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Rabenauer Grund

In malerischer Landschaft schlängelt sich die Rote Weißeritz von Freital-Coßmannsdorf in Richtung Rabenau und Seifersdorf. Dieses bis zu 80 Meter tiefe Kerbtal ist weit über die Stadt hinaus als Rabenauer Grund bekannt und hat schon berühmte Maler wie J. A. Thiele, C. D. Friedrich und L. Richter für Kunstwerke inspiriert. Prägend sind vor allem die bizarren Felsformationen und Landmarken, denen verschiedene Sagen und Begebenheiten zugeordnet werden. Diese sind teilweise auf Wegmarken und Schildern erklärt (zum Beispiel Einsiedlerfelsen, Predigtstuhl, Nadelöhr, Himmelsleiter, Goldstampfe, Nixentump, Pferdetump, Planwiese, Trompeterfelsen). Das Tal steht wegen seiner reichhaltigen Pflanzen- und Tierwelt mit seltenen Arten seit 1961 unter Naturschutz. 

Durch den Grund dampft nicht nur die Weißeritztalbahn, sondern es führt ein gut ausgebauter Rad-Wanderweg vom Freizeitzentrum Hains bis zur Ausflugsgaststätte Rabenauer Mühle und weiter bis zur Talsperre Malter. Erschlossen wurde der Flößergrund 1834 für Wanderfreunde durch den Besitzer der Rabenauer Mühle, Christian Friedrich Ehrlich, mit Hilfe Freiberger Bergleute. Entlang der Strecke laden heute Bänke und Schutzhütten zum Verweilen ein. Vom Grund zweigen zahlreiche Seitentäler ab - beispielsweise die Somsdorfer Klamm, ein wildromantisches Kerbtal mit Klettersteig und "Himmelsleiter" - ein felsiger Trepppenaufstieg hoch Richtung Somsdorf. Oder die Arthur-Lohse-Brücke  die den Namen eines Hainsberger Heimatfreundes trägt, und über die man nach Rabenau gelangt, wo man das Deutsche Stuhlbaumuseum besuchen kann.

Das Gefälle der Roten Weißeritz im Rabenauer Grund wird auch zur Energiegewinnung genutzt. Es gibt ein Wasserkraftwerk, dessen Wasserschloss und Kaskaden ein Technisches Denkmal sind. Der Netzbetreiber und Energieversorger ENSO hat entlang des Grundes einen Energie-Erlebnispfad angelegt - ein Rundwanderweg mit einer Gesamtlänge von ca. 30 Kilometern. Er führt von Freital-Hainsberg, Rabenau, Seifersdorf, Malter über Höckendorf, Obercunnersdorf, Klingenberg, Dorfhain nach Tharandt und Freital zurück. Stationen des Pfades im Rabenauer Grund mit Aktions- und Infopunkten rund um die Energieerzeugung sind das Wasserkraftwerk Rabenauer Grund, die Rabenauer Mühle, das Wasserkraftwerk Seifersdorf und das Wasserkraftwerk Malter.

Im Rabenauer Grund fanden 1961 von Seifersdorf bis Freital die Wildwasser- und Kanuslalomweltmeisterschaften statt. Während der Wassersport heute keine Bedeutung mehr hat, ist die Wegstrecke für Laufsport sehr beliebt. Jedes Jahr findet Anfang Mai der "Lauf in den Frühling" statt. Mit in der Regel über 1.000 Teilnehmern ist es die größte Laufveranstaltung der Region Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

Energie-Erlebnispfad im Tal der Wilden und Roten Weißeritz


Der Rundwanderweg hat eine Gesamtlänge von ca. 30 km. Er führt von Freital-Hainsberg, Rabenau, Seifersdorf, Malter über Höckendorf, Obercunnersdorf, Klingenberg, Dorfhain nach Tharandt und Freital zurück. 

Spannende Erlebnisse warten auf den Stationen des Pfades: Wie funktioniert ein Wasserkraftwerk, wie die Stromerzeugung aus Solarzellen? Wie viel Energie verbraucht man für bestimmte Tätigkeiten und wie läßt sich Energie einsparen?

1. Station: Wasserkraftwerk Rabenauer Grund
                Thema Elektrizität in unserem Leben
2. Station: Rabenauer Mühle
                Thema Strom und Wärme aus Sonnenenergie
3. Station: Wasserkraftwerk Seiferdorf
                Thema Strom aus Wasserkraft
4. Station: Wasserkraftwerk Malter