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Datum: 05.02.2026

25 Jahre Freitaler Anzeiger

Der Freitaler Anzeiger feiert Jubiläum. Vor 25 Jahren, genau am 12. Januar 2001, erschien die erste Ausgabe. Damit begann ein neues Kapitel der städtischen Öffentlichkeitsarbeit. Der damalige Oberbürgermeister (1994 bis 2001) Klaus Pollack wandte sich mit einem Neujahrsgruß an die Bürgerinnen und Bürger und verband diesen mit der Vorstellung des neu aufgelegten Amtsblattes der Großen Kreisstadt Freital. 

Der Freitaler Anzeiger erschien fortan – bis auf die Ferienzeiten – zweiwöchentlich und wurde allen Haushalten kostenfrei zugestellt. „Die Entscheidung, wieder ein eigenständiges Amtsblatt der Stadt Freital herauszugeben, fiel den Stadträten nicht leicht. Viele Faktoren, und dabei nicht zuletzt die Frage der Kosten, spielten dabei eine entscheidende Rolle“, heißt es. Ursprünglich war es geplant, ein gemeinsames Blatt mit dem damaligen Weißeritzkreis herauszubringen. Das Vorhaben führte jedoch zu keinem Ergebnis.  Nach intensiven Beratungen und Abwägungen verschiedener Optionen mit einem Stadtratsbeschluss vom 6. Juli 2000 die bewusste Entscheidung, als Stadt wieder ein eigenständiges Amtsblatt herauszugeben. Ziel war es, amtliche Bekanntmachungen, Satzungen und wichtige Informationen transparent, verlässlich und übersichtlich an die Bevölkerung weiterzugeben.  Bis dahin wurden diese kostenpflichtig in der SZ veröffentlicht. Herausgeber des neuen Anzeigers ist die Stadt Freital, als Hersteller wurde nach einer Ausschreibung der Verlag + Druck Linus Wittich KG in Herzberg bestimmt, der zahlreiche Amtsblätter in Deutschland herausbringt. Die redaktionelle Arbeit war dem Bereich des Oberbürgermeisters zugeordnet. 

Neben den amtlichen Veröffentlichungen sollte das Amtsblatt vor allem auch einen Beitrag zur Information über das städtische Leben leisten und eine gut archivierbare Quelle für kommunale Regelungen sein. Zum Start wünschte sich der Oberbürgermeister eine gute Aufnahme bei der Bevölkerung und dankte allen Beteiligten für ihr Engagement. 

In der Rückblende kann man sagen, dass das Konzept aufgegangen ist. Der Freitaler Anzeiger genießt in der Bevölkerung ein hohes Ansehen und dient vielen als erstes Informationsmedium, wenn es um Belange in Freital und Informationen aus der Stadtverwaltung und dem Stadtrat geht. Dabei bietet der Anzeiger zusätzlich umfassenden Service, wie Öffnungszeiten, Baustellenkalender, Notdienste, Veranstaltungskalender, Kirchennachrichten, Volkshochschulangebote, Impfsprechstunden und Bereitschaften. Außerdem dient er vielen Vereinen und Initiativen als Plattform, um aus dem vielfältigen Stadtleben zu berichten. 

Dabei ist der Freitaler Anzeiger immer mit der Zeit gegangen. Organisatorische Abläufe wurden zunehmend digitalisiert. 2019 wurde das Design komplett überarbeitet und an das städtische Corporate Design angepasst sowie die inhaltliche Struktur weiterentwickelt.

Aber auch veränderten Rahmenbedingungen musste sich der Freitaler Anzeiger stellen: Aufgrund neuer wettbewerbsrechtlicher Gegebenheiten kann die Zustellung seit Anfang 2025 nicht mehr an Werbeverweigerer-Haushalte erfolgen. Somit sank die Auflage von rund 25.800 auf rund 18.500 Exemplare, was ein Stück weit mit Auslagestellen kompensiert wird. Aufgrund der angespannten Haushaltslage erfolgte eine Reduzierung der Anzahl der Ausgaben mit noch 16 statt der bisher 22 Ausgaben im Jahr. Das heißt, der Rhythmus wechselt übers Jahr verteilt immer wieder auf zwei- oder dreiwöchentlich. Nachdem die öffentlichen Bekanntmachungen bereits seit April 2024 in elektronischer Form auf der Internetseite www.freital.de/amtsblatt vorgenommen werden, ist der Anzeiger heute auch kein Amtsblatt mehr – sondern ein städtisches Mitteilungsblatt. Die Zusammenarbeit mit dem Verlag Linus Wittich besteht bis heute. 

Im Jubiläumsjahr wird eine Beilage noch einmal Einblicke in die Historie geben sowie von den Machern im Hintergrund berichten. Der Erscheinungstag steht aktuell noch nicht fest. Alle Erscheinungstermine und die PDF des Anzeigers gibt es im Internet unter www.freital.de/anzeiger

Rückblick: Freitaler Anzeiger vor 25 Jahren - Teil I

Anlässlich „25 Jahre Freitaler Anzeiger“ hat die Redaktion den ersten Jahrgang der Zeitung durchforstet und die prägnantesten Themen, die wichtigsten Schlagzeilen und die bedeutendsten Inhalte samt Fotos herausgesucht. Ab sofort werden in jeder Ausgabe diese Inhalte aus der Anfangszeit aufgearbeitet und zusammengefasst präsentiert. Dieses Mal gibt es den Rückblick auf die Ausgaben 1 und 2 aus dem Januar 2001.

