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Unterbringung

Erstaufnahme

Möchte ein Flüchtling aus einem Land, welches nicht Mitglied der EU ist, in Deutschland leben, so muss er ein sogenanntes "Asylgesuch" stellen. Im Anschluss werden die Flüchtlinge zunächst in einer Erstaufnahme­einrichtung (EAE) bis zur Höchstdauer von drei Monaten untergebracht. In der EAE werden die Flüchtlinge registriert und stellen einen Asylantrag. Im Anschluss an die Erstaufnahme werden die Flüchtlinge auf die Kommunen verteilt. Dort erfolgt dann eine Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften und Wohnungen.

Zugewiesene Asylbewerber/Flüchtlinge nach dem Königsteiner Schlüssel

Der "Königsteiner Schlüssel" legt fest, welchen Anteil der Asylbewerber jedes Bundesland aufnehmen muss. Dieser wird für jedes Jahr entsprechend der Steuereinnahmen und der Bevölkerungszahl der Länder berechnet. Nach diesem Schlüssel erfolgt die weitere Verteilung der Asylbewerber/Flüchtlinge in den Landkreisen und den dazugehörigen Gemeinden.

Unterbringung

Bezüglich der Unterbringung wird zwischen zentraler und dezentraler Unterbringung unterschieden. Bei der dezentralen Unterbringung werden Asylbewerber/Flüchtlinge in Wohnungen untergebracht.  Insgesamt 98 Asylbewerber/Flüchtlinge sind in Freital dezentral untergebracht, darunter 13 Kinder, 12 Frauen und 73 Männer (Stand: 4. Oktober 2018).

Die zentrale Unterbringung erfolgt ab einer Anzahl von 60 Personen in gemeinschaftlichen Einrichtungen. Mit der Schließung der Freitaler Unterkunft Am Langen Rain durch den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge gibt es in der Stadt Freital seit 1. Februar 2016 keine zentrale Unterbringung mehr.