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Häufige Fragen zur Tätigkeit als Wahlhelfer/-in

Welche Aufgaben haben Wahlvorstände in den Allgemeinen Wahlbezirken (Urnenwahlbezirk)?

Die Mitglieder der allgemeinen Wahlvorstände organisieren am Wahltag ganztägig die Stimmabgabe und abends die Auszählung der Stimmzettel.

Wahlvorsteher/-innen leiten die Wahlhandlung und Zählung der Stimmen. Sie weisen alle anderen Mitglieder des Wahlvorstandes in ihre Aufgaben ein. Tagsüber geben sie zum Beispiel (sofern alle Voraussetzungen dafür erfüllt sind) die Wahlurne für den Einwurf des Stimmzettels durch den Wähler frei. Am Ende des Wahltages bringen sie die wichtigen Wahlunterlagen ins Rathaus Deuben.

Stellvertreter/-innen vertreten die Wahlvorsteher/-innen in der Pause.

Schriftführer/-innen prüfen, ob Personen im Wählerverzeichnis eingetragen und wahlberechtigt sind. Sie setzen nach vollzogener Wahlhandlung des Wählers Stimmabgabevermerke (Häkchen) im Wählerverzeichnis. Außerdem fertigen sie die Wahlniederschrift über die Wahlhandlung und die Ermittlung/ Feststellung des Wahlergebnisses im Wahlbezirk an und bringen die wichtigen Wahlunterlagen mit dem Wahlvorsteher in das Rathaus Deuben.

Stellvertretende/r Schriftführer/-in vertreten die Schriftführer/-innen in der Pause.

Beisitzer/-innen geben zum Beispiel die Stimmzettel am Eingang des Wahlraumes aus und kontrollieren den Ablauf im Wahlraum (insbesondere bei Andrang).

Wie lange dauert mein Einsatz am Wahltag?

Im allgemeinen Wahllokal werden Sie tagsüber circa 5 Stunden im Wahllokal verbringen. Ob Sie vormittags oder nachmittags eingeplant sind, entscheidet ihr/-e Wahlvorsteher/-in. Wenn Sie vorab Fragen zur Einsatzzeit haben, wenden Sie sich bitte direkt an ihn oder sie.

Am Morgen trifft sich der Wahlvorstand ca. 7.15-7.30 Uhr, gegen 12.30 Uhr erfolgt der Wechsel.

Hinzu kommt die Auszählung der Stimmen nach Ende der Wahlhandlung um 18.00 Uhr, für die Sie, je nach Wahlbeteiligung und Größe Ihres Wahlbezirks, circa zwei bis drei Stunden einplanen sollten.

Wann erfahre ich, ob, in welcher Funktion und wo ich als Wahlhelfer/-in eingesetzt werde?

Wenn Sie Ihre Bereitschaft zur Tätigkeit als Wahlhelfer/-in erklären, ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie auch eingesetzt werden. Bitte halten Sie sich den Wahltermin deshalb bereits frühzeitig frei.

Ihre verbindliche Berufung in den Wahlvorstand erhalten Sie in der Regel einen Monat vor dem Wahltermin.

Ich habe mich als Wahlhelfer/-in beworben. Werde ich jetzt immer eingesetzt?

Nein. Sie werden aber als Wahlhelfer/-in in der Wahlhelferdatei gespeichert und automatisch vor anstehenden Wahlen kontaktiert. Dabei fragen wir Ihr Interesse ab, erneut als Wahlhelfer/-in eingesetzt zu werden.

Sofern Sie der Speicherung Ihrer Daten widersprechen, werden Sie aus der Wahlhelferdatei gelöscht.

Wann und wie erhalte ich die Aufwandsentschädigung?

Die Wahlhelfer-Entschädigung wird im Anschluss an die Wahl innerhalb von 21 Tagen nach Eingang des Antrages per Überweisung ausgezahlt. Das entsprechende Antragsformular erhalten Sie am Wahltag von Ihrem Wahlvorsteher. Eine Barauszahlung ist nicht möglich.

Was ist, wenn ich am Wahltag erkrankt oder verhindert bin?

Grundsätzlich ist jede/-r Wahlberechtigte zur Übernahme dieses Ehrenamtes verpflichtet. Sobald Sie als Wahlhelfer/-in berufen wurden, kommt eine Ablehnung nur aus wichtigem Grund in Betracht.

Wenn Sie Ihren Aufgaben am Wahltag krankheitsbedingt oder aus besonderem wichtigem Grunde nicht nachkommen können, melden Sie sich bitte umgehend telefonisch bei der Wahlhelferbetreuung.

Kann ich angeben, wo und in welcher Funktion ich eingesetzt werden möchte?

In der Bereitschaftserklärung zur Mitarbeit in einem Wahlvorstand können Sie Wünsche hinsichtlich Ihrer bevorzugten Funktion im Wahlvorstand und zum Einsatzort machen (wohnungsnah, in einem konkreten Wahllokal oder flexibel im Stadtgebiet). Ihre Wünsche werden soweit wie möglich berücksichtigt.

Muss ich als Wahlhelfer/-in auf besondere Dinge achten?

Als Wahlhelfer/-in sind Sie der politischen Neutralität verpflichtet. Darüber hinaus gilt die Verschwiegenheitspflicht. Sämtliche Informationen, die Sie im Laufe der Wahlhandlung über dritte Personen zur Kenntnis nehmen, dürfen nicht weitergegeben werden.

Wie werde ich auf meinen Einsatz als Wahlhelfer/-in vorbereitet?

Als Wahlhelfer/-in müssen Sie keine besonderen Kenntnisse mitbringen.

Als Beisitzer/-in im Wahlvorstand erhalten Sie ein Merkblatt mit Informationen zu Ihrem Einsatz. Die Wahlvorsteher/-innen, deren Stellvertreter/-innen und die Schriftführer/-innen werden vor der Wahl zu einer Schulung geladen, um Sie auf ihre Aufgaben vorzubereiten.

Sind Wahlhelfer/-innen versichert?

Als ehrenamtliche Wahlhelfer/-innen sind Sie über die gesetzliche Unfallversicherung versichert. Das gilt für Ihre Tätigkeit am Wahltag, den Hin- und Rückweg zum Wahllokal sowie für die Teilnahme an der Schulung. Dieser Versicherungsschutz ist kostenfrei und Sie müssen ihn nicht extra beantragen. Sollte ein Unfall passieren, melden Sie diesen bitte möglichst schnell der Wahlorganisation. Im Fall einer ärztlichen Behandlung geben Sie bitte an, dass sich der Unfall während einer ehrenamtlichen Tätigkeit ereignet hat.

Wo können Wahlhelfer/-innen selbst wählen?

Sind Sie als Wahlhelfer/-in im eigenen Wahlbezirk eingesetzt, können Sie in der Pause wählen gehen. Falls Sie in einem anderen Wahlraum eingesetzt sind, können sie dort nur mit einem Wahlschein wählen. Außerdem können Sie per Briefwahl wählen. Den Wahlschein und die Briefwahlunterlagen können Sie nach Erhalt der Wahlbenachrichtigung beantragen. Das ist schriftlich, persönlich (aber nicht telefonisch) oder elektronisch (am besten mit dem Online-Wahlscheinantrag) möglich.

Was muss am Wahltag mitgebracht werden?

Bitte bringen Sie ausreichend Getränke und Verpflegung für den Wahltag und die anschließende Stimmenauszählung mit und (wenn vorhanden) Ihre Schulungsunterlagen. Alles andere, was Sie für ihre Tätigkeit benötigen, wird bereitgestellt.