erich Fraaß, Johannes Beutner, Ernst Hassebrauk, Otto Lange, Hans Jüchser sowie von Josef Hegenbarth.

Die Künstler der „Sezessions-Gruppe 1919“ und die ihr nahe stehenden Künstler sind somit in großer Vielzahl nachweisbar. Ein großer Künstler, der zu dieser Zeit in Dresden wirkte, fehlt leider – Oskar Kokoschka.

Mit der Übergabe des über einhundert Gemälde umfassenden Nachlasses des Malers Ewald Schönberg im Jahre 1960 durch das ehemalige Ministerium für Kultur der DDR wurde der Sammlung ein bedeutender Zugang zuteil. Schönbergs Werk besticht durch eine eigene Handschrift. In großflächig angelegten Kompositionen schildert er verhalten Menschen und Landschaft seiner erzgebirgischen Heimat. Eine Dependance-Ausstellung von Werken Schönbergs aus Freitaler Besitz ist in Zinnwald zu besichtigen.

Eine der hochherzigsten Schenkungen ward Freital mit der Übernahme der privaten Sammlung von Hellmuth Heinz. In ihr verbinden sich Arbeiten der Künstler um Dix mit Werken nachfolgender Künstlergenerationen. Entwicklungswege in der Dresdner Kunst werden somit transparent.

Neben dem kostbaren Gemälde- und Grafikfundus verfügt die Freitaler Sammlung auch über eine kleine, aber beachtenswerte Kollektion an Plastik. Namen wie Georg Kolbe, Ludwig Godenschweg, Karl Lüdecke, Fritz Maskos und Christoph Voll müssen hier genannt werden.

Von der nachfolgenden Künstlergeneration der nach 1900 Geborenen beherbergt die Exposition über die Sammlung Hellmuth Heinz hinausgehend noch bedeutende Beispiele. An erster Stelle sei hier das überlebensgroße „Porträt des Bauern Rehn“ (1951) von Curt Querner genannt.

Die fünfziger Jahre setzten lange einen Schlusspunkt für die Freitaler Sammlung, ohne dass daran dogmatisch festgehalten wurde. Bedingt war diese Zäsur durch mehrere Gründe. Historisch gesehen war die progressive Kunstentwicklung in der Elbmetropole zu diesem Zeitpunkt im Komplex abgeschlossen. Die deutsche Kunst wurde wie das Land gespalten. Die noch lebenden Künstler, oft im Nationalsozialismus verfemt, gerieten zusehends in den nicht weniger kunstfeindlichen Einfluss der „Formalismusdebatten“. Durch den Ankauf der Eberl-Sammlung, die den Grundstock der Freitaler Kunstsammlung bildet, war eine künstlerische Breite gegeben, die sich auf große Zeiträume durch staatliche Mittel nicht fortsetzen ließ. Gewiss spielten und spielen auch subjektive Faktoren eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Eine Erweiterung erfuhr die Sammlung seit 1999 mit der Aufnahme von Künstlern und deren Arbeiten, die konkret auf der klassischen Moderne Dresdner Kunst aufbauen. Namen wie A. R. Penck, Siegfried Klotz und Hubertus Giebe sind hier ebenso zu nennen wie Eberhard von der Erde und Volker Stelzmann.

Die "Städtische Kunstsammlung Freital“ unternimmt somit den Versuch, den Besucher mit einer Zeitspanne vertraut zu machen, die zu den bedeutendsten Epochen der Kunstentwicklung in Dresden und darüber hinaus für die deutsche Kunst im 20. Jahrhundert gehört. Die Sammlung sieht sich als Ergänzung zu den bedeutenden Sammlungen in Dresden, die jedoch, bedingt durch ihr Profil, der Dresdner Kunst des 20. Jahrhunderts nicht dieses Vorrecht einräumen können. Weiterführende Informationen über die Freitaler Kunstsammlungen findet der interessierte Besucher in zwei umfangreichen Spezialkatalogen.

Stiftung Friedrich Pappermann

Seit 1993 befindet sich die private Kunstsammlung des Dresdners Friedrich Pappermann (1909-1995) in Freital. Sie umfasst ca. 200 Gemälde, die in einer Dauerausstellung präsent sind, und ungefähr 1200 Blatt graphische Arbeiten. Das Sammlungsspektrum umfasst speziell Dresdner Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Den Schwerpunkt der Stiftung bilden Werke jener Künstler, die zwischen Klassizismus und Spätromantik nachhaltige Spuren in der Kunst der Elbmetropole hinterließen. Das bedeutendste Gemälde der Stiftung stammt von der Hand des Romantikers und C.-D.-Friedrich-Freundes Ernst Ferdinand Oehme und zeigt den Rabenauer Grund im Frühling. Neben diesem befinden sich weitere Werke der romantischen Landschaftsmalerei von Carl Gustav Carus, Christian Friedrich Gille, Friedrich Preller d. Älteren und Sohn, Johann Anton Castell und vieler anderer in der Ausstellung.

Einen weiteren Schwerpunkt der Stiftung bildet die gemeinhin als Stilkunst bezeichnete Epoche um 1900.

