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Jolyn Schenderlein (29) aus Kamenz

„Musik ist die Sprache, die jeder versteht.“ – dieses Motto begleitet Jolyn Schenderlein schon ihr Leben lang. Geboren am 4. Dezember 1995 in Hoyerswerda, wuchs sie zwischen zwei Welten auf: dem städtischen Leben in Hoyerswerda und der ländlichen Idylle von Obercunnersdorf. Diese Gegensätze haben sie früh geprägt und ihr gezeigt, wie bunt und facettenreich das Leben sein kann.

Schon als Baby, gerade einmal sechs Monate alt, besuchte sie die Musikschule. Musik war für sie nie nur ein Hobby – sie war von Anfang an ein fester Bestandteil ihrer Identität. Später entdeckte sie ihre Leidenschaft für die Geige, später auch für das Klavier. Beide Instrumente sind für sie mehr als nur Töne – sie sind Werkzeuge, um Geschichten zu erzählen, wenn Worte nicht ausreichen.

Ihre Schulzeit am Lessing-Gymnasium in Hoyerswerda stand ganz im Zeichen der Musik. Chor, Gesangs- und Klavierunterricht gehörten dort zum Alltag und ließen ihre Stimme und ihr musikalisches Gespür reifen. Nach dem Abitur schlug sie einen völlig anderen Weg ein und ging zur Bundeswehr – eine Erfahrung, die sie nachhaltig geprägt hat.

Doch egal, wohin sie ihr Weg führte: Musik blieb ihr Anker. Sie selbst beschreibt ihr Leben als eine kleine Wundertüte – voller Höhen und Tiefen, voller Geschichten, die Mut machen können. Als sich ihr Leben vor einiger Zeit komplett veränderte, fasste sie einen Entschluss: Etwas nur für sich zu tun. Und das war der Gesang.

Als sie in der Zeitung von „Freital sucht den Schlagerstar“ las, waren es ihre Freundinnen, die sie zur Anmeldung ermutigten. Heute ist sie dankbar, dass sie auf sie gehört hat. Der Wettbewerb wurde für sie zu einer Reise zurück zu sich selbst.

Nun im Finale zu stehen, erfüllt sie mit tiefer Freude und Dankbarkeit: „Es zeigt mir, was ich allein schaffen kann – mit meiner Stimme, meinem Herzen und meiner Geschichte.“