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Datum: 16.07.2026

Das Beybladefieber und der Upcyglingtisch

Ein kleiner bunter Kreisel aus Plastik wird von Hand aufgezogen und dreht seine Runden in einer 30 mal 40 Zentimeter großen Arena im Hort Geschwister Scholl in Freital-Hainsberg. Doch Vorsicht – denn mehrere Kreisel drehen sich zeitgleich in einer Arena und nur einer kann diese Runde gewinnen. Es ist schon spannend mit wie viel Energie dieses Spiel betrieben wird.

Die Hortkinder sind wieder im Beybladefieber. Beyblade – so nennt sich der kleine kreisende Mitspieler in der Arena. Seit den Weihnachtsferien gibt es im Hort eine kleine Arena mit vier Beyblades im Einsatz. Im Früh- und Späthortzimmer ist diese Arena immer begehrt. Alle wollen spielen. Ist dann vielleicht eine Warteliste sinnvoll? Wie lange bleibt das Interesse erhalten?

Auf Wunsch der Kinder wurde gemeinschaftlich über eine angemessene Arena nachgedacht. In den Vorstellungen der Kinder sollte diese Anschaffung „viel -viel“ größer als die kleine Arena sein. Beim Nachdenken meinten die Kinder, es sollte auch eine Möglichkeit für das Beybladespiel im Außengelände geben. Die Frage an die Erzieher lautete also: Wie können wir das Thema der Kinder umsetzen? 

Nach einer gemeinsamen Ideenfindung mit Kindern, Erziehern und dem Hausmeister wurden zwei gute Lösungen gefunden. Kurzerhand wurden bereits aussortierte Tische aus einer Kinderkrippe umgebaut und für die Kinder bereitgestellt. Aus „Alt“ mach „Neu“ war die Idee. Den Tischen wurde ein neuer Sinn gegeben. Ein kleiner Tisch für den Innenraum und ein größerer Tisch mit Plane für den Außenbereich.

Die Kinder erfuhren auf diesem Wege den Prozess der Beteiligung und der Nachhaltigkeit. Gemeinsam achten die Kinder auf die selbstgebauten Arenen und alle sind weiter im Beybladefieber.

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