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Gemeinsamer Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt

Der Himmelfahrtsgottesdienst auf dem Burgwartsberg ist schon eine jahrelange Tradition. Er wird von den beiden ev.-luth. Kirchgemeinden Freital und Pesterwitz, zusammen mit dem Posaunenchor begangen.

Datum:

13.05.2021

Uhrzeit:

10:00 bis 11:00 Uhr

Ort:

Burgwartsberg

Ortschaft:

Freital

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Der Himmelfahrtsgottesdienst auf dem Burgwartsberg ist schon eine jahrelange Tradition. Er wird von den beiden ev.-luth. Kirchgemeinden Freital und Pesterwitz, zusammen mit dem Posaunenchor begangen.

Wenn wir Christi Himmelfahrt feiern, erinnern wir an den Abschied Jesu von seinen Jüngern 40 Tage nach seiner Auferstehung zu Ostern. Er kehrt zurück zu Gott. Seit Himmelfahrt ist für Christen der Himmel dort, wo Jesus Christus ist. Zahlreiche Kirchengemeinden verbinden mit Christi Himmelfahrt eine Wanderung oder einen Ausflug und feiern den Gottesdienst im Grünen. Christi Himmelfahrt betont die Anwesenheit und Macht Jesu Christi an allen Orten und zu jeder Zeit. Deshalb wird an Christi Himmelfahrt der Kirchenraum vielerorts verlassen. So auch bei uns. Wir gehen/wandern zum Burgwartsberg, dem Ausgangspunkt des christlichen Glaubens hier in der Region, die rund 1000 Jahre später zur Stadt Freital wird.

Der Burgwartsberg ist ein geschichts- und sagenbehafteter Berg. Er ist der kleine Bruder des Windberges und bildet zusammen mit dem rechts der Weißeritz befindliche Osterberg das Tor zum Döhlener Becken. Zur Slawenzeit stand hier schon eine Fluchtburg und Kultstätte. Im 10. Jh. war der Berg möglicherweise das befestigte Zentrum des Burgwardbezirkes Buistrizi (durch Funde nicht belegt). Damit war der Ort auch Ausgangspunkt der friedlichen Missionierung der hier siedelnden Slawen. Um 1200 rückte er noch einmal in den Blickpunkt der Aufmerksamkeit. Hervorgerufen durch den Rechtsstreit zwischen den Reichsgrafen Heinrich v. Dohna, der hier um 1198 eine Burg „Torun“ errichtete und dem Bischof Dietrich. Im Ergebnis des Schiedsspruches des Markgraf der Mark Meißen, Dietrich der Bedrängte, wurde diese Burg geschliffen. In der dazu ausgefertigten Urkunde vom 31.03.1206 wir in der Datumszeile der Ort „Dresdene“ erwähnt. So verdankt ein bis dahin unbedeutender Ort an der Elbe, (Leipzig hatte da schon längst das Stadtrecht 1165), altpesterwitzer Geschichte seine urkundliche Ersterwähnung.

Nach dem Gottesdienst empfiehlt sich ein Rundgang auf dem Burgwartsberg (ca. 20 – 30 Min.), mit herrlichen Tal- und Fernblicken nach Niederpesterwitz, Potschappel, Burgk, Gittersee, Pesterwitz, Zauckerode, Wurgwitz, Niederhermsdorf, Oberhermsdorf, Kesselsdorf.

Wegbeschreibung

Parkmöglichkeiten gibt es um den Dorfplatz in Pesterwitz und in begrenzter Anzahl an der Endhaltestelle der Buslinie C (Freitaler Straße).

Fußläufig ist der Burgwartsberg in ca. 20 Min. über die Dölzschener- und die Freitaler Straße zu erreichen. Am Buswendeplatz in die kleine Straße Windbergblick einbiegen. Nach 200 Metern kommt man zur Stele Castel Thorun. Von dort sind es nur noch wenige Meter zu einer Lichtung, wo wir den Freiluftgottesdienst durchführen.

Pesterwitz ist auch durch die Buslinie C mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.
Feiertagsfahrplan: Ab Busbahnhof Deuben (8.16 Uhr); Bhf. Potschappel (8.21 Uhr); Zauckerode (8.29 Uhr); an Pesterwitz Dorfplatz (8.34 Uhr)