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Datum: 08.09.2026

Erinnerungen an die Wendezeit in Freital gesucht

Jede Geschichte zählt! Wie haben die Freitalerinnen und Freitaler die Wende- und Nachwendezeit in Freital erlebt? Was hat sich für sie, ihre Familien oder den Arbeitsplatz verändert? Und welche Geschichten aus dieser Zeit sollten nicht in Vergessenheit geraten?

Das Forschungs- und Dialogprojekt „Gesprächsforum. Lokale Wendegeschichte von unten“ der Technischen Universität Berlin widmet sich den persönlichen Erfahrungen der Umbruchszeit nach 1989/90. Gemeinsam mit Menschen vor Ort möchte das Projekt unterschiedliche Perspektiven sichtbar machen und den Austausch über die Wende- und Nachwendezeit anregen. An sechs Orten in Sachsen, Thüringen und Brandenburg finden dazu öffentliche Gespräche und Veranstaltungen statt. Im November 2026 macht das Gesprächsforum in Freital Station. Dafür werden Erinnerungen, Geschichten und Materialien gesucht!

Von Interesse sind persönliche Erlebnisse, die bisher wenig oder gar nicht öffentlich erzählt wurden, ebenso wie Zeitungs- und Radioberichte, Fotos oder andere Materialien aus dieser Zeit. Auch Hinweise auf Orte in Freital, die eine besondere Bedeutung für die lokale Wendegeschichte haben und sich für einen interaktiven Stadtspaziergang eignen, sind willkommen. Aus den gesammelten Geschichten und Materialien entstehen unter anderem ein interaktiver Stadtspaziergang durch Freital sowie eine Live-Radioshow, die im November 2026 gemeinsam mit lokalen Partnern umgesetzt werden.

Das Gesprächsforum knüpft an die mobile Erinnerungswerkstatt „Ist die Wende zu Ende?“ an, die im August 2024 mit einer interaktiven Ausstellung im Stadtteilbüro Deuben in Freital zu Gast war.

Wer eigene Erinnerungen, Materialien oder Hinweise beitragen möchte, kann sich per E-Mail bis zum 9. Oktober 2026 an das Quartiersmanagement Deuben unter anja.fischer@steg.de wenden.

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