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Zusatzinformationen
28.12.2017

Feuerwerkskörper & Straßenreinigung zum Jahreswechsel

Hinsichtlich des bevorstehenden Jahreswechsels bittet die Stadtverwaltung die Bürger um einen verantwortungsvollen und sensiblen Umgang mit Feuerwerkskörpern. Das betrifft einerseits die rechtlichen Rahmenbedingungen bzw. das Thema Sicherheit.

Gemäß der Ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz dürfen pyrotechnische Gegenstände der Kategorie 2 (handelsübliche Feuerwerkskörper) ohne einen entsprechenden Befähigungsschein, nur durch Personen abgebrannt werden, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Gestattet ist das Abbrennen zudem lediglich am 31. Dezember und 1. Januar. In der übrigen Zeit ist dies grundsätzlich nicht erlaubt. Ausnahmen können zu besonderem Anlass auf Antrag bei der Stadtverwaltung genehmigt werden soweit es die örtliche Gegebenheit aus Sicht des Brandschutzes zulässt und die untere Naturschutzbehörde bei Prüfung des jeweiligen Einzelfalls aus artenschutzrechtlicher Sicht keine Einwände erhebt.

Zudem ist zu beachten, dass das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Umgebung von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern grundsätzlich verboten ist.

Werden Feuerwerke ordnungswidrig bzw. ohne die entsprechende Genehmigung abgebrannt, kann diese Ordnungswidrigkeit durch die Landesdirektion Sachsen mit einer Geldbuße in Höhe von bis zu 50.000 Euro geahndet werden.

Außerdem ist es verboten, Feuerwerkskörper ohne Zulassung und gültiges Prüfzeichen in die Bundesrepublik einzuführen bzw. solche abzubrennen. Der Umgang mit derartigen Feuerwerkskörpern gefährdet nicht nur den Betroffenen – sondern vor allem auch andere erheblich, wie zahlreiche Beispiele in der Vergangenheit gezeigt haben. Wer illegal Feuerwerkskörper in die BRD einführt bzw. solche abbrennt, muss mit Sanktionen rechnen.

Auch auf das Einhalten von Sicherheitsregeln beim Abfeuern (bspw. ausreichend Abstände zu Häusern, Autos und Personen; keine Basteleien; feuerfeste Unterlage; Blindgänger wegwerfen) ist dringend zu achten.

Andererseits sind die Bürger aufgerufen, ihre Hinterlassenschaften aus der Silvesternacht (bspw. Reste von Feuerwerkskörpern oder -batterien, Flaschen, Verpackungs- bzw. sonstiger Müll) möglichst sofort oder zeitnah zu beseitigen, um das Stadtbild am Silvestermorgen nicht übermäßig zu beeinträchtigen. Dabei möchte die Stadtverwaltung nochmals dringend an die Bürger appellieren, ihre Anliegerpflichten laut Straßenreinigungsatzung nachzukommen und am Neujahrstag Silvestermüll zu beräumen.

Die Stadtverwaltung hat unterstützend für die Beräumung im öffentlichen Raum ab Dienstag, dem 02. Januar 2018, vier Firmen beauftragt. Das betrifft die Straßenreinigung und die Reinigung des Busbahnhofes, der Bahnhofsvorplätze, Platzflächen, Parkplätze, Fußwege, Treppen, Brücken, Papierkörbe etc.). Mehrere Klein- und Großkehrmaschinen und Arbeitskräfte zur manuellen Unterstützung sind im Einsatz. Schäden aus der Silvesternacht werden ebenso ab Dienstag beseitigt, so dies festgestellt wird. Die Straßenmeisterei ist am Dienstag ebenfalls unterstützend an markanten Stellen im Stadtgebiet unterwegs. Deren Mitarbeiter bleiben aber vorwiegend für den Straßenwinterdienst abgestellt.