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Datum: 09.02.2026

Überarbeitung Städtebauliches Entwicklungskonzept "Freital - Urbanität am Fluss"

Nach fast der Hälfte des Förderzeitraumes im Fördergebiet „Freital – Urbanität am Fluss“ sollen die bisherigen Maßnahmen hinsichtlich ihrer Zielerreichung und ihrer Wirksamkeit bewertet werden. Auch gilt es, die Übereinstimmung mit den Programm- und Projektzielen zu überprüfen. Zudem werden klimarelevante Aspekte stärker betrachtet, um sowohl Maßnahmen des Klimaschutzes als auch der Klimaanpassung zu entwickeln und gebietsbezogen zu konkretisieren.

Hierbei hofft die Stadtverwaltung auf die Mithilfe der Bürger und fragt nach ihrer Einschätzung. Vom 6. Februar bis zum 30. März 2026 können alle Einwohner ihre Meinung zur Entwicklung des Fördergebietes „Freital – Urbanität am Fluss“ sowie ihre Wünsche über das Beteiligungsportal unter www.freital.de/fuaf_umfrage mitteilen.

Vor fünf Jahren erstellte die Stadt Freital zusammen mit dem Sanierungsträger SKE ein „Städtebauliches Entwicklungskonzept“ für ein neues Fördergebiet. Dieses Areal mit dem Namen „Freital – Urbanität am Fluss“ liegt im nördlichen Teil der Innenstadt und umfasst im Wesentlichen den Stadtteil Potschappel sowie Bereiche von Burgk, Deuben und Döhlen. Das Gebiet ist durch den Verkehr auf der Dresdner Straße und die Eisenbahntrasse, aber auch durch die Weißeritz gekennzeichnet.

Der zentrale Bereich der Dresdner Straße unterliegt aufgrund des Strukturwandels im Einzelhandel einer deutlichen Veränderung. Ladenlokale stehen leer und die Nutzungs- und Angebotsvielfalt ist zurückgegangen. Dadurch hat die Attraktivität der Stadtteilmitte stark nachgelassen. Hinzu kommt eine erhebliche Lärmbelastung durch den Schienen- und Straßenverkehr. Außerdem gibt es im Gebiet Gestaltungsmängel bei Grünflächen, einzelne unsanierte Gebäude und Baulücken sowie soziale Probleme. Mit den Mitteln der Städtebauförderung sollen die Probleme behoben werden.

Seit der Aufnahme des Gebietes in das Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren“ im Jahr 2022 hat sich viel im Fördergebiet getan. Zahlreiche Maßnahmen wurden mit Mitteln der Städtebauförderung oder aus anderen Fördertöpfen finanziert. So wurde zum Beispiel am Bahnhof Potschappel ein Park & Ride errichtet, die Radweglücke am Goldenen Löwen geschlossen, das Stadion des Friedens umgebaut, die Erweiterung der Lessingschule abgeschlossen und das angrenzende Gebäude Kantstraße 7 saniert sowie ein Projekt mit Design- Studenten der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden zur Gestaltung entlang der Weißeritz durchgeführt.

Auch über den Verfügungsfonds wurde eine Vielzahl von kleineren Projekten und Veranstaltungen gefördert. Gelungene Beispiele sind etwa der Lichterbaum in Potschappel, das Büchertauschregal im Stadtteilbüro Dresdner Straße 54, das Sommerfest Potschappel, die Herbst- Gaudi auf dem Platz vor der Sparkasse und das Kürbisschnitzen am Markt.

Weitere Infos zum Gebiet und zu Projekten sind auch im Internet zu finden unter www.freital.de/fuaf und www.freital.de/Quartiersmanagement-Stadtteilbüros 

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