Teil der Umgehungsstraße wird nach dem Gründer der Porzellanmanufaktur benannt

Im Rahmen der größten Straßenumbaumaßnahme in Freital, der Nordwesttangende, landläufig als Umgehungsstraße bekannt, erhält die Verbindungsstraße zwischen Roßthaler Straße in Potschappel und Lutherstraße in Döhlen einen neuen Namen. Damit wird einem Beschluss des Stadtrats entsprechend die bisherige Bachstraße und die nicht öffentliche Straße, die als „Güterbahnhof Potschappel“ bezeichnet wird, in „Carl-Thieme-Straße“ umbenannt.

Gestaltung Am Markt 5/6

Am Markt 5/6 in Freital wurde der Platz komplett neugestaltet. Durch neues Pflaster und frische Bepflanzung wirkt die Fläche nun größer und freundlicher. Ein besonderes Schmuckstück des Marktes ist die 1925 vom Kunstschmiedemeister Richard Rothenberger geschaffene „Freitaler Nase“. Mit der Neugestaltung des Marktes erfolgte ein wesentlicher Beitrag zur weiteren Entwicklung und Belebung des Sanierungsgebietes Potschappel. Die Finanzierung dieser Maßnahme erfolgt mittels Fördermitteln. Die Gesamtkosten liegen in Höhe von 180.000 D-Mark. Die Grundstückseigentümer wurden in die Planung und Nutzung mit eingebunden.

Baumaßnahmen am Rathaus Potschappel

Seit November 2000 ist am Hintergebäude des Freitaler Rathauses kräftig gebaut worden. Das frühere Gefängnis, das später als Garage und Fundbüro diente, wird zu einem zentralen Archiv umgebaut. Die Stadt investierte dafür rund 1,2 Millionen D-Mark die zu gleichen Teilen von Land, Bund und Stadt getragen werden.


Rekonstruktion an Freitaler Turnhalle beendet

Die Turnhalle an der Turnerstraße wurde umfassend saniert und ist nun wieder nutzbar. Dach und Fassadenschäden wurden repariert, und die Ausstattung erneuert. Die Kosten von 250.000 D-Mark wurden durch Fördermittel, Eigenmitteln und lokale Vereinen gedeckt.


Vorzeitige Aufhebung der Pestalozzi-Mittelschule

Die Stadt Freital hatte bereits im Jahr 1998 den eindeutigen Hinweis vom Freistaat bekommen, dass aufgrund der deutlichen Verringerung der Schülerzahlen eine Reduzierung der Zahl der Mittelschulen im Stadtgebiert spätestens 2003 unumgänglich sein wird. Der Stadtrat bestätigte im Februar 2000 nach Klärung der Liegenschaftsfragen mit dem Weißeritzkreis die Aufhebung der Pestalozzi-Mittelschule in Freital-Deuben zum Schuljahresende 2003. Die Mehrzahl der Schüler und Schülerinnen wechseln an die Schiller-Mittelschule in Freital-Döhlen. Die Abschlussklassen bleiben im Klassenverband und beenden ihre Schulzeit ebenfalls an der Schiller-Mittelschule. Die Eltern waren in die Entscheidung eingebunden und haben dem Wechsel der Schule zugestimmt.

„Sport frei!“ auf neuer Anlage im Stadtteil Pesterwitz

Nach einem neuen Sportplatz mit Groß- und Kleinspielfeld, einer 60-Meter Sprintbahn, einer Weitsprunganlage, einem Parkplatz und einer Zuschauertribüne am Großfeld entstand an der Erich-Hanisch-Straße eine Spothalle mit einer 15 mal 27 Meter großen Sportfläche. Diese kostet 1,75 Millionen D-Mark, wobei 700.000 D-Mark aus Fördermitteln des Freistaates Sachsen kommen.

Kindertagesstätte mit christlichen Inhalten in Potschappel angestrebt

In seiner Januarsitzung hat der Stadtrat dem Vorschlag der Stadtverwaltung zugestimmt, dass die Kirchgemeinde Pesterwitz mittelfristig am Standort Freital-Potschappel die erste Kindertagesstätte mit christlichen Inhalten in Freital einrichtet. 1993 wurde die vom Gesetzgeber geforderte Vielfalt bei den Angeboten in Kindertagesstätten in Freital auf den Weg gebracht. Am 1. Januar 1994 übernahm das DRK die vorhandenen Einrichtungen in Döhlen, Potschappel und Zauckerode. Die Volkssolidarität übernahm die Kindertagesstätte in der Rotkopf-Görg-Straße in freier Trägerschaft einschließlich Personal. Das Gespräch mit der Kirche war zunächst jedoch nicht erfolgreich, weswegen weitere Gespräche geführt werden mussten – und schließlich eine Einigung erzielt werden konnte. Der notwendige Neuanfang wird finanziell und baulich dennoch herausfordernd: Als Standort wird in Übereinstimmung mit dem Kirchspiel das freistehende Tagesstätten-Gebäude in der Schreberstraße 5 bestimmt. Der bauliche Sanierungsaufwand wird auf etwa eine Million D-Mark beziffert.

Rückblick: Freitaler Anzeiger vor 25 Jahren - Teil II

Anlässlich „25 Jahre Freitaler Anzeiger“ hat die Redaktion den ersten Jahrgang der Zeitung durchforstet und die prägnantesten Themen, die wichtigsten Schlagzeilen und die bedeutendsten Inhalte samt Fotos herausgesucht. Ab sofort werden in jeder Ausgabe diese Inhalte aus der Anfangszeit aufgearbeitet und zusammengefasst präsentiert. Dieses Mal gibt es den Rückblick auf die Ausgaben 3 und 4 aus dem Februar 2001.

