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Zusatzinformationen

1. Freitaler Präventionstag

Die Große Kreisstadt Freital veranstaltet gemeinsam mit dem Hanno e. V., sozialpädagogisches Zentrum im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, am 17. September 2019 von 15.00 bis 20.30 Uhr im Stadtkulturhaus den „1. Freitaler Präventionstag“. Angesprochen sind Schülerinnen und Schüler ab der fünften Klasse sowie Eltern und Großeltern, aber auch Erzieherinnen und Erzieher, Pädagogen und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Im Kern geht es darum, sich mit dem Thema Drogen und Drogenabhängigkeit sowie Möglichkeiten der Suchtvermeidung, Suchterkennung und Suchtbehandlung auseinanderzusetzen.

Dazu gibt es im Stadtkulturhaus auf der Lutherstraße Spielfilme, Mitmach-Aktionen, Infostände, Vorträge sowie Beratungsangebote. Unterstützt wird die Aktion von der Suchtberatungs- und -behandlungsstelle Löwenzahn e. V., dem Koordinationsbüro für Soziale Arbeit Freital, der Sächsischen Polizei und der Fach- und Koordinierungsstelle Suchtprävention Sachsen. Der Eintritt ist frei. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Die Plätze in den Vorträgen sind jedoch auf eine gewisse Teilnehmerzahl begrenzt.

„Ich möchte Sie herzlich einladen und bitten, keine falsche Scheu zu zeigen. Nehmen Sie die Angebote dieses Tages zahlreich in Anspruch. Es ist wichtig, frühzeitig Prävention zu betreiben, damit insbesondere Kinder und Jugendliche erst gar nicht in die Gefahr von Abhängigkeiten oder Drogenkonsum gelangen. Dieses sensible Thema geht uns alle an“, sagt Oberbürgermeister Uwe Rumberg als Schirmherr der Veranstaltung.

Vorträge (Kleiner Saal)

15.00 Uhr, Kleiner Saal
Eric Maes (Erziehungs-/Religionswissenschaftler, Systemischer Pädagoge)
„Internet und Handy. Tipps für die Medienerziehung.“
Was machen unsere Teens heute im Netz und wie sollten wir damit umgehen? Das größte Risiko von Internet, Tablet und Smartphone für unsere Kinder und Jugendlichen ist, ihnen den Zugang zu verweigern! Tauchen Sie ein in die online-Welt unserer „Digital Natives“. Jim-Studie zum aktuellen Nutzungsverhalten, Wie gehen wir mit WhatsApp um? Internet-Quiz und Austausch über die eigenen Erfahrungen. Input und Austausch. [mehr Infos]
(maximal 40 Plätze)

16.15 Uhr, Kleiner Saal
Polizeihauptmeister Henry Polster (Team  Drogenprävention Polizeidirektion Dresden)
"Unser Kind macht das nicht...oder?"
Die Fachleute der Polizeidirektion Dresden geben ein aktuelles Lagebild und informieren zu  Herstellung und Verbreitung illegaler Drogen; Arten, Konsumformen und Wirkungen illegaler Drogen; Bestimmungen des BtMG; Einstiegs-und Verführungssituationen; landesspezifische und regionale Belange und Besonderheiten, Ereignisse und Entwicklungen; Vorstellung der Präventionskonzepte für Schüler
(maximal 40 Plätze)

17.30 Uhr, Kleiner Saal
Lukrezia Gardke (Dipl. Sozialarbeiterin, Erziehungsberatung), Matthias Horwath (Dipl. Sozialarbeiter, Suchttherapeut)
"Pubertät und Sucht"
(maximal 40 Plätze)

Parcours (Großer Saal)

Drei Tage lang sind Freitaler Schüler der Klassenstufen 7 und 8 vormittags in gebuchten Rundgängen im Stadtkulturhaus zu Gast. Neben Filmvorführungen gibt es für sie bei den Jugendfilmtagen einen Mitmach-Parcours zum Thema "Nikotin und Alkohol - Alltagsdrogen im Visier". Das Wissen über Nikotin und Alkohol kann man so unter anderem bei dem Quiz „Weißt du Bescheid?“ oder dem Würfelspiel „Zeig, was du drauf hast.“ testen. In der Lounge „Rauchfrei bleiben und werden“ testet man je nach Rauchstatus die Ausstiegsmotivation oder die Rauchbelastung und -verführung. Beim Bauplatz „Was hält dein Leben zusammen“ reflektieren Besucher ihre Stärken und Ressourcen. [weitere Informationen]

Im Rahmen des Präventionstages wird auch für alle anderen Schüler ab Klasse 7, Eltern, Großeltern, Pädagogen und Interessierte angeboten, den Parcours kennenzulernen und mit den Betreuern ins Gespräch zu kommen. Das Angebot ist kostenfrei. 

