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11.09.2019

Hortanbau an der Ludwig-Richter-Grundschule Birkigt fertiggestellt

Bei einer Feierstunde hat Oberbürgermeister Uwe Rumberg am 11. September 2019 den Neubau des Hortes samt Turnhalle an der Ludwig-Richter-Grundschule in Freital-Birkigt offiziell eingeweiht. Die Einrichtung ging bereits pünktlich wie geplant zum Schulbeginn am 19. August 2019 in Betrieb.

Im Rahmen des Förderprogramms „Brücken in die Zukunft“ hatte der Stadtrat 2017 beschlossen, das Vorhaben zu realisieren. Auf der Grundlage einer entsprechenden Anmeldung im Investitionskraftstärkungsgesetz, Budget Sachsen, wurde dieses Vorhaben von den zuständigen Gremien bestätigt. Mit der Umsetzung des 5,6 Millionen Euro umfassenden Projektes, davon rund 2,3 Millionen Euro Fördermittel, wurde im Spätherbst 2017 begonnen.

Nötig wurde die Maßnahme, da wachsende Schülerzahlen und eine steigende Hortbetreuungsquote die Hortkapazität erschöpft haben, so dass die meisten Klassenzimmer für den Hort doppelgenutzt werden. Fast alle der rund 200 Schulkinder besuchen den Hort. Außerdem war die Bestandsturnhalle zu klein und in baulich schlechtem Zustand.

Am Nordgiebel des Schulgebäudes ist ein Neubaukörper in Stahlbetonbauweise und mit flachem Satteldach errichtet worden, der im Untergeschoss die neue Turn-/Mehrzweckhalle und darüber liegend zwei Etagen Horträume für sieben Gruppen á 20 Kinder und großzügige Spielflure sowie Neben- und Sanitärräume beinhaltet.

Die frühere Turnhalle wurde zum zentralen Speisebereich mit integrierter Ausgabeküche umgenutzt. Bestandteil sind zudem ein Aufzug zur barrierefreien Erschließung des Gebäudes sowie neue Außenanlagen.

„Wir bieten mit diesem Neubau den Kindern wie auch dem Personal zeitgemäße Bedingungen für Lehre und Betreuung in Schule und Hort. Es ist viel Geld, was der Freistaat Sachsen und wir als Kommune in dieses Vorhaben und in den vergangenen Jahren insgesamt in Freitaler Schulen und Kindertagesstätten investiert haben. Aber der Zuzug junger Familien, steigende Geburtenraten und damit wachsende Schülerzahlen und mehr Hortkinder sind erfreuliche Umstände. Insofern stellen wir uns diesen Herausforderungen und übernehmen entsprechend Verantwortung für diese und kommende Generationen“, so Uwe Rumberg.  Der Oberbürgermeister  dankte allen, die das Vorhaben unterstützt haben: Den Planern, Baufirmen, Mitarbeitern der Stadt und der städtischen Gesellschaften. „Und ein Dank vor allem an alle Schüler, Lehrer, Erzieher und Eltern für das Verständnis, das Sie für mancherlei Einschränkungen im Zuge der Bauarbeiten aufbringen und für alles Improvisieren in diesen Zeiten. Ich denke aber, mit Blick auf das, was hier entstanden ist, hat sich die Mühe gelohnt.“

Im Oktober werden als Letztes noch Pflanzarbeiten erfolgen. Ebenfalls bis Oktober laufen Zusatzleistungen im Zusammenhang mit dem bestehenden Schulgebäude, wie das Wiederherrichten der Turnhallen-Umkleidebereiche, Arbeiten im Pausenhof beziehungsweise Außenbereich, die Sanierung von Setzungsrissen, die Erweiterung der IT-Anlage und die Ausdehnung der AMOK-Anlage. Geplant soll dies bis Ende der Herbstferien abgeschlossen sein.