Oberbürgermeister Klaus Pollack empfing Staatsminister Rolf Schwanitz

Rolf Schwanitz besuchte am 30. Januar 2001 die Stadt Freital. Einer Einladung der Großen Kreisstadt Freital folgend war der Beauftragte für Angelegenheiten der neuen Länder zuerst im Rathaus Potschappel zu Gast. Nach der Begrüßung vom Oberbürgermeister Klaus Pollack trug sich Rolf Schwanitz ins Goldene Buch der Stadt ein. Programmschwerpunkt des Freital-Besuchs waren der Betriebsrundgang durch die BGH Edelstahl Freital GmbH und das anschließende Rundtischgespräch zur Jugendarbeitslosigkeit und Jugendberufsausbildung.

Firma Werner präsentierte sich auf der Messe „Grüne Woche Berlin“

Das Freitaler Unternehmen Bernhard Werner Nahrungsmittel Produktions- und Handels-GmbH war bereits zum wiederholten Male auf der internationalen Messe für Ernährungswissenschaft, Landwirtschaft und Gartenbau „Grüne Woche Berlin“. Neben der Präsentation der Produktpalette informierte das Unternehmen über die Stadt Freital und die Region.

Daidalos-Medaille für Verdienste um Freitaler Ballonfahrt

Für ihre besonderen Verdienste um die Luftfahrtgeschichte wurden am 27. Januar 2001 anlässlich des Segelflieger- Treffens in Dresden Dr. Heide Monjau und Günter Siebert mit der Silbernen Daidalos-Medaille des Deutschen Aero Clubs geehrt. Beide haben sich auf vielfältige Weise um die Freitaler Ballonfahrt und insbesondere um das Andenken an Wilhelmine Reichard als erster Luftsportlerin Deutschlands verdient gemacht.

Verstorben

Eine der ältesten Bürgerinnen der Stadt, Hilma Brodien aus Döhlen, ist am 29. Januar 2001 im 102. Lebensjahr verstorben. Zu ihrem 101. und 102. Geburtstag hatte der Erste Bürgermeister Hartmut Gruner Hilma Brodien besucht und die Glückwünsche der Stadt überbracht. Er sprach den Angehörigen angesichts der Todesnachricht seine Anteilnahme in einem Beileidsschreiben aus.

Tourist Service jetzt in Hainsberg, Potschappel und Deuben

Besucher von Freital sollen an drei Standorten im Stadtgebiet Auskunft über Übernachtungsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen erhalten. Die Informationen in den Rathäusern Potschappel und Deuben sowie die neu eingerichtete Gästeinformation im Freizeitzentrum „Hains“ stehen den Bürgern zur Verfügung. An den Ortseingängen wurden Informationstafeln aufgestellt, die auf den Service hinweisen. Die Durchführung der Aktivitäten zur Fremdenverkehrswerbung wurde nach einem Stadtratsbeschluss zum 1. Februar 2001 in die Hände der städtischen TWF GmbH gelegt. Dazu gehört auch die Betreuung der Internetpräsentation der Stadt und ihrer Gesellschaften. Ziel ist eine einheitliche Darstellung nach außen unter Einbeziehung aller beteiligten Partner.

112 standesamtliche Trauungen

Bilanz des Standesamtes: Im Jahr 2000 gaben sich im festlichen Trausaal im Rathaus Potschappel 112 Brautpaare das Ja-Wort. Viele Paare kommen von außerhalb. Die meisten Brauleute waren traditionell gekleidet: er im eleganten Anzug, sie in Weiß. Im Jahr 2000 haben insgesamt 531 Kinder das Licht der Welt erblickt. Das sind 256 Mädchen und 275 Knaben. Die beliebtesten Mädchen-Vornamen sind Sarah, Maria, Emily, Laura, Linda, Lisa und Michelle. Die beliebtesten Jungen-Vornamen sind Max, Philipp Tim, Maximilian, Tom, Felix, Florian und Thomas.

32 Bauplätze für Einfamilien- und Doppelhäuser in Freital-Burgk

Ende des Jahres 2000 wurde die innere Erschließung des Baufeldes 7 an der Otto-Dix-Straße im Baugebiet Burgk planmäßig abgeschlossen. Die Baumaßnahme erfolgte durch die GEG-Grundstücksentwicklungsgesellschaft im Auftrag der Stadt Freital. Damit stehen für Bauwillige 32 Bauplätze für Einfamilien- und Doppelhäuser zur Verfügung.

Aus Partnern werden Freunde

Oberbürgermeister Klaus Pollack reiste zum Jahresempfang nach Oberhausen, unter anderem mit dem Anliegen, eine neue Vereinbarung gemeinsam mit seinem Amtskollegen Burkhard Drescher zu unterzeichnen. Danach wird die bisher gepflegte Städtepartnerschaft künftig in Form einer Städtefreundschaft fortgeführt. Die Partnerschaft zwischen Freital und Oberhausen besteht seit Januar 1990. Unmittelbar involviert sind die Freundeskreise Oberhausen in Freital und der Freundeskreis Freital in Oberhausen. Es gab einen kulturellen, wirtschaftlichen, sportlichen und kommunalpolitischen Austausch. Besondere Aufmerksamkeit galt dem Ermöglichen von Kontakten Jugendlicher. Zehn Jahre nach der Wiedervereinigung wurden die Zielsetzungen der damals geschlossenen Partnerschaft weitgehend erreicht und die Beziehung der beiden Kommunen mit der Partnerschaft auf ein neues Fundament gestellt.