Die Künstler reagierten in unterschiedlicher Weise auf die geänderten Bedingungen. Der frische Wind, der seit der Jahrhundertmitte aus Frankreich und Belgien herüberwehte, verfing sich in den starren verkrusteten Strukturen der Akademie.

Auch der Zusammenschluss in Gruppen wurde aus Frankreich übernommen. Pate standen Künstlerkolonien wie die von Fontainbleau, Pont-Aven und Pouldu. Nach ihrem Vorbild entwickelten sich auch in Deutschland Künstlerkolonien, von denen einige wie Worpswede (ab 1889), Dachau (ab 1894) oder Darmstadt (ab 1899) Weltgeltung errungen haben.

Ein reizvolles Dorf südwestlich der Landeshauptstadt Dresden wurde in Sachsen zum Ausgangspunkt der Kunsterneuerung – Goppeln. Zahlreiche Werke der „Goppelner“ finden sich auch in der Stiftung, so Gemälde von Carl Bantzer, Paul Baum, Wilhelm Claudius, Sascha Schneider. Zeitweilig arbeiteten auch Robert Sterl und Gotthardt Kuehl in Goppeln. Werke beider Künstler gehören zur Ausstellung. Breiter Raum ist dem Schaffen Ludwig von Hofmanns gewidmet. Acht Arbeiten dieses bedeutenden Jugendstilkünstlers hat Friedrich Pappermann in seiner Stiftung vereinigt. Ähnlich stark vertreten sind Arbeiten Fritz Beckerts, des nach Gotthardt Kuehl wohl bedeutendsten Schilderers von Dresden-Ansichten. Einen Sonderfall in der Stiftung stellt der Nachlass des belgischen Künstlers Ferdinand Pauwels dar. Pauwels lehrte allerdings in Weimar und Dresden an den dortigen Akademien, wo unter anderem Max Liebermann, Robert Sterl und Oskar Zwintscher zu seinen Schülern zählten. Für künstlerische Arbeiten, die zwischen den Kriegen und in der Nachkriegszeit entstanden, stehen Werke von Erich Fraaß, Georg Oehme, Paul Wilhelm, Joachim Heuer und Albert Wigand. Im Gegensatz zu der „Städtischen Kunstsammlung“ hat Friedrich Pappermann auch Kunst nach 1950 gesammelt. Eine langjährige Freundschaft verband den Sammler mit dem Maler Werner Haselhuhn. Auch Gemälde von Kurt Schuster, Paul Michaelis oder Max Uhlig gehören zu Glanzpunkten. Noch im reifen Alter wandte sich Friedrich Pappermann der nonfigurativen Kunst zu. In seiner Stiftung finden sich so Werke von Wilhelm Müller und Dottore.

Insgesamt bilden die beiden Kunstsammlungen die bisher einmalige Möglichkeit, Dresdner Kunst über zwei Jahrhunderte in einer Vielfalt zu erleben, wie dies selbst in Dresden wegen des internationalen Anspruchs der dortigen großen Sammlungen kaum zu realisieren ist. Freital bildet in diesem Punkt somit eine sinnvolle Ergänzung der weltberühmten Sammlungen der Elbmetropole.

Schulhistorisches Kabinett

Dem „Lernort Museum“ wird in den Städtischen Sammlungen Freital mit seinen vielfältigen Ausstellungen nunmehr der klassische Lernort an sich hinzugefügt – das Klassenzimmer. Im Mai 2017 eröffnete das schulhistorische Kabinett erstmals für die Besucher und ist fester Bestandteil im Museumsprogramm der Städtischen Sammlungen Freital. Hier findet sich Vieles, was Schüler- und Lehrergenerationen dazu diente, Wissen anzueignen oder zu vermitteln.

In dem rund fünfundzwanzig Quadratmeter großen Raum können Museumsgäste künftig an bis zu einhundert Jahre alten Schulbänken Platz nehmen, auf Schiefertafeln schreiben und sich in frühere Schulzeiten zurückversetzen lassen. Das richtige Flair dazu bieten ausgewählte Utensilien wie Rechenschieber, Schultafel, alte Karten und allerlei Gegenstände aus der „guten“ alten Zeit – wie Ranzen, Bemmbüchse, Instrumentarien zur chemischen Analyse, Tierpräparate sowie naturwissenschaftliche Modelle oder Messgerätschaften.

Bei einem Besuch des schulhistorischen Kabinetts in den Städtischen Sammlungen Freital können Kinder in die Schulzeit ihrer Groß- und Urgroßeltern eintauchen.

Sonderausstellungen zur Dresdner Kunst sowie zur Bergbau- und Regionalgeschichte runden das Ausstellungsprogramm.

Entspannung vom Museumsbesuch bieten der romantische Park sowie ein Besuch im Schlosscafé.

Die Jüngsten unter den Bergbaufans kommen auf dem großen Erlebnisspielplatz „Burgkania“ auf ihre Kosten. Spielerisch und kreativ können die Kinder die Welt des Bergbaus entdecken und erleben.