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Denkmalhalle Döhlen

Die ältesten Denkmäler der Stadt sind die Grabplatten in der Denkmälerhalle Freital-Döhlen. Beim Abbruch der alten Döhlener Kirche 1880 wurden diese geborgen und fanden Aufstellung in der 1899 nach Plänen von Cornelius Gurlitt im russischen Holzbaustil errichteten Denkmälerhalle. Hier befinden sich z. B. der Grabstein der 1365 verstorbenen Barbara Coquina (= von Küchenmeister), im Mittelteil die Denkmäler für Christoph von Zeutsch auf Burgk und Anna Maria, geb. von Nitschwitz, die um 1600 lebten und Vorfahren jener Anhalt-Zerbster Prinzessin waren, die als Zarin Katharina II. von Russland (1729 - 1796, Regentin seit 1762) bekannt geworden ist. Errichten lassen hatten die Halle Zar Nikolaus II. und Max Freiherr von Burgk. Der Zar kofinanzierte den Bau, da Max von Burgk nachweisen konnte, dass Vorfahren Katharina der Großen in der Gegend gelebt hatten.

Im Zuge der Gestaltung der historischen Ortsmitte Döhlen um die Kirche 2012/13 ist die zunehmend verfallende Hallenkonstruktion mit instand gesetzt worden. Eine Restaurierung der einzelnen Grabplatten befindet sich in Umsetzung beziehungsweise Vorbereitung.