UPJ in Freital

Am 16. Januar 2001 trafen sich im Autohaus Jan Wirthgen Unternehmer und Jugendliche, um sich gemeinsam auf den Weg einer Partnerschaft beim Projekt „Unternehmen: Partner der Jugend“ zu begeben. Fünf Firmen, die sich in besonderer Weise um die Jugendarbeit in Freital verdient gemacht haben, wurden ausgezeichnet. ARCHETEKTURplan und Ziegelwerk Eder sponserten beim Hausbau des Jugendclubs Weißig. Die Werbegemeinschaft Weißeritz Park engagierte sich beim ersten Freitaler Skaterfest, die Freestyle GmbH unterstützte Jugendclubs und -gruppen, das Autohaus Wirthgen stellte zwei Kleinbusse für den Besuch des Internationalen Jugendtreffens in Oberhausen bereit. Das bundesweite Projekt „Unternehmen: Partner der Jugend“ soll helfen, Privatsponsoren und Unternehmen zu ermutigen, Verantwortung im Gemeinwesen zu übernehmen. Um in Freital neue Ideen und eine Bündelung der Interessen zu fördern, wurde ein Projektkatalog erarbeitet, der den Firmen, die sich zu dem geplanten Engagement bekannten, übergeben wurde.

Mittelschule Waldblick gesichert

Der Fortbestand der Waldblick-Mittelschule wird von der Stadtverwaltung in Übereinstimmung mit dem Regionalschulamt Dresden als gesichert angesehen. Vor dem Hintergrund der ab 1. August 2001 in Verantwortung des Landkreises zu treffenden Entscheidungen zur Schulnetzplanung im Kreisgebiet waren gegenteilige Berichte laut geworden. Da die Stadt Freital bereits seit 1998 die notwendigen Entscheidungen zur Anpassung der Schulstruktur im Stadtgebiet an die veränderten Schülerzahlen getroffen hat – dazu zählen die Einrichtung der Grundschule Poisental und die Schließung der Pestalozzi-Mittelschule – fordert sie nun die Sicherstellung der Schullandschaft seitens des Landkreises.

Faschingsverein Hainsberg feiert die 50. Saison

„Jahraus, jahrein! Hinein!“ tönt es zum 50. Mal zur traditionellen Karnevalsveranstaltung in Freital-Coßmannsdorf. Eigens zum Jubiläum bietet der Verein die „Hainsberger Lümmel“, Knacker der Firma Poisentaler Fleisch- & Wurstwaren GmbH, den Jubiläumssekt „Narrenkäppchen“ vom Weinhändler Hartmann und schicke T-Shirts mit dem Slogan: „Elferrat Hainsberg – da werden Sie vergnügt!“ zum Verkauf an. Am 25. Februar 2001 lädt der Verein zum Volksfest in den Weißeritz Park ein. Bestandteil ist die närrische Parade mit Elferräten des Weißeritzkreises, Sport- und Freizeitvereinen, der Freiwilligen Feuerwehr und Gewerbetreibenden vom Parkplatz hinter dem Bahnhof Hainsberg-West bis zum Einkaufszentrum. Unter dem Motto: „Jetzt schlägt’s fuffzsch“ finden die Faschingsveranstaltungen traditionell in den Ballsälen Coßmannsdorf statt. Das Programm bietet Höhepunkte aus 50 Jahren Hainsberger Fasching. Zur Jubiläumssaison erscheint die Broschüre „Duinnes Buch der Rekorde“ mit Programmüberblick, Fotos und Beiträgen zur Geschichte des Vereins.

Rückblick: Freitaler Anzeiger vor 25 Jahren - Teil III

Anlässlich „25 Jahre Freitaler Anzeiger“ hat die Redaktion den ersten Jahrgang der Zeitung durchforstet und die prägnantesten Themen, die wichtigsten Schlagzeilen und die bedeutendsten Inhalte samt Fotos herausgesucht. Ab sofort werden in jeder Ausgabe diese Inhalte aus der Anfangszeit aufgearbeitet und zusammengefasst präsentiert. Dieses Mal ein Rückblick auf die Ausgaben 5 und 6 aus dem März 2001.

Oberbürgermeister Klaus Pollack kandidiert nicht mehr

Die Kommunalwahlen stehen im Juni an, aber eine Entscheidung steht schon fest. Oberbürgermeister Klaus Pollack wird sich nicht mehr aufstellen lassen. Er erklärte am 28. Februar 2001 auf der Nominierungsveranstaltung des SPD-Ortsvereins seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur für das höchste Amt der Stadt zur Kommunalwahl am 10. Juni 2001. Da Klaus Pollack im Januar 2002 sein 60. Lebensjahr vollenden wird, sah er es für sich selbst nicht mehr als sinnvoll an, für eine weitere volle Amtsperiode von sieben Jahren die Belastung durch das Amt auf sich zu nehmen. Klaus Pollack war seit 1990 in leitender Stellung für die Stadt Freital tätig, zunächst als Beigeordneter und Dezernent für Wirtschaftsförderung & Ordnungswesen, während der Bürgermeistervakanz 1992 als Verwaltungsleiter und ab 1994 als Stadtoberhaupt. Die Amtsbezeichnung änderte sich 1997 mit der Erhebung zur „Großen Kreisstadt“ von Bürgermeister in Oberbürgermeister.

Schließung von Sparkassenfilialen

Nach dem Beitritt zum „Sachsen-Finanzverbund“ kündigt die Sparkasse Freital-Pirna im Februar 2001 an, 15 Zweigstellen zu schließen, darunter auch zehn im damaligen Weißeritzkreis, davon zwei in Freital. Diese Pläne sorgen für großen Unmut, da viele Bürger, besonders ältere Menschen, auf wohnortnahe Bankdienstleitungen angewiesen sind. Auch die Stadtverwaltung und der Oberbürgermeister kritisieren die Entscheidung deutlich, wenden sich an den Kreistag, den Landrat sowie den Verwaltungsrat der Sparkasse. Die Sparkasse begründet die Schließung in Wurgwitz und Deuben- Süd mit finanziellen Gründen und neuen gesetzlichen Vorgaben.

