Das war die 48h-Aktion 2026 in Freital
Seit 20 Jahren steht die 48h-Aktion für gelebtes Engagement junger Menschen. 2026 wurde dieses besondere Jubiläum mit viel Einsatz gefeiert. Zum 20. Mal engagierten sich Kinder und Jugendliche im Rahmen der Aktion für ihre Städte, Gemeinden und Vereine und setzen dabei mit viel Kreativität und Tatkraft Projekte für das Gemeinwohl um.
So waren am Wochenende vom 29. bis 31. Mai 2026 im Freitaler Stadtgebiet elf Aktionsgruppen mit rund 180 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsen, im gesamten Landkreis beachtliche 120 Gruppen mit 2.200 Engagierten in ihren unverkennbaren roten 48h-Aktionsshirts unterwegs. Es wurden unter anderem Wanderwege instandgesetzt, Jugendclubs renoviert, Müll gesammelt oder das Wochenende für einen gründlichen Frühjahrsputz genutzt.
Was verbindet all diese jungen Menschen im Rahmen der 48h-Aktion? Sie wollen mit ihren Aktivitäten ihr Umfeld und das Stadtgebiet mitgestalten und ihr Engagement auch der Öffentlichkeit zeigen. So werkeln, streichen, hämmern sie an Ihren Projekten, sind kreativ, engagieren sich sozial oder kulturell. Organisiert wurde die 48h-Aktion im Landkreis wieder vom Trägerverbund bestehend aus dem Jugendring Sächsische Schweiz-Osterzgebirge e. V., dem Pro Jugend e. V. und dem Kinder- und Jugendhilfeverbund Freital e. V. (KJV), vertreten durch das Koordinationsbüro für Soziale Arbeit (Kobü). Wie in den vergangenen Jahren übernahm das Kobü die Organisation der 48h-Aktion in Freital.
Mitgewirkt haben junge Menschen aus Grund- und Oberschulen, Kinder- und Jugendtreffs, Jugendfeuerwehren, und Jugendclubs aus Freital. Pünktlich zum Wochenende standen bereits Freitagnachmittag einige Aktionsgruppen in den Startlöchern und begannen mit der Umsetzung ihrer Projekte an den Einsatzorten. In Begleitung der Schulsozialarbeiterin sowie Lehrern und Lehrerinnen besuchten die Aktionsgruppen der Wilhelmine-Reichard-Schule bereits am Mittwoch zuvor als ersten Teil ihrer Aktion das Tierheim Freital um die Ergebnisse Ihrer Spendenaktion abzugeben. Am Freitag waren die Kinder dann im und um das Schulgelände unterwegs. Sie sammelten Müll, gestalten den Schulhof mit einer Sprayaktion, bauten gemeinsam mit Eltern eine Elternbank, verschönerten die Schultoiletten und gestalteten aus Paletten ein farbiges Eingangsschild für ihre Schule. Auch das Projekt Kinderparadies vom KJV unterstützte gemeinsam mit Kindern und pädagogischen Fachkräften das Tierheim Freital tatkräftig. Dabei wurden die Hundezwinger umfassend für die Tiere gereinigt und wieder ordentlich hergerichtet. Außerdem gab es im Vorfeld einen Spendenaufruf vom Kinderparadies zur Unterstützung des Tierheims.
Samstagvormittag engagierte sich auch die Jugendfeuerwehr Wurgwitz mit vielen Kindern und Jugendlichen. Dabei wurde mit aller Kraft der Aussichtspunkt Wurgwitz von Gestrüpp und Schmutz befreit. Der Fokus vom „Regenbogen“ Familienzentrum e. V. lag auf der Schaffung von Begegnungen zwischen Jung und Alt. Die Kinder des offenen Treffs besuchten mit pädagogischer Begleitung das Altenpflegeheim „Haus Sonnenblick“ in Wurgwitz für einen generationsübergreifenden Spielevormittag. Mit viel Einsatz pflegte der „Jugendclub Somsdorf“ sein Wartehäuschen, das sowohl von ihnen selbst als auch von Wanderern und Fußgängern im Umfeld genutzt wird. Der offene Kinder- und Jugendtreff „Oppelschacht“ des KJV widmete sich der Säuberung des Außengeländes und Umgestaltung der Treffräume. In Verbindung mit dem Potschappler Sommerfest nahm auch der offene Kinder- und Jugendtreff „Hafenkante“ des KJV teil. Gemeinsam mit den Mitarbeitern des Treffpunkts schenkten die Jugendlichen alkoholfreie Cocktails aus und untermalten die Cocktailbar mit eigenem DJ.
Am Sonntag trafen sich die Engagierten ab 17:00 Uhr auf dem Außengelände der Jugendfeuerwehr Döhlen zum gemeinsamen Tagesausklang und bekamen ihre Pokale mit persönlichen Worten überreicht. An dieser Stelle ein Dankeschön an alle Unterstützer und Sponsoren, welche die Umsetzung und Ausgestaltung der 48h-Aktion auch in diesem Jahr wieder möglich gemacht haben. Zu nennen sind die Stadt Freital, die Ostsächsische Sparkasse Dresden, die Klinik Bavaria in Kreischa, die SachsenEnergie sowie die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt.