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Datum: 10.06.2026

Keine Bundesförderung für Sportstätten-Sanierung

Die Stadt Freital erhält keine Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“. Wie jetzt mitgeteilt wurde, fand die eingereichte Projektskizze der Stadt trotz positiver Bewertung im Auswahlverfahren keine Berücksichtigung.

Hintergrund ist die enorme Nachfrage nach dem Förderprogramm des Bundes. Zwischen November 2025 und Januar 2026 wurden bundesweit mehr als 3.600 Projektskizzen beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung eingereicht. Die beantragte Fördersumme belief sich insgesamt auf über 7,5 Milliarden Euro. Dem gegenüber standen Haushaltsmittel in Höhe von 333 Millionen Euro. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages wählte deshalb am 22. April 2026 lediglich 314 Vorhaben für eine Förderung aus. Freital hatte sich mit zwei wichtigen Sportprojekten um die Bundesmittel beworben. Für die WGF-Arena – Stadion des Friedens war eine umfassende Sanierung der Leichtathletikanlagen geplant, insbesondere der Laufbahnen und Entwässerungsrinnen sowie eine Umrüstung der Flutlichtanlage auf moderne LED-Technik. Die Kosten hierfür wurden auf rund 296.000 Euro geschätzt. Darüber hinaus war am Richard-Hofmann- Weg die Errichtung eines zweiten Trainingsplatzes als Naturrasenfeld vorgesehen. Dieser soll langfristig Kapazitäten sichern, da die Sportanlage am Burgwartsberg perspektivisch ab 2029 wegfallen wird. Besonders für den Jugend- und Trainingsbetrieb wäre der zusätzliche Platz wichtig gewesen. Auch hier war eine moderne LED-Flutlichtanlage geplant. Die Kosten wurden mit rund 773.000 Euro veranschlagt.

Mit der Absage ist eine Realisierung der beiden Maßnahmen momentan unsicher. Andere Förderprogramme über den Freistaat Sachsen werden für die kommenden Jahren als eher unwahrscheinlich angesehen. Nun müssen alternative Möglichkeiten gesucht werden.

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