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01.12.2017

Sonderausstellung auf Schloss Burgk: »Zwischen Tag und Traum« - Märchen, Mythen, Fabelwesen

Als Max Klinger 1890 sein Gemälde „Die blaue Stunde“ entwarf, schilderte er auf diesem Werk genau jenen Tagesabschnitt zwischen dem schwindenden Tag und der nahenden Nacht, eben jene Stunde, in der die klaren Umrisse verschwimmen, die Farben in Stimmungen zerfließen. Das Bild zeigt jene vage Stimmung, die seit der Romantik bis um 1900 die Künstler immer wieder faszinierte. Es ist die Zeit der Märchen, des nächtlichen Spuks, der Stille und der Melancholie aber auch der Liebe und des Schlafs.

Nicht ganz ohne Grund ist die Ausstellung der Städtischen Sammlungen Freital auf Schloss Burgk an das Jahresende gerückt, ist doch dieses mit seinen sternenklaren oder auch sturmgepeitschten Winternächten so just die Zeit der Märchen, Sagen und Mythen. Künstler aller Genres haben dieser rätselhaften Zeit gehuldigt. So beginnt die Ausstellung mit der Kunst Goyas, einem der wichtigsten Protagonisten der Kunst der Träume. Von Max Klinger ist der Zyklus zu dem antiken Märchen „Amor und Psyche“ ebenso zu bewundern wie Heinrich Vogelers Arbeiten zu Gerhart Hauptmanns Märchendrama „Die versunkene Glocke“.

Künstler des europäischen Symbolismus, wie die Franzosen Alphonse Osbert und Eugenè Grasset sind ebenso vertreten wie der Wiener Secessionist Rudolf Jettmar. Einen zauberhaften Märchenzyklus steuert der Freitaler Dix-Schüler Fritz Junghans bei. Für die jüngere Generation stehen Namen wie Herta Günther, Lothar Sell, Heinz Zander bis hin zu Michael Triegel und Neo Rauch. Einhörner und Kentauren werden ebenso lebendig wie die Helden der griechischen Mythologie oder die Märchen der Gebrüder Grimm. Man kann sich also einfach treiben lassen - zwischen Tag und Traum.

Zum Hintergrund der Ausstellung
Die diesjährige Jahresendausstellung der Städtischen Sammlungen Freital zeigt diverser Umstände halber ein anderes Bild als das sonst gewohnt Weihnachtliche. Thematisch schließt sie jedoch an die erfolgreiche Ausstellung des Vorjahres „Märchenhaftes auf Schloss Burgk“ an, favorisiert aber dieses Mal nicht die dreidimensionalen Objekte, sondern setzt ganz auf das zweidimensionale Bild. Schon seit den Anfängen der Kunst boten Märchen und Mythen, Sagen und Fabelwesen umfängliche Themenkomplexe zur künstlerischen Gestaltung. Die Exposition zeigt nunmehr Ergebnisse dieses Schaffens von regionalen Künstlern, aber auch von heute bekannten europäischen Meistern.

Informationen zur Ausstellung:

Ausstellungsdauer:
25. November 2017 bis 07. Januar 2018

Veranstalter:
Große Kreisstadt Freital
Städtische Sammlungen Freital auf Schloss Burgk
Altburgk 61, 01705 Freital
Telefon: 0351 6491562
Fax: 0351 6418310
E-Mail: museum@freital.de
 
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag: 13.00 bis 16.00 Uhr
Sonnabend und Sonntag: 10.00 bis 17.00 Uhr
23. Dezember 2017: 10.00 bis 17.00 Uhr
24. Dezember 2017: 10.00 bis 13.00 Uhr
25. Dezember 2017: geschlossen
26. Dezember 2017: 10.00 bis 17.00 Uhr
27.-29. Dezember : 13.00 bis 16.00 Uhr
30. Dezember 2017: 10.00 bis 17.00 Uhr
31. Dezember 2017: geschlossen
01. Januar 2018: 13.00 bis 17.00 Uhr