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28.11.2018

Erster städtischer WLAN-Hotspot auf Schloss Burgk

Oberbürgermeister Uwe Rumberg hat am 28. November 2018 gemeinsam mit Sachsens Innenminister und Wahlkreisabgeordneten Prof. Roland Wöller das erste öffentliche WLAN in Freital auf Schloss Burgk in Betrieb genommen. Damit ist rechtzeitig vor dem Weihnachtsmarkt am 1. und 2. Adventswochenende auf dem Schlossgelände ein kostenloser Internetzugang möglich. Ein entsprechendes Hinweisschild wurde am Schlosszugang angebracht.

Die Verfügbarkeit des drahtlosen Internets im Schlosshof, auf dem Vorplatz sowie auf dem bergmännischen Spielplatz Burgkania wird über drei Antennenstandorte optimal abgesichert. Die Installation erfolgte unscheinbar, so dass die Ansicht des Schlossensembles nicht unnötig beeinträchtigt wird. Bei der Realisierung kann die Stadt auf das Knowhow der städtischen FREITALER STROM+GAS GmbH (FSG) zurückgreifen, die für Installation und Betrieb als Kooperationspartner fungiert. So ist das WLAN an das Gigabitnetz der FSG angebunden. Damit steht jedem Nutzer eine Geschwindigkeit von 20 Mbit/s im Download und 5 Mbit/s im Upload gesichert zur Verfügung.

Die Nutzung des WLANs für Gäste ist denkbar einfach. Im mobilen Gerät ist lediglich das „WLAN-Freital“ anzuwählen. Danach öffnet sich eine so genannte Landingpage, auf der den Nutzungsbestimmungen zuzustimmen ist – und mit einem Klick ist man schon im frei verfügbaren Internet eingewählt. Die Stadt nutzt das Portal auch für vorgeschaltete Veranstaltungstipps oder Werbung für kulturelle Angebote.

Für die Umsetzung des Vorhabens hatte sich die Stadt erfolgreich um Fördermittel in Höhe von rund 39.000 Euro aus dem Programm "Digitale Offensive Sachsen“ (DiOS) beim Freistaat Sachsen beworben. Den Fördermittelbescheid in Höhe von 39.200 Euro übergab Prof. Wöller im Oktober 2018. Seitdem wurde an der technischen Umsetzung gearbeitet. Neben Schloss Burgk sind WLAN-Hotspots für den Neumarkt (Stadtkern) und den Mehrgenerationenpark Zauckerode vorgesehen – also öffentliche Bereiche mit hoher Aufenthaltsqualität beziehungsweise touristisch relevante Orte. Die Umsetzung hier erfolgt in den kommenden Monaten. Insgesamt wird die Stadt Freital rund 49.000 Euro in die Installation der Hotspots investieren. Hinzu kommen Betriebskosten von rund 2.500 Euro im Jahr je Hotspot.

„Ich freue mich, dass wir mit diesem Projekt die Attraktivität von wichtigen Punkten in unserer Stadt, wie Neumarkt, Schloss Burgk oder den Mehrgenerationenpark weiter steigern können. Die Verfügbarkeit von schnellem Internet ist ein wichtiger Standortvorteil. Wir bieten Bürgern und Gästen an einigen Orten nun sogar eine kostenlose Zugangsmöglichkeit. Bei aller Digitalisierung wünsche ich mir jedoch auch, dass wir die reale Welt nicht vergessen und diese Plätze weiterhin Orte der Begegnung und des Miteinanders bleiben – sei es nun in den Städtischen Sammlungen oder im Schlosshof, auf dem Wochenmarkt, bei Freizeit und Spiel oder anderen Gelegenheiten beziehungsweise Veranstaltungen“, sagt Oberbürgermeister Uwe Rumberg.