Freitaler Sportallianz unterstützt Freitaler Judo-Sportler
Die städtischen Gesellschaften und die Stadt Freital setzen die Unterstützung erfolgreicher Sportler in Freital fort. Anfang März 2026 überreichten Oberbürgermeister Uwe Rumberg und der Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe Freital, Matthias Leuschner eine finanzielle Unterstützung für dieses Jahr an den Polizeisportverein Freital e. V. zur Förderung der beiden erfolgreichen Athleten Colin Junkuhn und Emil Kürschner. Diese hatten erst zuletzt in Pordenone in Italien beim EJU-Kata-Turnier der European Judo Union Gold gewonnen.
Oberbürgermeister Uwe Rumberg lobte die beiden jungen Sportler für ihre Leistungen, für die es viel Disziplin, hartes Training und viel Freizeit braucht. Zugleich würdigte er die ehrenamtliche Arbeit der Trainer und der Vereinsleute, die das möglich machen. „Sport ist eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung, die nicht nur Körper und Geist fit hält, sondern auch soziale Kompetenzen vermittelt. Das ist, insbesondere für unsere Kinder und Jugendliche, etwas sehr Wichtiges und deshalb gilt allen, die sich hier engagieren, mein herzlicher Dank und großer Respekt“, sagte der Oberbürgermeister. Mit der Freitaler Sportallianz sollen dabei sportliche Talente besonders unterstützt werden, die herausragende Ergebnisse erzielen. Das ist nicht nur ein Beitrag für die nötige Ausstattung und anfallende Kosten, sondern auch ein Ansporn und eine Würdigung für sehr gute Ergebnisse. Zugleich ist es eine Anerkennung dafür, dass Freital positiv in die Welt hinausgetragen wird.
Diesen Anspruch lösten die beiden Jungs gleich wenige Tage nach der Übergabe der Förderung eindrücklich ein. Denn dann fand im belgischen Louvain-la- Neuve die IJF Kata World Series statt. Colin Junkuhn und Emil Kürschner waren Teil des deutschen Aufgebots, das mit insgesamt 17 Teams die internationalen Wettkämpfe in Belgien bestritt.
In der Nage no Kata der Junioren U18 gingen die beiden Nachwuchssportler für den Deutschen Judo-Bund an den Start. Nach einem noch von Nervosität geprägten Auftritt in der Vorrunde gelang ihnen über mittlere Platzierungen der Einzug in das Finale. Dort konnten Colin Junkuhn und Emil Kürschner ihre Leistung deutlich steigern. Mit einer überzeugenden Demonstration ihrer Kata erreichten sie am Ende den zweiten Platz und sicherten sich damit die Silbermedaille. Dieser Erfolg ist zugleich ein starkes Ergebnis für den Deutschen Judo-Bund sowie den Judo-Verband Sachsen. Der Wettkampf in Louvain-la-Neuve gilt seit Jahren als einer der wichtigsten internationalen Vergleichsmaßstäbe im Kata-Bereich, da dort regelmäßig zahlreiche Spitzenathletinnen und -athleten aus Europa an den Start gehen.
Die gezeigten Leistungen unterstreichen die positive Entwicklung der beiden sächsischen Nachwuchssportler und bilden eine sehr gute Grundlage für die kommenden internationalen Aufgaben.