Scheinwerfer an: Große Bühne für kleine Stars bei der Talentshow
Das Rampenlicht strahlt hell. Das Publikum hält den Atem an. Die Turnhalle der Ludwig-Richter-Schule verwandelte sich in eine Arena der Träume. Unter dem Motto „Zeig, was du kannst!“ traten insgesamt neun Gruppen an, um die Zuschauer und die Jury von ihrem Können zu überzeugen. Was die Zuschauer zu sehen bekamen, war ein Feuerwerk der Emotionen und Talente.
Seit nunmehr 14 Jahren zählt die Talentshow zu einer festen Größe im Hort. Die gesamte Moderation wurde eigenständig von Kindern durchgeführt. Mit viel Charme und Witz führten die jungen Moderatoren das Publikum durch das Programm. Sie kündigten die Vorführungen an, überbrückten Umbaupausen und nahmen den Akteuren hinter den Kulissen die Nervosität.
Wochenlang hatten die jungen Künstlerinnen und Künstler auf diesen Moment hingearbeitet. Aufgrund der enormen Vielzahl der Bewerber mussten die Gruppen eine Auswahl treffen. In einem spannenden Vorentscheid innerhalb der einzelnen Gruppen wurden die Darbietungen intern ausgewählt. Nur wer sich gegen die starke Konkurrenz durchsetzte, ergatterte einen der neun begehrten Startplätze für das große Finale.
Hinter den Kulissen war die Nervosität spürbar, doch auf der Bühne war davon nichts mehr zu merken. Um vor so großem Publikum aufzutreten, brauchte es vor allem eines: jede Menge Mut. Dass sich der unermüdliche Fleiß und die Ausdauer der vergangenen Wochen gelohnt haben, bewiesen die Gruppen ab der ersten Sekunde.
Die Vielfalt des Programms war beeindruckend und ließ keine Wünsche offen. Die Zuschauer erlebten eine perfekte Mischung aus verschiedenen Disziplinen, wie zum Beispiel: Gesang, Instrumente spielen, Pantomime, Tanz und Akrobatikvorführungen.
Die wohl schwerste Aufgabe des Nachmittages hatte die Kinder-Jury. Sie bewertete jeden einzelnen Beitrag. Am Ende fiel die Entscheidung denkbar knapp aus, da das Niveau aller neun Gruppen extrem hoch war. Gewonnen hat das Theaterstück „Die verrückte Schule“. Neun Gruppen zeigten auf der Bühne, was in ihnen steckt.