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Friedenskapelle Kleinnaundorf

Kleinstes und jüngstes Gotteshaus in Freital

König Albert von Sachsen stiftete der Kirchgemeinde Kleinnaundorf im Jahr 1898 drei Glocken, die ihren Platz im Glockenturm auf dem Glockenplatz, der seinen Namen noch heute trägt, fanden. Nach dem Ersten Weltkrieg blieb eine Glocke übrig, die regelmäßig früh, mittags und abends von Hand geläutet wurde.

Nach dem Zweiten Weltkrieg trieben die Kleinnaundorfer Gemeindeglieder mit großem Engagement den Bau einer Kapelle voran, gelegen am Berghang nahe der Ortsgrenze zu Bannewitz. Am 3. Advent 1950 fand die Einweihung statt.

Die geflochtene Holzdecke im Gottesdienstraum strahlt eine besondere Atmosphäre aus. Das große Altarkreuz, das Szenen aus dem Leben Jesu zeigt, ist ein Eichenholz-Schnitzwerk der Künstlerin Brigitta Großmann-Lauterbach. Etwas höher gelegen befindet sich ein kleiner Gemeinderaum, der vom Kirchraum durch Schiebefenster aus Glas getrennt ist. Beachtenswert ist ein originaler Holzleuchter aus dem einstigen Betsaal der Hutschänke, in der für die Bergleute vor Einfahrt ins Bergwerk traditionell ein kleiner Gottesdienst abgehalten wurde.

Im Jahr 1998 errichtete die Kirchgemeinde unmittelbar neben der Friedenskapelle für die Kleinnaundorfer Glocke einen neuen Glockenstuhl.

Zum Kirchweihfest am 3. Advent 2009 wurde die Orgel eingeweiht, die aus Spenden, mit Unterstützung der Stadt Freital und der Landeskirche Sachsen finanziert worden ist. Das aus der Oldenburger Gemeinde gebraucht erworbene Instrument fügt sich nach Aufarbeitung durch die Firma Peiter aus Lengefeld/Erzgebirge sowohl klanglich als auch gestalterisch gut in den Raum ein.

Der Ortsteil Kleinnaundorf gehört zur Kirchgemeinde Bannewitz im Kirchenbezirk Dresden-Mitte. Der gegenüberliegende Friedhof mit Feierhalle wird von der Stadt Freital verwaltet.