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Prof. Dr. Gottfried Bammes

Verleihung des Ehrenbürgerrechts im Jahr 2004

Kurzbiographie:

  • geboren am 26. April 1920 in Freital, seitdem ohne Unterbrechung dort ansässig
  • war Sohn eines Lehrers
  • 1927 - 1931 Besuch der Lessingschule Freital
  • 1931 - 1939 Besuch der Staatlichen Oberschule für Jungen in Dresden-Plauen
  • besondere künstlerische Förderung durch seine dortigen Kunsterzieher Alfred Hofmann und Alfred Hirt
  • seit 1944 verheiratet mit Gertraud Bammes geb. Tippner
  • fünf Kinder, zehn Enkel, drei Urenkel
  • 1939 - 1945 Kriegsdienst und Rückkehr aus der Gefangenschaft
  • 9 Monate Kunsterziehungsstudium bei Prof. E. P. Börner
  • Enttrümmerungsarbeiter an der zerstörten Hochschule für Bildende Künste und autodidaktische Ausbildung
  • 1947 Anerkennung als freischaffender bildender Künstler
  • 1948 Beginn jahrelanger künstlerischer Tätigkeit im Eisenhammerwerk Dresden-Dölzschen und im Edelstahlwerk „8. Mai 1945“ in Freital
  • 1949 Gründung des ersten Laienkunstzirkels der damaligen DDR im Eisenhammerwerk, 1950 im Edelstahlwerk
  • 1950 - 1968 Schaffung mehrerer Wandbilder in Freital
  • 1951 - 1953 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden mit Diplomabschluss als Maler und Grafiker
  • 1953 Berufung als Hochschullehrer, Auf- und Ausbau des Bereiches Künstleranatomie für Tier und Mensch, welcher durch ihn weltberühmt wurde
  • 1955 Sonderprüfung als Anatom an der damaligen Akademie „Carl Gustav Carus“ Dresden
  • 1956 freiwilliges zusätzliches Pädagogikstudium an der Fakultät für Berufspädagogik und Kulturwissenschaften der TU Dresden mit Promotion zum Dr. paed.
  • 1959 Habilitation als Dr. paed.habil.
  • 1957 sowie 1959 künstlerische Studienreisen nach Norwegen
  • 1960 Berufung zum Professor für Künstleranatomie
  • 1965 Kunstpreis der Stadt Freital
  • seit 1968 tätig als Gastprofessor der Kunstakademie St. Petersburg (Repin-Institut), in Zürich (Hochschule für Gestaltung), Österreich, Großbritannien, Westdeutschland, Südtirol
  • 1974 Berufung zum Ordentlichen Professor für den Lehrstuhl Künstleranatomie an der Hochschule für Bildende Künste Dresden
  • 1976 Verleihung des Nationalpreises der DDR für Wissenschaft und Technik
  • 1977 Wahl zum Mitglied der Anatomischen Gesellschaft
  • seit 1983 intensive Hinwendung zu seinem Spätwerk in freier Grafik und Druckgrafik mit Deutungen zum Evangelium, zu menschlicher Befindlichkeit in Leiden und Hoffen
  • 1985 altersbedingte Abberufung aus dem Hochschuldienst (Emeritierung) der Hochschule für Bildende Künste Dresden
  • verstärkte Fortführung seiner kunstanatomischen und kunstpädagogischen Buchveröffentlichungen und vor allem intensive künstlerische Arbeit
  • 1995 Wiederbelebungen der Verbindungen durch die neue Leitung der Sächsischen Edelstahlwerke GmbH Freital, unter anderem durch Ankäufe aus seinem Gesamtwerk
  • 2004 Verleihung des Ehrenbürgerrechts der Stadt Freital
  • gestorben am 14. Mai 2007 in Freital