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Das Rittergut Burgk

Die erste urkundliche Erwähnung der dörflichen Ansiedlung Burgk entstammt dem Jahre 1168. Der Zeitpunkt der Errichtung eines ersten herrschaftlichen Anwesens ist quellenkundlich bisher nicht belegbar. Aufgrund gesicherter Baubefunde des heutigen Schlosses können große Teile des Erdgeschosses sowie die Kellerräume der Renaissance zugeordnet werden. In seiner Zeit erwarb das aus Thüringen zugewanderte Adelsgeschlecht von Zeutsch das Anwesen und behielt die Gerichtsherrschaft Burgk von 1507 bis 1742 inne. Danach erwarb der Dresdner Senator Seyler das Burgker Rittergut, vor allem der reichen Steinkohlenvorkommen wegen. Seit 1768 in den Händen des Sekretärs Dathe befindlich, erlebte der hiesige Steinkohlenbergbau unter ihm und seinen Nachkommen einen großartigen Aufstieg. So wurde unter der Ägide des Carl Friedrich August Dathe von Burgk das Freiherrlich von Burgker Steinkohlen- und Eisenhüttenwerk zu einem der bestgeführtesten privaten Montanunternehmen Sachsens.