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2001: Peter Fritzsche

Der Brunnengestalter

Der Kultur- und Kunstpreis der Großen Kreisstadt Freital wurde 2001 zum dritten Mal für künstlerische Leistungen, für Leistungen von Vereinen zur Förderung von Kunst und Kultur und zur Nachwuchsförderung vergeben. Oberbürgermeister Klaus Mättig überreichte den Preis am 25. August 2001 dem Bildhauer Peter Fritzsche im Rahmen der Ausstellungseröffnung AUGENBLICKE in den Städtischen Sammlungen Freital auf Schloss Burgk.

Peter Fritzsche wurde am 30. Mai 1938 in Freital geboren. Nach der Lehre als Steinbildhauer von 1955 bis 1958 studierte Peter Fritzsche an der Hochschule für Bildende Künste Dresden in der Fachrichtung Plastik bei Walter Arnold, Gerd Jaeger, Herbert Naumann und Hans Steger. Ab 1964 war Peter Fritzsche freiberuflich in Joachimsthal und Eberswalde und ist seit 1972 mit eigenem Atelier in Freital künstlerisch tätig. Viele seiner Arbeiten stehen im öffentlichen Raum und finden sich in öffentlichen Sammlungen, wie der Nationalgalerie in Berlin, Staatliches Museum Schwerin, Museum Junge Kunst in Frankfurt/Oder, Städtische Galerie Dresden und dem Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg. Drei seiner öffentlichen Kunstwerke bereichern die Stadtbilder von Freital und Rabenau: der Brunnen „Badende“ vor der Sparkasse in Potschappel, der „Kopfwaschbrunnen“ Ecke Dresdner-/Turnerstraße gegenüber dem Gasthof „Zum Goldenen Löwen“ und der „Stuhlbauer-Brunnen“ auf dem Marktplatz in Rabenau.

Auf Vorschlag des Ältestenrates der Stadt Freital beschloss der Stadtrat die Auszeichnung von Peter Fritzsche, weil er durch seine jahrelange beständige, plastisch-künstlerische Arbeit das städtebauliche Gesicht der Stadt Freital belebend gestaltet und künstlerisch-ästhetisch bereichert hat. Der Freitaler Bildhauer war zum Beispiel mit Brunnengestaltungen auch für andere Städte wie Dippoldiswalde, Görlitz und Bautzen tätig und setzte damit Zeichen für seine Heimat.