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Datum: 20.05.2022

Familie Nussbaum auf Tour

Wieder einmal entführte die Harthaer Autorin Anja Schenk ihre begeisterten Zuhörerinnen und Zuhörer in der Freitaler Stadtbibliothek ins Reich der Abenteuer.

Diesmal waren 72 Drittklässler der Grundschule Poisental mit ihren Begleitern zu Gast und amüsierten sich über die verrückten Dinge, die der Familie Nussbaum passierten. Denn sowohl bei der Eröffnung von Mutters Blumenladen als auch bei der anschließenden gemeinsamen Reise zur Burg Schauderfels ging nichts so richtig nach Plan. Karla, die zwölfjährige pubertierende Tochter der Familie, der alles nur immer megapeinlich ist, und ihre kleine Schwester Merle, die Eltern und selbst der Hund Charly gerieten in manch schwierige Situation. Es ist schon seltsam, wenn man von einem sonderbaren Burgherrn eingeladen wird, der in seinem verstaubten alten Kasten haust und einem Vampir offenbar sehr ähnlich ist. Ausgerechnet der will ein großes Fest geben und ordert dazu reichlich Blumenschmuck, um die verstaubten Räume ausgestalten zu lassen. Beim heimlichen Rundgang stoßen die beiden Schwestern auf ein dunkles Familiengeheimnis, das sie in den schaurigen Burgkeller führt.

Spätestens jetzt blüht doch bei jedem Leser oder Zuhörer die Phantasie so richtig auf. Und so soll es sein. Genau deshalb begehen seit 1995 am 23. April Lesebegeisterte in über 100 Ländern den UNESCO-Welttag des Buches und des Urheberrechts. Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken und Schulen laden rund um diesen Termin zum Mitfeiern ein und  veranstalten deutschlandweit zahlreiche Aktionen und Lesungen. Die gemeinsame Motivation: Freude am Lesen verbreiten und Geschichten teilen. Genau das war endlich auch wieder in Freital zu erleben. Ein herrlich verrückter Vormittag.

„Bücher sind ein Tor zur Welt“ heiß es. Sie entführen in fremde Sphären und bieten einen Ruhepol, nach dem sich viele Menschen in der heutigen Multitasking- Gesellschaft sehnen. Sie vermitteln Bildung und Wissen, fördern Verständnis und Kritikfähigkeit und ermöglichen es, Themen aus vielfältigen Perspektiven zu sehen.

Die Freitaler Bibliotheken sind darauf bestens eingestellt. Nutzerinnen und Nutzer finden neben immer aktuellen Angeboten vor Ort auch digital einen riesigen Schatz an Medien und Informationen. Außerdem öffnen sich die Einrichtungen auch für Besucher und Partner, die die Bibliotheken als Lern- und Begegnungsort sehr gerne in Anspruch nehmen. Genannt seien Formate wie „Fit für die Schule“, „Sprich mit mir“, „Mit Smartphone, Tablet & Co“, „Buchsommer“, „Bilderbuchkino“ oder auch „Weltblicke“.