Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen einen optimalen Service zu bieten.

Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Direkt zu:
08.12.2017

Heidrun Weigel ist die neue Seniorenbeauftragte der Großen Kreisstadt Freital

Heidrun Weigel ist die neue Seniorenbeauftragte der Großen Kreisstadt Freital. Auf die 1947 geborene Freitalerin entfielen im Stadtrat am Donnerstag, dem 7. Dezember 2017, die meisten Stimmen. Insgesamt waren drei Bewerber angetreten. „Ich gratuliere Frau Weigel ganz herzlich und freue mich auf die konstruktive Zusammenarbeit“, so Oberbürgermeister Uwe Rumberg.

Heidrun Weigel engagiert sich in zahlreichen Ehrenämtern. Bis 2014 war sie Ortsvorsteherin im Ortsteil Weißig, Kreisrätin und ehrenamtliche Ausländerbeauftragte des Landkreises. Seit 2002 ist sie als Stadträtin in Freital aktiv, wirkt als ehrenamtliche Richterin am Arbeitsgericht Dresden und arbeitet im Senioren- und Behindertenbeirat des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit. Die Belange und Bedürfnisse der Senioren kennt sie als Rentnerin und dank ihrer Tätigkeiten und Erfahrungen sehr gut und wird sich für diese künftig in der Stadt Freital intensiv einsetzen. Heidrun Weigel war während ihres Berufslebens als Diplom-Ingenieurin im technischen und später im sozialen Bereich tätig. Sie lebt in Freital-Weißig.

Die Beauftragten sind in der Ausübung ihrer Tätigkeit unabhängig und können an den Sitzungen des Stadtrates und von Ausschüsse mit beratender Stimme teilnehmen. Ein Antrags- oder Stimmrecht steht ihnen dabei nicht zu.

Weitere Informationen
Nicht nur im Zuge der demografischen Entwicklung gewinnen ältere Menschen auch in Freital zunehmend an Bedeutung. Seniorinnen und Senioren wollen sich mit ihrem Erfahrungswissen und ihren Kompetenzen für das Gemeinwohl einbringen und aktiv an der Gesellschaft teilhaben. Es gilt daher, Seniorenpolitik im gesellschaftlichen Leben der Stadt Freital zu verankern, um die Potentiale der Seniorinnen und Senioren – wie gestiegenes bürgerschaftliches Engagement, Wirtschaftskraft älterer Menschen, stärkere gesellschaftliche Teilhabe – zu nutzen.

Den Wunsch nach Mitwirkung und Partizipation hatten zahlreiche Freitaler Senioren in verschiedenen Gesprächen mit der Stadtverwaltung und dem Oberbürgermeister zum Ausdruck gebracht. Im Ergebnis konnte ein Konsens in Form eines zu berufenden Seniorenbeauftragten gefunden werden. Die erforderlichen rechtlichen Schritte für die Einführung, wie die Anpassung der Hauptsatzung, wurden bereits im Sommer 2017 vollzogen. „Ich freue mich über die erzielte Lösung, sodass das Anliegen sinnvoll und angemessen in die Arbeit des Stadtrates und der Verwaltung eingebunden werden kann“, sagt Oberbürgermeister Uwe Rumberg.

Der ehrenamtlich tätige Seniorenbeauftragte soll ein direkter Ansprechpartner für Seniorinnen und Senioren in der Stadt Freital sein und als Bindeglied zur Stadtverwaltung fungieren. Ihm kommt dabei eine besondere Rolle in der Steuerung und Koordinierung, beispielsweise in der Netzwerkarbeit zu. Zudem ist seine Mitwirkung bei der Koordination von städtischen Angeboten für Senioren und bei der Erstellung von Publikationen (z. B. Seniorenratgeber) gefragt. Selbstverständlich wird die Stadt den Beauftragten in seiner Arbeit fachlich unterstützen. In halbjährlichen Bilanzgesprächen mit der Stadtverwaltung soll der Seniorenbeauftragte außerdem über seine Tätigkeit berichten. Vorstellbar ist ebenso die Mitgliedschaft in der Landesseniorenvertretung für Sachsen e. V. – ein Zusammenschluss der bei den Kommunen und Kreisen des Freistaates gebildeten Seniorenvertretungen. Zweck ist die Wahrnehmung der Interessen älterer Menschen auf sozialem und gesellschaftlichem Gebiet.

In der Stadt Freital gibt es bereits seit längerer Zeit eine Behindertenbeauftragte sowie eine Gleichstellungs- und Frauenbeauftragte.