Möbelhaus mit Tradition feiert fünf Jahre Küchenstudio

Oberbürgermeister Klaus Pollack gratuliert dem Freitaler Unternehmer-Ehepaar Flittert zum fünfjährigen Bestehen ihres Küchenstudios in Deuben und wünscht dem Unternehmen weiterhin viel Erfolg. 1899 wurde das Möbelhaus mit Polsterei in der Kreuzstraße von Richard Friede aus der Taufe gehoben. Im Jahre 1912 entstand das Hauptgeschäft Dresdner Straße 233 mit angeschlossener Werkstatt. Enkelin Sylvia Flittert führt mit ihrem Mann Peter das Möbelgeschäft und die Polsterei, seit 1977 bereits in der dritten Generation. Zunächst als HO-Kommissionshandel für Möbel und Polsterwerkstatt in der ehemaligen DDR. Das Küchenstudio entstand unweit vom Hauptgeschäft in der Dresdner Straße 202.

Eingemeindungspläne gefährden Mittelschule Wurgwitz

Die Mittelschule Wurgwitz gerät in den Fokus kommunalpolitischer Diskussionen. Hintergrund sind Überlegungen der Gemeinde Kesselsdorf, ihre Selbstständigkeit aufzugeben und sich eventuell mit Braunsdorf, Kleinopitz und Oberhermsdorf nach Wilsdruff eingemeinden zu lassen. Diese Pläne gefährdeten die langfristige Sicherung des gemeinsam genutzten Schulstandortes. Andere Schulen in Freital bieten ausreichend Kapazitäten – ohne Schüler aus Kesselsdorf und Oberhermsdorf wäre die Wurgwitzer Mittelschule zu wenig ausgelastet. Die Stadt Freital forciert daher eine noch engere kommunale Zusammenarbeit mit Kesselsdorf, um die Schule zu erhalten. Bereits bestehende Vereinbarungen zur Sanierung und Förderung der Mittelschule waren vorhanden, Förderanträge wurden jedoch vom Freistaat mehrfach zurückgestellt. Die Kultusbehörde bewertete die Standortsicherheit zunehmend kritisch. Eine Eingemeindung nach Wilsdruff würde nunmehr auch bestehende Verträge gefährden. Der Erste Bürgermeister Hartmut Gruner will sich dennoch klar für den Erhalt der Mittelschule Wurgwitz einsetzen und plädierte für alternative Kooperationsmodelle ohne zwingende Eingemeindung.

City-Parade 2001

Auch im Jahr 2001 wird im Rahmen des größten Volksfestes der Stadt Freital, dem Windbergfest, wieder eine City- Parade organisiert. Die Vorbereitungen laufen. Regelmäßig treffen sich Jugendliche mit Bernd Bielecke von der Werbegemeinschaft Freital e. V., mit Vertretern der Stadtverwaltung, der Polizei und Unternehmern, um das Event zu planen. Im Jahr 2000 führte die City-Parade von der Dölzschener Straße zum Festplatz Burgker Straße. Dabei sorgten zahlreiche Teilnehmer für ausgelassene Stimmung.

Aufhebung der Grundschule Weißig

Die Grundschule in Freital-Weißig soll bereits zum Ende des laufenden Schuljahres 2000/2001 geschlossen werden. Die bisher im Weißiger Schulgebäude unterrichteten Kinder aus Döhlen und Weißig werden künftig die Glückauf- Grundschule Zauckerode besuchen. Der Stadtrat wird über den Elternwunsch am 5. April 2001 entscheiden. Die Aufhebung der Grundschule Weißig zum Schuljahresende 2002 war bereits im November 1998 mit der Beschlussfassung zur Schulnetzplanung festgelegt worden. Auch die Eltern sprachen sich im Rahmen einer Befragung dafür aus. Im Schuljahr 2001/02 würden voraussichtlich nur noch 21 Schüler in der dritten und vierten Klasse die Schule besuchen, was eine frühere Schließung als geplant notwendig macht.

Rückblick: Freitaler Anzeiger vor 25 Jahren - Teil IV

Anlässlich „25 Jahre Freitaler Anzeiger“ hat die Redaktion den ersten Jahrgang der Zeitung durchforstet und die prägnantesten Themen, die wichtigsten Schlagzeilen und die bedeutendsten Inhalte samt Fotos herausgesucht. Ab sofort werden in jeder Ausgabe diese Inhalte aus der Anfangszeit aufgearbeitet und zusammengefasst präsentiert. Dieses Mal ein Rückblick auf die Ausgaben 7 und 8 aus dem April 2001.

Lehrpfad „Baum des Jahres“ wird eingeweiht

In der Wiederitz-Aue in Potschappel wird der Lehrpfad „Baum des Jahres“ zum „Tag des Baumes“ eröffnet. Im Herbst 2000 waren an gleicher Stelle die seit 1989 gekürten „Bäume des Jahres“ gepflanzt worden. Zwischen Carl-Thieme- Straße (ehemals Bachstraße) und Kleinem Weg haben damit eine Eiche (Baum des Jahres 1989), eine Rotbuche (1990), eine Linde (1991), eine Ulme (1992), zwei Speierlinge (1993), eine Eibe (1994), ein Spitzahorn (1995), eine Hainbuche (1996), zwei Ebereschen (1997), drei Wildbirnen (1998), eine Silberweide (1999) und drei Sandbirken (2000) Platz gefunden. Gesponsert hat die Bäume ein bekanntes Hamburger Optikunternehmen. Zur Eröffnung wurde ein Exemplar der zum „Baum des Jahres 2001“ gekürten Gemeinen Esche gepflanzt. Der Lehrpfad „Baum des Jahres“ wird die Wiederitz-Aue zwischen Potschappel und Zauckerode erheblich aufwerten. Die zahlreichen Fußgänger können Natur nicht nur von ihrer schönen Seite schlechthin wahrnehmen. Sie werden auch dank der Lehrpfad-Schilder einen echten umweltpädagogischen Gewinn erleben. Baumpatenschaften wurden von den Klassen 5a und 5b der Lessing-Mittelschule Freital übernommen. Bis zur Einweihung erhalten alle neugepflanzten Bäume Informationstafeln, die über interessante artspezifische Merkmale und Besonderheiten Auskunft geben.

