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Zerstörung & Vandalismus

Zerschlagene Scheiben an Buswartehäuschen, abgerissene Schilder, zerstörte Sitzbänke, abgefackelte Papierkörbe, demolierte Spielgeräte, zerstörte Toiletten. Vandalismus hat viele Facetten. Rund 50.000 Euro gibt die Stadt Freital jedes Jahr für die Beseitigung von Schäden durch Vandalismus aus. Klingt erst einmal nicht viel. Wenn man aber bedenkt, dass von dem Geld jährlich ein kleiner Spielplatz gebaut werden könnte, sieht das schon anders aus. Viel krasser noch: Manchmal sind die Zerstörungen so groß, dass Spielgeräte oder Bänke komplett abgebaut werden müssen - und aus finanziellen Gründen nicht mehr ersetzt werden. Nichts ist ärgerlicher, als dass Spielplätze oder Parks nicht mehr wie gewohnt oder wie gewünscht genutzt werden können.

"Es kann doch eigentlich nicht sein, dass wir uns von einzelnen Chaoten in unserer Lebensqualität einschränken lassen, die Stadtentwicklung ausbremsen und wir sinnlos Geld zum Fenster rauswerfen für unnötige Kosten. Gerade in Zeiten knapper Kassen führt das dazu, dass wir uns noch weniger leisten können – und schadet damit allen Einwohnern. Hier ist die Mitwirkung aller gefragt, um Täter zu überführen und auch um solche Straftaten zu verhindern“, sagt Oberbürgermeister Uwe Rumberg. 

Die Kampagne soll daher ein Bewusstsein für das Thema schaffen: Vandalismus geht jeden etwas an und jeder kann Einfluss nehmen. Es gilt, Zivilcourage zu stärken. Deswegen: Hinschauen! Nur so können Taten verhindert, Täter überführt und Nachahmer zum Nachdenken angeregt werden.