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10.07.2019

Freital gründet Kriminalpräventiven Rat neu

Die Große Kreisstadt erhält wieder einen Kriminalpräventiven Rat. Das ist das Ergebnis einer Auftaktberatung im Rathaus Potschappel. Den Termin unter Federführung von Oberbürgermeister Uwe Rumberg hat das Sächsische Ministerium des Innern mit Innenminister Prof. Roland Wöller als Gast begleitet.

Die konstituierende Sitzung des Rates soll im September 2019 im Rahmen eines Präventionstages stattfinden. Als Mitglieder sind unter anderem Vertreter von Polizei, Landkreis, Freistaat sowie Sozialarbeitende, Mitarbeiter der Stadtverwaltung und Vertreter aus der Zivilgesellschaft bzw. Wirtschaft vorgesehen.  Ziel der Veranstaltung soll es sein, konkrete Problemlagen zu identifizieren und die nächsten Schritte – wie Bürgerveranstaltungen, eine Sicherheitsanalyse oder erste konkrete Maßnahmen – festzulegen.

„Die Sicherheit unserer Bürger liegt mir persönlich am Herzen. Auch deshalb beteiligt sich die Große Kreisstadt Freital an ASSKomm , der ,Allianz Sichere Sächsische Kommunen‘, die das Sächsische Innenministerium ins Leben gerufen hat“, so Oberbürgermeister Uwe Rumberg.  Im Kern geht es um den Aufbau eines wirksamen Netzwerkes, um Entwicklungen rechtzeitig zu erkennen und ihnen möglichst frühzeitig und effektiv entgegenzuwirken – und das direkt vor Ort. Der Freistaat hat dabei seine Unterstützung zugesagt. Freital hatte bereits vor Jahren einen Kriminalpräventiven Rat, der als Projekt jedoch ausgelaufen war.  

Ziel ist es nun, über die kommunale Prävention die Sicherheit der Bürger wieder zu stärken und auf breiter gesellschaftlicher Basis gegen Kriminalität, Radikalisierung, Vandalismus, Gewalt, Vermüllung und Verwahrlosung vorzugehen. Dabei sollen neue Ideen und Lösungen mit bewährten Elementen verknüpft werden. „Wir leben zwar in einer verhältnismäßig sicheren Umgebung. Aber Zahlen sind das eine, die Empfindungen das andere. Getreu dem Motto ,Währet den Anfangen!‘ wollen wir den Bürgern deshalb stärker zeigen, dass wir uns um das friedliche Zusammenleben im Sinne unserer gesellschaftlichen Normen und Werte kümmern. Dabei gilt es, frühzeitig und wirkungsvoll anzusetzen. Nämlich um Kriminalität erst gar nicht entstehen zu lassen oder bereits im Keim – auch mit einer wirkungsvollen Ahndung – zu ersticken“, so Rumberg.

„Sicherheit ist ein grundlegendes Bedürfnis der Bürgerinnen und Bürger. Dabei ist die Polizei das Rückgrat unserer Sicherheit. Für ein sicheres Wohn- und Lebensumfeld bedarf es aber darüber hinaus des Zusammenspiels vieler Akteure. Die ,Allianz Sichere Sächsische Kommunen‘ (ASSKomm), und wie jetzt in Freital der Kriminalpräventive Rat, leistet einen wesentlichen Beitrag für unsere Sicherheit. Schließlich wissen wir: Prävention wirkt!“, erklärt Sachsens Innenminister Prof. Roland Wöller.

Mit der „Allianz Sichere Sächsische Kommunen“ (ASSKomm) werden neue Impulse gesetzt, um gemeinsam mit Kommunen, Freistaat und Gesellschaft die Prävention vor Ort voranzutreiben. Mit ASSKomm sollen sämtliche bestehende oder noch zu entwickelnde Bausteine zu einem Baukastensystem für Kommunale Prävention zusammengeführt werden, aus welchem sich die Kommunen je nach individueller Bedarfslage bedienen können.

Weitere Informationen zu ASSKomm unter: www.asskomm.de