Freitals Oberbürgermeister zu Gast in Baden-Baden

Freitals Oberbürgermeister Klaus Pollack zu Gast in Baden-Baden

Oberbürgermeister Klaus Pollack besuchte in Begleitung seiner Frau im März 2001 die Partnerstadt Baden- Baden, Baden-Württemberg. Während seines Aufenthaltes besuchte er auch die Robert-Schumann-Schule. Im Gespräch mit der Schulleiterin ging es auch um den Ausbau und die Vertiefung der Schulpartnerschaft mit der Gotthold- Ephraim-Lessing-Mittelschule in Freital. Das sei vor allem für das Geschichtsverständnis wichtig. Vom 2. bis 5. Oktober 2001 ist die erste Wirtschaftsschulklasse der Robert-Schumann-Schule zu Gast in Freital.

Zentraler Busbahnhof für Freital

Geplanter zentraler Busbahnhof

In Freital-Deuben wird ein zentraler Busbahnhof geplant. Er soll als „einer der modernsten Verkehrsknotenpunkte der Region“ Bus-, Bahn- und Autoverkehr miteinander verbinden und das Umsteigen erleichtern. Vorgesehen ist die Fläche zwischen City-Center, Dresdner Straße, Bahnhofstraße und Döhlener Straße – in etwa die geografische Mitte Freitals. Gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Oberelbe sollen vier Millionen D-Mark investiert werden. Geplant sind neben den Bussteigen auch Park-and- Ride-Plätze, ein Taxi-Stand sowie ein Funktionsgebäude mit Büroräumen, Wartebereich, Service und Sanitäranlagen. Der neue Busbahnhof soll den Verkehr verbessern und die Mobilität der Bevölkerung erhöhen. Ausschlaggebend für den Standort waren die Einbindung des S-Bahnhofes Deuben sowie der neuen Umgehungsstraße (Nord-West- Tangente) und der nahegelegene Betriebshof der Regionalverkehr Dresden GmbH (RVD). Geplanter Baubeginn ist im Herbst 2001, Fertigstellung Ende 2002. Der bisherige Busbahnhof an der Albert- Schweitzer-Straße wird aufgelöst.

Dank für ehrenamtliche Jugendarbeit

Am 13. März 2001 überreichte der Zweite Bürgermeister Stephan Loge in den Räumlichkeiten des Fördervereins für Jugendarbeit e. V., Rudeltstraße 1 die Zuwendungsbescheide für Fördermittel für das Jahr 2001 an die Vereine, die ehrenamtlich in der Jugendarbeit aktiv sind. Die Sparkasse Freital-Pirna stellte der ehrenamtlichen Jugendarbeit in Freital 2.000 D-Mark zur Verfügung, die für unterschiedliche Projekte eingesetzt werden. Andreas Rieger, Pressesprecher des Hauses, überreichte dazu einen symbolischen Scheck. Alle Beteiligten würdigten das Engagement der Akteure, welches einen erheblichen Beitrag für ein ausgefülltes Freizeitangebot in Freital leistet.

Sanierungsgebiete Deuben und Potschappel

Die Sanierungsgebiete Potschappel und Deuben verändern weiter ihr Gesicht. Durch Fördermittel von Bund und Land in Höhe von über vier Millionen D-Mark sowie städtische Eigenmittel über zwei Millionen D-Mark konnten zahlreiche Bauund Ordnungsmaßnahmen umgesetzt werden. Dadurch wurden städtebauliche Missstände beseitigt und das Stadtbild deutlich verbessert. Private Initiativen trugen ebenfalls zur Aufwertung bei: Mehrere Wohngebäude, wie die Dresdner Straße 59, 97, 129/131 und 192/194 sowie Platz des Friedens 1 bis 3 wurden saniert und modernisiert, während nicht mehr erhaltenswerte Gebäude abgerissen wurden – 23 an der Zahl. Auch öffentliche Bereiche wie Plätze, Straßen und Brücken wurden neugestaltet oder erneuert – so der Kirchplatz und Straßen am Goetheplatz in Deuben oder der Markt, das Umfeld der Emmauskirche oder die Gutenbergstraße in Potschappel. Die Maßnahmen hatten zudem positive wirtschaftliche Effekte, insbesondere für das Handwerk, und führten zu weiteren Investitionen. Trotz der Fortschritte bleiben noch viele Aufgaben offen. Die Stadt plant daher, gemeinsam mit Partnern und der STEG als Sanierungsträger weitere Maßnahmen umzusetzen und neue Entwicklungskonzepte zu erarbeiten oder Gebiete zu erweitern, um die Stadt langfristig attraktiver zu gestalten.

Wehrleiter geht verdient in den Ruhestand

Wehrleiter Eberhard Geyer geht verdient in den Ruhestand

Am 18. April feierte der Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Oberbrandinspektor Eberhard Geyer seinen 65. Geburtstag. Damit verabschiedete sich der Jubilar zugleich in den verdienten Ruhestand. Er begann seine Feuerwehr-Laufbahn 1957 in Freital. Von 1965 bis 1990 leitete er ehrenamtlich die Kommandostelle Döhlen. Nach der Wende wurde Eberhard Geyer 1991 als hauptamtlicher Wehrleiter gewählt. 1992 bis 2000 übte er auch die Funktion des stellvertretenden Kreisbrandmeisters aus. Er erhielt für seine Verdienste um die Feuerwehr zahlreiche Auszeichnungen. „Er hat all seine Kraft dafür aufgewendet, eine gut organisierte und ausgebildete sowie den modernen technischen Anforderungen gerecht werdende Feuerwehr aufzubauen. Aufgrund seiner vielfältigen Erfahrungen genießt er bei den Kameraden hohe Anerkennung und Wertschätzung“, heißt es.

