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Datum: 10.01.2021

Notbetreuung in den städtischen Kindertagesstätten

Mit den Festlegungen in der neuen Corona-Schutz-Verordnung des Freistaates Sachsen werden bis zunächst 7. Februar 2021 Schulen und Kindertagesstätten geschlossen. Eine Notbetreuung ist für einen eng gefassten anspruchsberechtigten Personenkreis möglich.

In den städtischen Krippen und Kindergärten wird dementsprechend die Notbetreuung angeboten mit individuellen Öffnungszeiten im Zeitraum von 6.00 bis 17.00 Uhr nach tatsächlicher Notwendigkeit. Für eine effektive Personalplanung und Absicherung der Betreuung müssen Eltern bitte den tatsächlichen Bedarf der Notbetreuung, am besten für den gesamten Zeitraum,  so schnell und zeitgenau wie möglich ihrer Einrichtung mitteilen. Die Mittagsversorgung wird abgesichert. 

In den städtischen Horteinrichtungen findet ebenfalls die Notbetreuung statt. Die Betreuung findet entsprechend des tatsächlichen Bedarfs im Rahmen der regulären Öffnungszeiten des jeweiligen Hortes statt.  Die Eltern werden gebeten den tatsächlichen Bedarf der Notbetreuung für den gesamten Zeitraum ihrer Einrichtung zu melden.

Die aktuelle Situation und abweichende Regelungen für einzelne Einrichtungen werden regelmäßig auf der städtischen Internetseite veröffentlicht. Freie Träger regeln Maßnahmen für ihre Einrichtungen in Eigenregie. Entsprechend sollten sich Eltern beim Träger informieren.

Die Regelungen zum Betretungsverbot bzw. zur Quarantäne im Falle eines Verdachts auf eine oder eine tatsächliche Infektion mit dem Coronavirus bzw. aufgrund Kontakts zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person gelten unabhängig weiter. Diese Personen dürfen die jeweilige Einrichtung nicht betreten und können demzufolge nicht betreut werden.

Zudem ist die komplette Schließung von Einrichtungen aufgrund von Betretungsverboten oder vom Gesundheitsamt angeordneter Quarantänemaßnahmen möglich. Eine Betreuung ist dann ebenfalls nicht möglich. 

Die Notwendigkeit einer Notbetreuung ergibt sich für Personen, die in eng eingegrenzten Berufsfeldern (Liste rechte Spalte) tätig sind und für die aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Gründe eine Betreuung des Kindes nicht möglich ist bzw. durch andere Personensorgeberechtigten nicht abgesichert werden kann. Zum Nachweis der beruflichen Tätigkeit ist ein vom Freistaat vorgegebenes Formblatt (siehe Spalte rechts) sowie die notwendige Datenschutzerklärung auszufüllen und der Einrichtung vorzulegen. In dem Formblatt vorgesehene Unterschriften der Arbeitgeber können binnen eines Arbeitstages nach der erstmaligen Inanspruchnahme der Notbetreuung nachgereicht werden.

Bei Fragen und Unsicherheiten bezüglich der Corona-Situation können sich Eltern an das zuständige Gesundheitsamt des Landkreises unter Telefon 03501 515-4615 wenden. In dringenden Fällen können Eltern die Stadtverwaltung (Amt für Soziales, Schulen und Jugend) während der üblichen Öffnungszeiten unter Telefon 0351 6476524 kontaktieren.

Elternbeiträge sind unabhängig der Situation zunächst weiter zu zahlen. Die Sächsische Staatsregierung und die Kommunalen Spitzenverbände haben sich aber bereits auf eine einheitliche Regelung für die Erstattung von Elternbeiträgen verständigt. Eltern, die ihr Kind aufgrund des aktuellen Lockdowns nicht in Krippe, Kindergarten, Hort oder in der Kindertagespflege betreuen lassen können, sollen dafür keine Elternbeiträge entrichten müssen. Eventuelle Korrekturen werden seitens der Stadtverwaltung im Nachgang erfolgen. Die Stadt Freital wird die Eltern dazu separat informieren. Von Rücklastschriften oder ähnlichem ist bitte abzusehen, da dies zu Mahnungen und weiterem Aufwand führen würde.

Die Stadt Freital bittet insbesondere die betroffenen Eltern um Verständnis für die getroffenen Maßnahmen, die durch die Verordnung der Landesregierung des Freistaates Sachsen notwendig werden. Die aktuelle Situation stellt für alle Beteiligten eine hohe Belastung sowie eine große Herausforderung dar. Eltern sollten im Sinne der Kontaktvermeidung und zur Absicherung der Notbetreuung in jedem Fall verantwortungsbewusst prüfen, ob der Kita-Besuch für die Kinder erforderlich ist.