16.30 Uhr und 18.30 Uhr, Großer Saal, Parcours-Führungen und Gesprächsmöglichkeit mit Rocco Geißdorf, Geschäftsführer und leitender pädagogischer Koordinator HANNO e. V. 
(Treff: 5 Minuten vor Beginn vor dem Saal, maximal 30 Teilnehmer je Rundgang, Dauer: 90 Minuten)

Das Programm wurde entworfen von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sowie der Fach- und Koordinierungsstelle Suchtprävention Sachsen. Betreut wird die Aktion vor Ort vom HANNO e. V.

Filmvorführungen (Laterne)

»Filmriss«
Als Julia, Conny und Lukas Zeitungen ausliefern, entgeht Conny nur knapp einer leeren Bierflasche, die vom Dach des Wohnblocks fällt. Verärgert klettern die drei Freunde auf das Dach. Oben treffen sie Titus und seine Schwester Maja. Conny verliebt sich sofort in die hübsche Maja und wird in die Clique von Titus aufgenommen, die sich die Zeit mit Abhängen und Biertrinken vertreibt. Eines Morgens wacht Conny mit einem heftigen Kater im Krankenhaus auf. Er wird beschuldigt, eine junge Frau schwer mit einem Eisenrohr verletzt zu haben. Conny ist völlig verzweifelt und kann sich an nichts erinnern. Kommissar Meininger ermittelt, denn Titus belastet Conny schwer… [Trailer zum Film]
Fernseh-Kurzfilm: Deutschland 2008, 44 min 
Empfehlung: ab 12 Jahren, ohne FSK-Angabe
15.15 Uhr und 19.15 Uhr, Laterne (Zugang über Dresdner Str. 122), Eintritt frei

»ZOEY«
Die Eltern der 14-jährigen Zoey und ihrem Bruder leben getrennt. Der Vater ist Alkoholiker und kommt gerade von einem Klinikaufenthalt zurück. Zoey hat eine sehr enge Beziehung zu ihrem Vater und versucht ihm zu helfen, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Als die Mutter in den Urlaub fährt, bleiben Zoey und ihr Bruder beim Vater, der jedoch der Versuchung Alkohol nicht widerstehen kann. [Trailer zum Film]
Spielfilm: Deutschland 2015, 40 min
Empfehlung: ab 12 Jahren, ohne FSK-Angabe
16.15 Uhr, Laterne (Zugang über Dresdner Str. 122), Eintritt frei

»Das Lächeln der Tiefseefische«
Nach der Führerscheinprüfung will Malte nichts wie weg aus Ahlbeck, dem kleinen Urlaubsort auf der Insel Usedom. Er lebt mit seinem alkoholkranken Vater in einem heruntergekommenen Haus und bestreitet seinen Lebensunterhalt mit Jobben und Zigarettenschmuggel. Sein einziger Lichtblick ist Freund Pavel, ein polnischer Lebenskünstler, von dem er lernt mit den Urlauberinnen zu flirten. So begegnet Malte der 16-jährigen Annika und verliebt sich in sie. [Trailer zum Film]
Spielfilm: Deutschland 2005, 88 min 
Empfehlung: ab 13 Jahren, FSK: ab 12 Jahren
17.15 Uhr, Laterne (Zugang über Dresdner Str. 122), Eintritt frei

Infostände (Foyer)

alle Angebote von 15.00 bis 18.30 Uhr im Foyer 

Suchtberatungs- und-behandlungsstelle "Löwenzahn" Freital
Die von AWO und Diakonie eingerichtete Stelle berät bei Problemen mit Alkohol, illegalen Drogen, Medikamenten, Nikotin, Glücksspiel, Medienabhängigkeit. Sie bietet Beratungsgespräche, Seminare für Alkohol- und Drogenkonsumenten sowie Angehörige Suchtkranker, die Vermittlung von stationären Therapien oder Ambulanten Rehas für Alkohol- und Drogenabhängige, Nachsorge und Selbsthilfegruppen. "Löwenzahn" arbeitet nach den Regeln der Schweigepflicht. Jeder kann anonym bleiben, wenn er möchte. Die Beratung ist kostenlos. Angesprochen sind Betroffene, Angehörige, Bekannte, Freunde und Kollegen. Am Stand stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für eine erste Kontaktaufnahme, Beratung oder mit Material zur Verfügung.
www.awo-weisseritzkreis.de

