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Bergmannsgrab

Der Segen-Gottes-Schacht der Freiherrlich von Burgkschen Steinkohlen- und Eisenhüttenwerke (1819-1930) befand sich auf Kleinnaundorfer Flur. In den Jahren 1856 bis 1862 auf 489 Meter abgeteuft, brachte der Schacht eine Förderung von über 4 Millionen Tonnen Steinkohle aus.

Am 2. August 1869 kam es in den miteinander verbundenen Grubenfeldern des Segen-Gottes- und Neu-Hoffnungs-Schachtes zu einer schweren Schlagwetterexplosion, bei der 276 Bergleute verunglückten. Es konnten sich lediglich drei Förder- und zwei Zimmerleute retten, die übrigen Bergleute erstickten oder verbrannten. Den Toten dieses seinerzeit schwersten sächsischen Grubenunglückes wurde nahe des Segen-Gottes-Schachtes, über dem Massengrab der Verunglückten, am ersten Jahrestag der Explosion ein würdiges Denkmal gesetzt. Es befindet sich in der Gemarkung Kleinnaundorf in der Siedlung „Am Segen“. In der Mitte der parkähnlichen Anlage befindet sich eine Stele mit folgender Inschrift:

"Dem Andenken der Beamten und Arbeiter gewidmet, welche treu ihrem Berufe, in der Tiefe der Erde am 2. August 1869 verunglückten."

Um die Stele sind halbkreisförmig Tafeln angeordnet, die Namen und Alter aller Verunglückten tragen. Die gesamte Anlage steht unter Denkmalschutz.