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Datum: 25.05.2022

Neue Hochwasserschutzmauer für die Weißeritz

Die Rammarbeiten an der neuen Hochwasserschutzmauer für die Weißeritz in Freital-Potschappel beziehungsweise Freital-Döhlen  sind abgeschlossen. Das teilt die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen mit. Damit ist die Spundwand nun komplett eingebaut und die Arbeiten am Kopfbalken können beginnen.

Seit vergangenem Jahr wird zwischen der August-Bebel-Straße und der Brücke Burgker Straße eine Hochwasserschutzwand errichtet. Die Bauarbeiten werden bis März 2023 dauern und kosten rund eine Million Euro, finanziert durch den Freistaat Sachsen und den Bund. Die eingebrachte Spundwand besteht aus einzelnen Stahlprofilen, die in den Boden gerammt wurden und mithilfe von Verbindungsschlössern eine dichte Hochwasserschutzwand ergeben. Als Abschluss und für die oberirdische Hochwasserschutzmauer wird auf der Spundwand nun ein Kopfbalken aus Stahlbeton errichtet.

Die neue Hochwasserschutzanlage trägt künftig dazu bei, dass ein Hochwasserabfluss von 252 Kubikmetern Wasser pro Sekunde im Stadtgebiet Freital abfließen kann, ohne dass der Fluss ausufert.

Um den öffentlichen Hochwasserschutz der Stadt zu verbessern, wurde an der Vereinigten Weißeritz bereits in Höhe der Papierfabrik und der Feilenfabrik sowie an der Roten Weißeritz im Bereich des Weißeritzparks gebaut. Dort wurden der Gewässerquerschnitt vergrößert sowie stellenweise Uferwände wiederhergestellt beziehungsweise abgerissen und neugebaut.

Während der Maßnahme bleibt der Parkplatz am Stadion teilweise gesperrt. Außerdem sind teilweise Verkehrseinschränkungen im Bereich August-Bebel- Straße und Albert-Schweitzer-Straße möglich. Die Landestalsperrenverwaltung bittet dafür um Verständnis.