Ein Blick auf den Abwasserbetrieb

Das Freitaler Abwassernetz wurde seit den 1920er-Jahren aufgebaut und ist durch Alter und mangelnde Instandhaltung stark verschlissen. In den 1990er-Jahren begann eine umfassende Modernisierung, da neue Baugebiete angeschlossen werden mussten und das Netz überlastet war. Nach einer mehrjährigen Reinigung und Untersuchung verbesserten sich die Kapazitäten deutlich, Überschwemmungen konnten reduziert werden. Zwischen 1995 und 2000 investierte die Stadt rund 17 Millionen D-Mark inklusive Fördermittel in den Ausbau und Anschluss neuer Gebiete. Ein Generalentwässerungsplan wurde 1997 beschlossen und bildete die Grundlage für Neubau und Sanierung. Das Kanalnetz umfasst insgesamt etwa 280 Kilometer, darunter 80 Kilometer Mischsystem, 50 Kilometer Schmutzwasserleitungen, 50 Kilometer Regenwasserleitungen und 100 Kilometer Hausanschlüsse. Viele Schäden wie Risse, Undichtigkeiten und Korrosion machten umfangreiche Sanierungen notwendig. Ein besonderes Problem stellte Fremdwasser dar, das zusätzliche Kosten verursachte. Daher wurden Messprogramme und ein Grundwassermonitoring eingeführt. Von 1997 bis 2000 wurden zusätzlich etwa 8,8 Kilometer Kanal saniert, mit Fördermitteln von 2,8 Millionen D-Mark und Gesamtinvestitionen von rund 6 Millionen D-Mark. Der Hauptsammler ist größtenteils saniert, moderne Verfahren werden eingesetzt, und weitere Sanierungsmaßnahmen und Überprüfungen sind geplant, um das Abwassernetz langfristig zu sichern und zu verbessern.

Zweiter Tourismustag des Weißeritzkreises

Im Mittelpunkt des zweiten Tourismustages am 28. und 29. April 2001 im Berufsschulzentrum Freital, Burgker Straße steht eine Leistungsschau touristischer Anbieter – eine Präsentation von Hotellerie, Gastronomie, Kultur- und Freizeiteinrichtungen. Nebenher erwarten die Besucher ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm und Diskussionsrunden zum Thema Tourismus in der Region. Weitere Höhepunkte der zweitägigen Veranstaltung sind Präsentationstouren durch Freital und das Osterzgebirge. Auf den Rundfahrten per Bus oder Bahn wird die Region mit ihren bemerkenswerten Sehenswürdigkeiten vorgestellt, und die Teilnehmer gewinnen Einblicke in Landschaften und Kulturgeschichte.

Internet – Chance oder Flopp?

Medienwirksam - aber wie? Auf diese Frage fand der Förderverein für Jugendarbeit e. V., im Volksmund „Jugendclub Poisental“ genannt, eine zukunftsweisende Antwort. Seit April stellt sich der Verein im Netz unter der eigenen Jugendclubseite www.jcp-freital.de vor – mit Projekten, Veranstaltungen und Informationen. Ziel ist es, Jugend und engagierte Unternehmen kreativ zu vernetzen. „Das Internet findet inzwischen schon sehr großen Zuspruch sowohl im privaten als auch im Geschäftsbereich. Deshalb kann es für beide Seiten sehr lukrativ sein, sich über dieses Medium darzustellen“, heißt es. Leider hätten viele diese Chance für sich noch nicht erkannt, Informationen gebündelt einem breiten überregionalen Publikum individuell gestaltet zu präsentieren. Ansprechpartner für alle Interessenten, die bisher noch nicht den Mut hatten, die Zukunft Internet für sich, gemeinsam mit anderen, zu erschließen, konnten sich beim Verein melden.

Rückblick: Freitaler Anzeiger vor 25 Jahren - Teil V

Anlässlich „25 Jahre Freitaler Anzeiger“ hat die Redaktion den ersten Jahrgang der Zeitung durchforstet und die prägnantesten Themen, die wichtigsten Schlagzeilen und die bedeutendsten Inhalte samt Fotos herausgesucht. Diese Inhalte aus der Anfangszeit werden aufgearbeitet und in den Ausgaben 2026 zusammengefasst präsentiert. Dieses Mal gibt es ein Rückblick auf die Ausgaben  9 und 10 aus dem Mai 2001.

Baden-Badener Gesangsverein gastiert auf Schloss Burgk

Baden-Badener Gesangsverein gastiert auf Schloss Burgk

Der Gesangsverein Oosscheuern unternimmt vom 17. bis 20. Mai 2001 eine Konzertreise nach Dresden und tritt dabei unter anderem in der Dresdner Hofkirche und am 17. Mai 2001 im Burgker Schlosshof auf. Der 1905 gegründete Chor mit 60 aktiven und 240 passiven Mitgliedern präsentiert deutsches Liedgut und kann auf erfolgreiche Konzertreisen in Europa, Asien und Amerika verweisen. Unterstützt wird er beim Auftritt in Freital vom Männerchor Poisental. Oosscheuern ist ein Stadtteil der Freitaler Verwaltungspartnerstadt Baden-Baden.

