Sternsinger besuchen Stadtverwaltung
Sternsinger haben auch in diesem Jahr die Freitaler Stadtverwaltung besucht. Die Kinder der katholischen Kirche St. Joachim in Freital beteiligen sich damit an dem alten und heute weit verbreiteten Brauch von Weihnachten bis rund um den Dreikönigstag am 6. Januar. Sie bringen einerseits den Segen in die Häuser und machen dies mit den Kreidezeichen 20*C+M+B*26 über der Eingangstür deutlich – als Abkürzung der lateinischen Worte „Christus mansionem benedicat“ „Christus segne dieses Haus“.
Andererseits sammeln die Kinder – passend gekleidet in Mantel und Krone beziehungsweise als Sternenträger – Geld für wohltätige Zwecke. Das zentrale Motto dafür lautet in diesem Jahr: „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Die Aktion, die sich in diesem Jahr insbesondere Bangladesch widmet, soll zeigen, wie wichtig die Kinderrechte auf Schutz und Bildung sind. Sie soll ermutigen, sich gegen Kinderarbeit einzusetzen und eine gerechtere Welt zu gestalten.
Oberbürgermeister Uwe Rumberg bedankte sich herzlich bei den Sternsingern für die dargebotenen Lieder und den Besuch im Rathaus sowie das Engagement für hilfsbedürftige Kinder. Die Botschaft von Frieden und Segen sei in diesen turbulenten Zeiten unheimlich wichtig. Er überreichte im Namen der Großen Kreisstadt eine Spende für die Aktion.
Seit dem Start der Sternsinger-Aktion 1959 kamen in Deutschland insgesamt mehr als 1,4 Milliarden Euro zusammen, mit denen Projekte für benachteiligte und Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa gefördert wurden. Mit den Mitteln aus der deutschlandweiten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder werden Projekte in den Bereichen Bildung, Ernährung, Gesundheit, Kinderschutz, Nothilfe, pastorale Aufgaben und soziale Integration unterstützt. Bundesweite Träger sind das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).
Weitere Informationen und Spendenmöglichkeiten unter: www.sternsinger.de