Vandalismus bis es weh tut
Erneut ist im Bereich des Mehrgenerationenparks Zauckerode Vandalismus zu beklagen. Es wurde eine weitere Tischtennisplatte am Oppelschacht zerstört. Diese ist nicht mehr nutzbar und musste abgebaut werden. Eine neue Platte wird vorerst nicht errichtet. Als Maßnahme lobt der Oberbürgermeister daher eine Belohnung von 200 Euro aus für diejenige Person, die entscheidende Hinweise geben kann, die zur Ergreifung der Täter führen. Zeugenhinweise nimmt die Stadtverwaltung im Büro des Oberbürgermeisters unter Telefon 0351 6476154 oder die Polizei entgegen. Zeugenmeldungen zu Sachbeschädigungen jeglicher Art im öffentlichen Raum können bei jeder Polizeidienststelle abgegeben werden.
Bereits in der Vergangenheit musste die Zerstörung von Stadtmöbeln und Freizeiteinrichtungen in Zauckerode festgestellt werden. Parkbänke, die öffentliche Toilette und Spielgeräte wurden teilweise massiv beschädigt. Hinzu kommen Müll, der einfach weggeworfen wird, Schmierereien und zerschlagene Flaschen. Besonders krass waren im Januar 2026 zertrümmerte Scheiben von Fahrgastunterständen sowie die Zerstörung einer weiteren Tischtennisplatte im Mehrgenerationenpark Zauckerode. Die Schadenshöhe belief sich auf mehrere Tausend Euro. Auch hier hat die Stadt eine Belohnung von jeweils 200 Euro für Zeugenhinweise ausgelobt.
„Mir will das nicht in den Kopf gehen, wie man sein eigenes Umfeld derart verschmutzen und zerstören kann – und dass keiner etwas mitbekommen haben will. Es muss doch im Interesse aller liegen, dass wir in einer sauberen, schönen und lebenswerten Stadt leben und dass wir unser aller Steuergeld nicht sinnlos fürs Wegräumen und Reparieren derartiger Vandalismusschäden ausgeben, sondern lieber in die weitere Verschönerung des Stadtbildes investieren können. Wie viel wollen wir eigentlich noch dulden, bis wir wach und aktiv werden?“, sagt Oberbürgermeister Uwe Rumberg.
Gemeinsam mit Partnern wird die breit angelegte Anti-Vandalismus-Kampagne fortgesetzt. Diese zielt nicht nur auf eine stärkere Identifikation mit der Stadt ab, sondern informiert auch über die Möglichkeiten der Beteiligung für ein schönes Freital und zeigt, wie man mit mehr Zivilcourage gegen Vandalismus vorgehen kann.