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Sehenswürdigkeiten & Denkmale

"Welch eine Fülle von Schönheit!“, schrieb der Dichter Heinrich Kleist im Jahre 1800 an seine Braut. „Der Weg nach Tharandt geht durch den schönen Plauenschen Grund. Man fährt an der Weißeritz entlang, die dem Reisenden entgegenrauscht. Mehr Abwechslung wird man selten in einem Tale finden. Die Schlucht ist bald eng, bald flach, bald felsig, bald grün, bald ganz roh, bald auf das Fruchtbarste bebaut. So hat man das Ende der Fahrt erreicht, ehe man es wünscht ...“ Ähnlich schwärmten Schiller, Goethe, Grillparzer und Wilhelm Müller von den romantischen Schönheiten des Weißeritztales. Auch so berühmte Maler wie J. A. Thiele, C. D. Friedrich und L. Richter suchten hier immer wieder ihre Motive, vor allem dort, wo die Weißeritz wie im Rabenauer- und Plauenschen Grund eine bizarre Felslandschaft durchfließt.

Doch die Stadt Freital, die sich heute zwischen diesen beiden Felstälern in gut fünf Kilometern Länge im „Döhlener Becken“ ausbreitet, hat noch mehr zu bieten als diese wunderbare Naturlandschaft. Das König-Albert-Denkmal auf dem 352 Meter hohen Windberg ist das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt. Eine touristische Attraktion ist die über 125 Jahre alte, dienstälteste dampfbetriebene Schmalspurbahn Deutschlands, die Weißeritztalbahn, die vom Bahnhof Hainsberg durch den Rabenauer Grund nach Dippoldiswalde „schnauft“.

Zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten zählt Schloss Burgk mit den Städtischen Sammlungen zur Bergbau-, Regional- und Dresdner Kunstgeschichte. Über den Museumskomplex hinaus sind Schloss und Schlosshof mehrmals im Jahr Kulisse für verschiedene kulturelle Höhepunkte.

Mit seiner reichhaltigen Bergbautradition lassen sich in der Stadt viele Zeugnisse dieser Geschichte entdecken. Das Denkmal der 1869 verunglückten Bergleute am Segen-Gottes-Schacht erinnert dabei an die Schattenseiten der Epoche, die der Region Wachstum und Wohlstand bescherten. Die älteste Gebirgsbahn Deutschlands, die   Windbergbahn, diente vor rund 150 Jahren der Erschließung der umliegenden Kohleschächte. Die Bahn sowie die technischen Anlagen sind als Technisches Denkmal erhalten und können besichtigt werden.

Interessant und spannend ist es auch, sich in Freital auf die Spuren der Porzellanherstellung oder der ersten urkundlichen Erwähnung Dresdens zu begeben, Wilhelmine Reichard, der ersten deutschen Ballonfahrerin, nachzuspüren - oder die ältesten Grabsteine hiesiger Adelsgeschlechter aus dem 14. bis 18. Jahrhundert zu erkunden.