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12.10.2019

Wechselnde Werke - variables Licht

Das Förderprojekt Umrüstung der Innenbeleuchtung auf LED-Technik in den Städtischen Sammlungen Freital, das nunmehr die Sonderausstellungsräume der Städtischen Sammlungen betrifft, setzt in bewährter Weise die Aktivitäten zur Energieeffizienz von 2016 fort. Damals gelang es, auch durch die großzügige Förderung von staatlicher Seite, für die Dauerausstellung ein neues Lichtkonzept zu entwickeln. Nunmehr konnte dieses auch auf die Sonderausstellungsräume übertragen werden.

Durch die Genehmigung des Förderantrages sowie durch das Engagement der Stadt Freital konnte dieses anspruchsvolle Vorhaben ungesetzt werden. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf knapp 21.000 Euro.

Da diese Maßnahme nicht nur ein ästhetisches Problem lösen sollte, war die Finanzierung durch verschiedene Akteure möglich. Dank der nationalen Klimaschutzinitiative für LED-Umrüstung wurde eine Förderung in Höhe von 30 Prozent durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMUB) gewährt.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Durch diese Maßnahme wird eine Energieeinsparung von 86 Prozent erreicht. Ebenso gelingt eine merkliche CO2 Emissionsminderung von 50 Tonnen über die gesamte Lebensdauer der Anlage gerechnet. Dies führt zu einer Effizienz der Gesamtausgaben von rund 326 Euro pro Tonne. Zusätzlich wird dadurch die Strahlenbelastung der Exponate im Museum vermindert, da LED-Leuchten keine schädigende UV-Strahlung emittieren.

Somit konnte ein Projekt realisiert werden, dessen Zukunftstechnologie sowohl der Vergangenheit, in Form der Ausstellungsobjekte, der Gegenwart als auch der Zukunft dient. Dank gilt allen Beteiligten und hierin sei ausdrücklich auch der Projektträger Jülich für das BMUB eingeschlossen.

Weitere Informationen: www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen