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Datum: 26.02.2026

Närrische Regentschaft beendet: Stadt Freital holt sich Rathaus zurück

Mit einem Augenzwinkern, viel Applaus und einem letzten Klang der Schlachtrufe „Jahraus, jahrein! Hinein!“, „Mit Witz und Radau. Wurgwitz - Helau!“, „1-2-3. Wir sind dabei!“ sowie, „Zu Lande und zur See – Pesterwitz – Ohé“ hat die Stadtverwaltung am Aschermittwoch das närrische Kapitel der Saison 2025/2026 geschlossen. In der Gutshofbühne Pesterwitz rangen die Vertreter der Stadt den Karnevalisten symbolisch die „Regierungsgewalt“ wieder ab – und setzten damit einen heiteren Schlusspunkt unter eine ausgelassene fünfte Jahreszeit.

Oberbürgermeister Uwe Rumberg und der Erste Bürgermeister Peter Pfitzenreiter nahmen gemeinsam mit den Karnevalsvereinen aus Hainsberg, Wurgwitz, Somsdorf und Pesterwitz an dem traditionellen Entmachtungsakt teil. Schauplatz war die Gutshofbühne Pesterwitz, wo sich Verwaltung und Narren noch einmal schlagfertige Wortwechsel lieferten, ehe Amtskette, Stadtsäckel, Stadtschlüssel und Amtsschimmel wieder in städtische Hände übergingen.

Dabei hatte alles – wie es die Tradition verlangt – mit einem Paukenschlag begonnen: Am 11. November 2025 um exakt 11:11 Uhr stürmten die Elferräte das Rathaus im Stadtteil Potschappel. Mit Jux, Böllerei und musikalischer Begleitung nahmen sie das ehrwürdige Amtsgebäude ein und übernahmen symbolisch die Regentschaft über Freital und seine Bürger für die närrische Zeit. In den folgenden Monaten luden die Karnevalsvereine in ihren Stadtteilen zu zahlreichen Veranstaltungen ein und boten ein abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein. Ob Auftaktfeiern, Familiennachmittage oder Mottoparty – die fünfte Jahreszeit zeigte sich auch in dieser Saison wieder von ihrer kreativen Seite.

Mit dem Aschermittwoch ist das närrische Intermezzo nun offiziell beendet. Die Stadtverwaltung hat ihre Amtsgeschäfte wieder vollständig übernommen – zumindest bis zum nächsten 11.11. um 11:11 Uhr, wenn es erneut heißt: Rathaus frei für die Narren.

„Unsere Karnevalsvereine leisten weit mehr als ein paar Wochen Frohsinn im Jahr. Sie bewahren mit großer Leidenschaft unser närrisches Brauchtum, stärken den Zusammenhalt in den Stadtteilen und bereichern das kulturelle Leben in unserer Stadt auf beeindruckende Weise. Hinter jeder Veranstaltung stehen unzählige Stunden ehrenamtlicher Arbeit – vom Kulissenbau über aufwendige Proben bis hin zur Organisation der Karnevalsparade. Dieses Engagement verdient großen Respekt und aufrichtigen Dank. Unsere Karnevalisten sind ein lebendiges Beispiel dafür, wie Vereinsarbeit Menschen verbindet und Frohsinn in unsere Stadt bringt.“

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