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02.10.2019

Reanimation kann man lernen

Reanimation ist einfach. Jeder kann es tun. Jeder kann ein Leben retten. So animierte der Fachpfleger für Anästhesie und Intensivpflege an den Helios Weißeritztal-Kliniken Thomas Kischkel Mitte September 2019 über 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Anlässlich der „Woche der Wiederbelebung“ konnten sie in einem Kurs ihr Wissen zum Thema auffrischen und ganz praktisch erproben.

In Deutschland werden lediglich in 16 Prozent der Fälle lebensrettende Maßnahmen ergriffen. Die Unsicherheit ist groß. Dabei könnte jeder helfen. Und den größten Fehler macht man, wenn man nichts macht. Durch Kurse und Schulungen versuchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Weißeritztal-Kliniken schon seit vielen Jahren den Menschen die Angst zu nehmen, etwas falsch zu machen.

Das Motto lautet: „Prüfen. Rufen. Drücken“. Erst wird geprüft, ob das Opfer noch bei Bewusstsein ist. Thomas Kischkel zeigt das Vorgehen an einem Dummy, und erklärt. Er ohrfeigt die Puppe, welche nicht reagiert. Das bedeutet, dass es Zeit ist, den Notarzt zu rufen. Jetzt kann jede Minute lebensrettend sein. Wie man eine Herzdruckmassage ausführt, wurde an Puppen geübt. Die Hände werden auf den Brustkorb gelegt, dann etwa fünf Zentimeter tief 100-mal in der Minute gepresst. 100-mal in der Minute, das ist schwer einzuschätzen. Zur Unterstützung kann man Lieder dazu summen wie zum Beispiel „Yellow Submarine“ von den Beatles oder „Stayin‘ Alive“ von den Bee Gees.

Der 60-minütige Kurs der Helios Weißeritztal-Kliniken im Rathaus kam bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr gut an und soll im kommenden Jahr eine Fortsetzung finden. Herzlichen Dank an das Klinik-Team für das Angebot.