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Zusatzinformationen
08.02.2019

Satzungsbeschluss und Inkrafttreten des Bebauungsplanes »Gewerbegebiet Wurgwitz«

Der Stadtrat der Großen Kreisstadt Freital hat in öffentlicher Sitzung am 8. November 2018 den Bebauungsplan „Gewerbegebiet Wurgwitz“, betreffend Teile des Flurstückes 184/3 der Gemarkung Wurgwitz als Satzung, bestehend aus der Planzeichnung und den textlichen Festsetzungen des Bebauungsplanes in der Fassung vom April 2018, einschließlich der redaktionellen Korrekturen gemäß Abwägung vom 8. November 2018 beschlossen.
Die Begründung zum Bebauungsplan mit den redaktionellen Korrekturen gemäß Abwägung vom 8. November 2018 wurde gebilligt.

Diese Satzung tritt mit dieser Bekanntmachung gemäß § 10 Absatz 3 Baugesetzbuch (BauGB) in Kraft.

Jedermann kann den Bebauungsplan einschließlich Begründung sowie der zusammenfassenden Erklärung bei der Stadtverwaltung Freital, Stadtplanungsamt, Dresdner Straße 56, 3. Etage, Zimmer 301, 01705 Freital während der Sprechzeiten

Montag und Freitag 8.00 bis 12.00 Uhr  
Dienstag und Donnerstag 8.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 18.00 Uhr
Mittwoch geschlossen    

 
einsehen werden und über den Inhalt Auskunft verlangen.
Zusätzlich sind diese Unterlagen gemäß § 10a Absatz 2 BauGB im Internet unter https://buergerbeteiligung.sachsen.de/portal/freital/startseite zugänglich.

Auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie der Rechtsfolgen des § 215 Absatz 1 BauGB wird hingewiesen.

Unbeachtlich werden demnach

  1. eine nach § 214 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 - 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,
  2. eine unter Berücksichtigung des § 214 Absatz 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes und
  3. nach § 214 Absatz 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorganges,

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Bebauungsplanes schriftlich gegenüber der Gemeinde unter Darlegung des die Verletzung begründeten Sachverhaltes geltend gemacht worden sind.

Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn sie nicht innerhalb von 3 Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.
Weiterhin wird auf § 4 Abs. 4 der Sächsischen Gemeindeordnung hingewiesen. Danach gelten Satzungen, die unter Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften zustande gekommen sind ein Jahr nach ihrer Bekanntmachung als von Anfang an gültig zustande gekommen.


Freital, 23. Januar 2019

gez. Rumberg
Oberbürgermeister