Neues Kunstrasen-Großspielfeld in Pesterwitz eröffnet
Große Freude beim SV Pesterwitz: Das neue Kunstrasen-Großspielfeld auf der Sportanlage ist fertiggestellt und offiziell eröffnet worden. Zur Einweihung am 21. August 2026 durchschnitten Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert, Sachsens Sportminister Armin Schuster, der Vorsitzende des SV Pesterwitz, Steffen Schütz, und Freitals Oberbürgermeister Uwe Rumberg gemeinsam das Band.
Aus dem verschlissenen KunstrasenKleinspielfeld ist ein modernes Großspielfeld mit erweiterten Spiel- und Trainingsmöglichkeiten entstanden. Neben dem 92 mal 46 Meter großen Kunstrasenplatz wurden auch die Entwässerung erneuert und eine energiesparende LED-Flutlichtanlage installiert. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich letztlich auf rund 1,46 Millionen Euro. Die Trainings- und Spielbedingungen für den Verein und seine Nachwuchssportler können damit erheblich verbessert werden.
Finanziert wurde das Vorhaben mit Fördermitteln des Freistaates Sachsen sowie erheblichen Mitteln der Stadt Freital. Aufgrund von Mehrkosten übernahm die Stadt einen zusätzlichen Anteil; auch der SV Pesterwitz beteiligte sich an der Finanzierung. Die Landeshauptstadt Dresden unterstützte das Projekt unter anderem bei der Baugenehmigung und bei den erforderlichen Ausgleichsmaßnahmen. Die Sportanlage befindet sich auf Dresdner Flur, gleichzeitig profitieren auch Dresdner Sportler von den zusätzlichen Kapazitäten.
Oberbürgermeister Uwe Rumberg würdigte bei der Eröffnung insbesondere das Engagement des SV Pesterwitz. Mit rund 750 Mitgliedern zählt der Verein zu den größten Vereinen Freitals. In mehreren Abteilungen wird Sport angeboten, mehr als 40 Prozent der Mitglieder sind Kinder und Jugendliche. „Die Leistungen, die der Sportverein hier vor Ort und für Freital insgesamt erbringt, sind hoch zu würdigen“, erklärte Uwe Rumberg und dankte den zahlreichen ehrenamtlich Engagierten.
Überdies betonte der Oberbürgermeister, dass Freital keine Leuchtturmpolitik betreibe, sondern die Stadt kontinuierlich in Sportstätten in allen Stadtteilen investiere und gute Bedingungen für den Sport in ganz Freital geschaffen habe. Denn der Sport mit seiner sozialen und gesamtgesellschaftlichen Bedeutung genießt hier ein hohes Maß an Interesse und Unterstützung. „Wir wollen als Stadt weiter alles daran setzen, die passenden Rahmenbedingungen zu schaffen, auch wenn die Lage der Kommunen derzeit katastrophal aussieht und Bund und Land hier dringend gegensteuern müssen, insbesondere was Bürokratie und Fördermittelpolitik anbelangt“, mahnte Uwe Rumberg zugleich.