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Datum: 29.07.2020

Schulen werden in den Ferien renoviert

Während der Sommerferien lässt die Stadt Freital in den Schulen eine ganze Reihe von Maßnahmen ausführen. Dies erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Technische Werke Freital GmbH (TWF). Die städtische Firma ist mit der Gebäudebetreuung beauftragt. Der Gesamtaufwand für die geplanten Maßnahmen beläuft sich auf rund 60.000 Euro.

Zu den Leistungen gehört eine Grundreinigung in allen drei städtischen Oberschulen und sieben städtischen Grundschulen sowie Turnhallen, vor allem in Bereichen wie Flure, Klassenzimmer, WCs und Speiseräume. Zudem werden Böden beziehungsweise Bodenbeläge gereinigt. Die Arbeiten umfassen in verschiedenen Schulen auch eine turnusmäßige Überprüfung von ortsfesten elektrischen Anlagen und Sicherheitsanlagen wie Hausalarm und Sicherheitsbeleuchtung.

Hinzu kommen in Absprache mit den Leitern der Einrichtungen unterschiedliche Renovierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen. Dazu gehören beispielsweise umfangreiche Malerarbeiten in Klassen-, Hort- und Gruppenräumen an der Oberschule Waldblick, der Grundschule Pesterwitz, der Lessing Grund- und Oberschule Potschappel und der Kita Zwergenland Zauckerode. Der Hort der Glückauf-Grundschule Zauckerode erhält zudem für vier Gruppenzimmer eine komplett neue Ausstattung. In der Turnhalle der Grundschule Poisental wird der Dusch- und Waschraum in der ersten Etage umgebaut. Zur Erhaltung der Parkettböden werden diese in der Lessingschule und der Ludwig-Richter-Grundschule Birkigt abgeschliffen und versiegelt.

Bereits im Vorfeld der Sommerferien wurde die unterrichtsfreie Zeit genutzt einige Arbeiten in den städtischen Einrichtungen durchzuführen. So wurde unter anderem in der Ludwig-Richter-Grundschule im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss eine Akustikdecke eingebaut sowie der komplette Flur malermäßig instandgesetzt. Die restlichen Malerarbeiten werden in den Sommerferien durchgeführt. Der Kostenaufwand für diese Maßnahmen beläuft sich zusätzlich auf rund 35.000 Euro.

Unabhängig von den Sommerferien laufen große Baumaßnahmen weiter, wie die Sanierung der Scholl-Oberschule Hainsberg begonnen. Das bestehende Oberschulgebäude wird seit Mitte 2019 grundlegend als 2-zügige Oberschule für 12 Klassenräume saniert und erweitert und an die aktuellen Anforderungen – wie Energetik, Brandschutz und Barrierefreiheit – angepasst. Dazu wird das vorhandene Schulgebäude aufgestockt und zusätzlich durch einen neuen seitlichen und rückwärtigen Anbau am Bestandsgebäude erweitert. Die Sanierung erfolgt nicht im laufenden Betrieb. Damit können erheblich Zeit gespart und Konflikte vermieden werden. Der Schulbetrieb erfolgt stattdessen zum Teil in Räumen der benachbarten Grundschule und in einer in direkter Nachbarschaft errichteten Containeranlage. Die Kosten für die Gesamtbaumaßnahme sind mit zehn Millionen Euro veranschlagt, davon etwa fünf Millionen Euro Fördermittel. Die Bauzeit wird voraussichtlich bis März 2022 betragen.