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Datum: 01.03.2021

Aktuelle Abrechnung der Elternbeiträge bei kommunalen Kindergärten und Horten sowie Tagespflegepersonen

Der Freistaat Sachsen hat mit der Coronaschutz-Verordnung die Öffnung von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen zum 15. Februar 2021 im eingeschränkten Regelbetrieb ermöglicht. Damit können alle Kinder die Einrichtungen wieder, unter Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen, besuchen.

Im Februar 2021 wurden bisher keine Elternbeiträge abgebucht. Auf Grund der noch andauernden Beitragsbereinigung kann auch im März 2021 kein Einzug per Lastschrift erfolgen. Laut aktuellem Stand soll zum 15. April 2021 wieder der gewohnte Lastschriftlauf erfolgen. Eltern sollten beachten, dass die offenen Beiträge aus Februar und März dann ebenfalls zu dieser Fälligkeit mit eingezogen werden. Entstandene Guthaben werden dabei automatisch mit verrechnet.

Bei der Ermittlung des Beitrages wird die in Anspruch genommene Notbetreuung im Zeitraum von 14. Dezember 2020 bis 14. Februar 2021 vollumfänglich berechnet. Es muss kein gesondertes Formular wie im Frühjahr 2020 seitens der Eltern ausgefüllt werden. Die Anwesenheit wird durch die Einrichtungsleitungen gemeldet. Die Abrechnung erfolgt gemäß der zwischen Freistaat und Kommunen getroffenen Regelung wochenweise. Dabei ist es für die Zahlungsverpflichtung unerheblich, wie viele Tage je Woche tatsächlich in Anspruch genommen worden sind.

Eltern sind von der Zahlung der Elternbeiträge befreit, welche im genannten Zeitraum keine Notbetreuung in Anspruch genommen haben.

Für den Zeitraum der eingeschränkten Öffnungszeiten seit 15. Februar 2021 werden Zehn- und Elf-Stundentarife automatisch auf Neun-Stundentarife angepasst. In den Horten, in denen kein Frühhort angeboten werden kann, wird der Ganztagestarif automatisch auf den Nachmittagstarif angepasst.

Die individuellen Nachermittlungen rückwirkend für den Zeitraum der Schließung beziehungsweise der wochenweisen Inanspruchnahme der Notbetreuung und die Berücksichtigung der aktuellen Situation stellen einen enormen Verwaltungsaufwand bezüglich der Berechnung und Dokumentation dar.

Es ist mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Konstellationen oder Einzelfällen zu rechnen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Freital arbeiten mit Hochdruck daran, eine Bereinigung schnellstmöglich während des laufenden Tagesgeschäftes umzusetzen.

Es wird daher darum gebeten, von Anfragen bezüglich der Erstattungen oder der Bearbeitungsstände abzusehen. Die Stadt Freital bedankt sich bei den Eltern für ihre Geduld und ihr Verständnis. Fragen zur Abrechnung werden bei Bedarf selbstverständlich gern im Nachgang beantwortet.

Freie Träger regeln die Maßnahmen für ihre Einrichtungen in Eigenregie. Entsprechend sollten sich Eltern dazu direkt beim jeweiligen Träger informieren.