Neueröffnung auf der Südstraße

Neueröffnung auf der Südstraße

Das Heilbut-Haus in der Südstraße 20 war stark verfallen. 2001 wird es nach einer Sanierung mit Jugendclub und Vereinsräumen geöffnet. Für die Sanierung hatten sich der ehemalige Stadtrat Günther Siebert, der WGF-Geschäftsführer Uwe Kwiaton und der Zweite Bürgermeister Stephan Loge stark gemacht. Das Haus wird nun von Jugendlichen genutzt, dient als Treffpunkt und Ort für gemeinsame Aktivitäten. Verwirklicht wurde die Sanierung der einen Haushälfte von der WGF, dem Trabant Team Freital e. V. und dem Jugendclub Pfaffengrund.

Einweihung der Sporthalle im Ortsteil Pesterwitz

Kultusminister Matthias Rößler bei seiner Ansprache

Am 2. Mai 2001 wird die Einfeld-Sporthalle im neuen Sport- und Freizeitkomplex in Pesterwitz feierlich eingeweiht. Der Bau kostete 1,75 Millionen D-Mark und ist nach einem halben Jahr Bauzeit abgeschlossen. Finanziert wird das Projekt von Bund, Land, der Stadt Freital und dem SV Pesterwitz. Die Halle ist für Schul- und Vereinssport sowie für Turn-Wettkämpfe ausgelegt und dient auch als Umkleide- und Sanitärbereich für den Sportplatz. Zur Einweihung findet ein erstes Volleyball-Turnier statt, an dem Vertreter aus Politik und Stadt teilnehmen.

Ballonjahr 2001

Der Wilhelmine-Reichard-Ballon

Auch 2001 finden in Freital wieder Veranstaltungen rund um die Ballonfahrt statt. Den Auftakt bildet der fünfte Wilhelmine- Reichard-Cup vom 27. bis 29. April. Ballonfahrer aus Deutschland und Tschechien steigen dabei zu Ehren der ersten deutschen Ballonfahrerin Wilhelmine Reichard auf. Weitere Veranstaltungen sind das Krombacher Ballon-Meeting, das vierte Freitaler Ballonfahrerinnen-Treffen und die Wilhelmine-Reichard-Gedächtnisfahrt.

Kleine Friedensfahrt zur 17. Sachsen-Tour International

Freital ist in diesem Jahr Ziel der vierten Etappe der traditionellen Radrundfahrt durch den Freistaat Sachsen vom 25. bis 29. Juli 2001. Am 28. Juli werden die Radsportler am Etappenziel, der Potschappler Geschäftsstelle der Sparkasse Freital- Pirna, erwartet. Der Radsportverein Freital e. V. organisiert dazu eine „Kleine Friedensfahrt“. Die Radsportlegenden „Täve“ Schur, Klaus und Uwe Ampler werden den Erstplatzierten einen Pokal und Urkunden überreichen. Auf dem Vorplatz der Sparkasse moderiert Gert Zimmermann ein Bühnenprogramm mit prominenten Gästen. Weitere sportliche Höhepunkte an diesem Tag sind ein Beach-Volleyballturnier, eine Skaterrunde und eine Fahrrad-Veteranen-Rallye.

Skaten in Freital

Der Jugendclub Hainsberg „Alte Eiche“ e. V., der Förderverein für Jugendarbeit e. V. (Jugendclub Poisental), der Jugendclub Weißig e. V. und die Zauckeroder Skatergruppe organisieren gemeinsam die Höhepunkte im Inline-Skaten 2001 in Freital. Im Juni können die Fähigkeiten an einer Mini-Pipe und verschiedenen Rampen getestet werden. Außerdem wird eine Showgruppe ihr Können zeigen. Zudem gibt es eine Skatermeile rund um den Weißeritz Park. Skater-Treffs finden wöchentlich in verschiedenen Stadtteilen statt. Abgeschlossen wird die Freitaler Skater-Saison mit einem kleinen Skaterfest und einer Runde durch Zauckerode im August 2001.

Der Wahlkampf läuft

Werbung OB-Wahl
Werbung zur OB-Wahl
OB-Wahl-Werbung

Am 10. Juni 2001 wird in Freital ein neuer Oberbürgermeister gewählt. Amtsinhaber Klaus Pollack hatte angekündigt, nicht wieder anzutreten. Die Präsentation der Kandidaten, beispielsweise in Wahlanzeigen, läuft auch im Freitaler Anzeiger.

Soziale Dienste Pesterwitz GmbH – Änderung der Gesellschaftsverhältnisse

Sitz der »Soziale Dienste Petserwitz GmbH«

Mit Wirkung per Januar 2001 haben sich die Gesellschaftsverhältnisse der Soziale Dienste Pesterwitz GmbH wesentlich geändert. Die bisherige Hauptgesellschafterin Kardiologie-Verbund Dresden GmbH hat ihre Geschäftsanteile verkauft. Gleichzeitig hat die Stadt Freital ihre Geschäftsanteile an die WBF-Wirtschaftsbetriebe Freital GmbH, Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft übertragen. Die WBF ist eine 100-prozentige Tochter der Stadt. Damit ergibt sich folgende Neuverteilung der Geschäftsanteile: WBF- Wirtschaftsbetriebe Freital GmbH 50 Prozent, Dr. Volker Friedrich 26 Prozent, Rehabilitationszentrum Niederschöna GmbH 24 Prozent. Die Soziale Dienste Pesterwitz GmbH bietet folgende Leistungen an: Tagesbetreuung für Senioren, stationäre Pflege, Kurzzeitpflege, ambulante Pflege, betreutes Wohnen, Essen auf Rädern, Kinderkrippe, Kindergarten, Hortbetreuung. Der Stadtrat beschloss die neuen Gesellschaftsverhältnisse.


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