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09.09.2019

Pesterwitzer Straße wird grundhaft ausgebaut - Vollsperrung

Am Mittwoch, dem 11. September 2019 beginnen die Arbeiten für den grundhaften Ausbau der Pesterwitzer Straße. Sie wird deshalb voll gesperrt. Der Ausbau erfolgt in mehreren Teilabschnitten und wird voraussichtlich ein Jahr andauern.

Der erste Teilabschnitt beginnt an der Einmündung Kesselsdorfer Straße und endet oberhalb der Einmündung Rudolf-Breitscheid-Straße. Die Umleitung in Richtung Pesterwitz wird über die Kesselsdorfer Straße, Wilsdruffer Straße und Burgwartstraße ausgewiesen. Das Wohngebiet Zum Weinberg bzw. Rudolf-Breitscheid-Straße ist für die Dauer des ersten Bauabschnittes nur aus Richtung Zöllmener Straße bzw. Zum Weinberg erreichbar. Auch dafür ist eine entsprechende Umleitung ausgewiesen. Fußgänger können die Baustelle mit Einschränkungen passieren.

Der Linienverkehr der Linie F und 337 des Regionalverkehrs Sächsische Schweiz Osterzgebirge wird über die Zöllmener Straße und Wurgwitzer Straße nach Kesseldorf umgeleitet. Dabei können die Haltestellen Zöllmener Straße und Schafberg durch die Linie F nicht bedient werden. Die Ersatzhaltestellen für die Linie F befinden sich auf der Zöllmener Straße in Höhe Kreuzung Pesterwitzer Straße (Kindergarten).

Die Linie 337 wird über die Wilsdruffer Straße, Kesselsdorfer Straße und Oberstraße umgeleitet. Dabei können die Haltestellen Zöllmener Straße, Schafberg und Gustav-Klimpel-Straße nicht bedient werden. Die Linie 337 hält als Ersatz an der Edelsteinschleiferei. Die geänderten Fahrzeiten und Linienführungen sind auch den Aushängen an den Haltestellen Schafberg und Pesterwitzer Straße sowie der Internetseite des Regionalverkehrs zu entnehmen.

Informationen zum Bauvorhaben

Ausgebaut werden soll die Pesterwitzer Straße auf einer Länge von knapp 600 Metern mit einem Querschnitt von fünf Metern (Begegnungsfall LKW/PKW), wo es möglich ist sechs Meter. Auf der nördlichen Straßenseite bleibt die Fußwegbreite von rund zwei Metern erhalten. Auf der südlichen Seite wird ein neuer Fußweg mit ein bis zwei Metern Breite, in Abhängigkeit der zur Verfügung stehenden Flächen, angelegt. Zudem sind abschnittsweise Parkflächen vorgesehen. Die Bushaltestellen werden mit einem Sonderbord für barrierearmes Ein- und Aussteigen ausgestattet. Zur sicheren Überquerung und Entschleunigung des Verkehrs wird in Höhe des Alfred-Damm-Heims eine Querungsmöglichkeit geschaffen, genauso wie am Ende des Verbindungsweges von der Zöllmener Straße zur Pesterwitzer Straße.

In Verbindung mit dem Straßenbau erfolgt auch die Erneuerung der öffentlichen Beleuchtung. Seitens der Versorgungsunternehmen werden zudem Rohre zur Glasfaserversorgung verlegt und Mittelspannungsleitungen auf der nördlichen Seite erneuert.

Die Baukosten liegen bei rund 870.000 Euro. Bei der Finanzierung kann die Große Kreisstadt Freital dabei  zu 80 Prozent Fördermittel des Freistaats Sachsen aus dem Programm „Förderung des kommunalen Straßen-und Brückenbau“  einsetzen. Die restlichen Gelder stammen aus dem städtischen Haushalt.

Den Zuschlag hat die Freitaler Baufirma Arndt Brühl GmbH aus Freital erhalten.  Eine Anwohnerinformation zum Vorhaben wird von der Baufirma verteilt.