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Sächsischer Jakobsweg

Die Muschel zeigt den Weg: Um den Ballast des Alltags abzuwerfen, zur Ruhe oder zu sich selbst zu finden, aber auch um sich in der Natur zu bewegen, schöne Landschaften und historische Stätten kennenzulernen, pilgern heute viele Menschen, auch ohne einer Religion anzugehören. Auch Freital ist an das sächsische Jakobswegenetz angeschlossen und heißt wanderfreudige Gäste auf Pilgerfahrt durch die Region herzlich willkommen.

Der Sächsische Jakobsweg durchquert von Dresden kommend ein Stück den Plauenschen Grund, bevor ein anstrengender Aufstieg zur Begerburg führt. Von dort geht es über die Freitaler Stadtteile Pesterwitz und Wurgwitz weiter über die frühere Schmalspurbahntrasse nach Kesselsdorf, Braunsdorf und Grumbach. Die Jakobus-Kirchgemeinde Pesterwitz stellt zum Beispiel Übernachtungsmöglichkeiten für Pilger bereit. In der Herberge an der Jakobuskirche ist auch der Stempel für den Pilgerausweis erhältlich.

Der Sächsische Jakobsweg ist Teil eines Weggeflechts, das sich über ganz Europa zieht, und letztendlich ins spanische Santiago de Compostela führt, wo sich die Grabstätte des heiligen Apostels Jakobus befinden soll. Die Routen sind zum Teil historisch nachgewiesene alte Wege, zum Teil aber auch für den heutigen Pilger geeignete landschaftlich schöne Wege. Die stilisierte Jakobsmuschel ist das Erkennungszeichen des Jakobsweges, die neben der Markierung auch die Richtung des weiteren Wegverlaufes anzeigt. Über 295 Kilometer Länge führt der Sächsische Jakobsweg entlang der mittelalterlichen Frankenstraße von Bautzen nach Hof und schließt dort an den Oberfränkischen Jakobsweg nach Nürnberg an. Seit 2009 bemüht sich der Verein „Sächsischer Jakobsweg an der Frankenstraße e. V.“, die Route wiederzubeleben und ausreichend Pilgerunterkünfte zu schaffen.