Koordinationsbüro für Soziale Arbeit und Schulsozialarbeit des KJV Freital e.V.
Das Koordinationsbüro für Soziale Arbeit ist seit 2011 durch die Große Kreisstadt Freital und den Landkreis Sächsische Schweiz Osterzgebirge mit der Leitung des Projektes »Freital.Net/z – Gemeinwesenorientierte Sozialarbeit« beauftragt. Arbeitsschwerpunkte sind die Koordination, Planung und Vernetzung sozialer Arbeit; die gemeinwesenorientierte Sozialarbeit in den Stadtteilen sowie die Projektarbeit. Der KJV Freital e. V. ist seit 2018 auch an den Oberschulen Waldblick, Geschwister Scholl, G.-E.-Lessing und Sabel sowie seit 2019 an den Grundschulen Wurgwitz, Poisental und Birkigt mit Schulsozialarbeit vertreten. Am Stand informieren die Mitarbeiterinnen zu ihrer Arbeit bzw. kommen gern mit den Besuchern zu Problemlagen und Problemfeldern in Freital ins Gespräch. 
www.sozialkoordination.de

Fach- und Koordinierungsstelle Suchtprävention Sachsen, Bereich suchtmittelspezifische Suchtprävention
Die Fach- und Koordinierungsstelle versteht sich als Kompetenzzentrum für die Themen Suchtprävention und Lebenskompetenzförderung. Die Schwerpunkte der Arbeit sind Fachberatung und -austausch, Netzwerkarbeit, Qualifizierungsangebote, Projektarbeit sowie Materialentwicklung. Ziel der Fach- und Koordinierungsstelle ist es, landesweit eine einheitlich hohe Qualität in der Suchtprävention sicher zu stellen und diese stetig weiter zu entwickeln. Material und Mitarbeiter stehen am Stand bereit.
www.suchtpraevention-sachsen.de

Polizeidirektion Dresden, Fachdienst Prävention & Polizeirevier Freital-Dippoldiswalde
Die polizeiliche Drogenprävention leistet innerhalb der schulischen Gesundheitsprävention einen entscheidenden Beitrag um Kindern und Jugendlichen sowie Lehrern und Eltern wertvolle Informationen rund um das Thema „Sucht und Drogen“ zu vermitteln. Unter Drogen sind berauschende bzw. psychoaktiv wirkende Substanzen, welche je nach Konsumverhalten zur Abhängigkeit führen können, zu verstehen. Die Bandbreite reicht dabei von legalen Drogen, wie Alkohol, Nikotin und Medikamenten, bis hin zu illegalen Drogen, wie Cannabis und synthetischen Substanzen, wie Methamphetaminen (z. B. Crystal). Ganz praktisch wird es am Stand mit "Rauschbrille" und "Drogenkoffer".
www.polizei.sachsen.de

Allianz Sichere Sächsische Kommunen (ASSKomm)
Kommunale Kriminalprävention ist ein Ansatz, negative Entwicklungen rechtzeitig zu erkennen und ihnen möglichst frühzeitig entgegenzuwirken. Probleme können am besten da beseitigt werden, wo sie entstehen – vor Ort. Ziel Kommunaler Prävention ist die Stärkung des Sicherheitsgefühls sowie die Reduzierung von Kriminalität – sie leistet damit einen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und damit zur nachhaltigen Verbesserung der Sicherheitslage. Kommunale Prävention bedeutet Aufbau eines wirksamen Netzwerkes an Akteuren, mit dem sich alle Probleme lösungsorientiert und ressourcenschonend bewältigen lassen. In Freital entsteht gerade so ein Netzwerk.
www.asskomm.sachsen.de

Große Kreisstadt Freital
Freital ist mit 40.000 Einwohnern die inzwischen achtgrößte Stadt in Sachsen. Das bringt eine hohe Verantwortung für die Bürgerinnen und Bürger mit sich. Jeder soll trotz unterschiedlichster Lebensformen, Lebenslagen und Schicksale möglichst selbstbestimmt und sozial integriert leben können. Die Stadt Freital verfügt mit einer Vielzahl von Einrichtungen, Beratungs- und Hilfsangeboten für Kinder, Jugendliche, Familien, Ältere, kranke und pflegebedürftige Menschen über ein gut ausgebautes soziales Netz. Und sie ist für die Belange der Bürgerinnen und Bürger darüber hinaus in vielfältiger Weise selbst aktiv. Wo und wie kann man unter anderem am Infostand erfahren.
www.freital.de