Asylbewerber unterstützen bei gemeinnützigen Tätigkeiten
Die Stadt Freital bietet Asylbewerbern seit Ende vergangenen Jahres im Rahmen eines Modellprojektes die Möglichkeit, im Rahmen von Arbeitsgelegenheiten gemeinnützige Tätigkeiten zu übernehmen. Grundlage dafür war die öffentliche Diskussion über Arbeitsgelegenheiten beziehungsweise eine Arbeitspflicht für Asylbewerber.
Die Stadtverwaltung hatte sich daraufhin an das Landratsamt in Pirna gewandt und sich nach den Voraussetzungen erkundigt, unter denen entsprechende Arbeitsgelegenheiten angeboten werden können. Auf Basis des Sächsischen Integrationsgesetzes sowie der Sächsischen Kommunalintegrationsverordnung erhielt die Stadt sowohl für das Jahr 2025 als auch für 2026 Fördermittel in Höhe von 1.500 Euro zur Durchführung dieser Maßnahmen.
Seit November 2025 unterstützten zwei in Freital lebende Asylbewerber an zwei Tagen pro Woche für jeweils einige Stunden das Stadtbauamt. Ihr Einsatz erfolgt im Bereich der Spielplatzbetreuung und ergänzt dort die regulären Aufgaben. Eine weitere Asylbewerberin ist seit Dezember 2025 regelmäßig in der Stadtbibliothek tätig. Dort übernimmt sie zusätzliche Reinigungs- und Aufräumarbeiten.
Die Arbeitsgelegenheiten dienen der sinnvollen Beschäftigung und fördern zugleich die Integration der Teilnehmenden in den Alltag vor Ort. Gleichzeitig unterstützen sie die städtischen Einrichtungen bei ergänzenden, gemeinnützigen Aufgaben. Reguläre Arbeitsplätze werden dadurch nicht ersetzt.