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Das Notgeld der Stadt Freital 1922-1923

Ausstellung des Heimatvereins Wurgwitz über die deutsche Inflation bis 1923 als radikalste Geldentwertung in großen Industrienationen und ihr Einfluss auf Freital. Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten der Stadtbibliothek besichtigt werden.

Beginn:

Datum: 07.09.2021

Ende:

Datum: 12.11.2021

Ort:

Stadtbibliothek Freital im City-Center, Bahnhofstraße 34

Ortschaft:

Freital

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Welche katastrophale Entwicklung in den Jahren ab 1920 eingetreten war, erfahren Sie anhand von Beispielen, denn diese führte zum Zusammenbruch der deutschen Wirtschaft. Die Löhne fielen unaufhaltsam und eine Welle an Firmen und Werkszusammenbrüchen schwappte über ganz Deutschland hinweg. Fast sämtliche Geldrücklagen der Masse der Bevölkerung wurden durch die Inflation wertlos gemacht. Die gezeichneten Kriegsanleihen waren nun nicht mal mehr das Papier wert, auf dem die Beträge der Bevölkerung eingeschrieben waren. Damals liefen die Druckmaschinen rund um die Uhr, denn ständig wurden neue Werte in den Verkehr gebracht. Die Papierqualität nahm ab, und die Grafiker arbeiteten auf Hochtouren, um neue Scheine zu entwerfen. Schließlich wurden vorhandene und noch nicht im Umlauf befindliche Banknoten mit den neuen und höheren Werten überstempelt. Es war tatsächlich so, wie die Großeltern erzählten, dass sie zu zweit mit dem Wäschekorb den Lohn abholten und dafür nur noch ein halbes Brot bekamen. Ende 1923 unterband der neue Reichsbankpräsident  den Tausch von Privatgeld in Reichsmark und beendete die Spekulation. Da die neue Rentenmark 1923 nicht konvertibel gegenüber ausländischen Währungen war, brach die Inflation allmählich zusammen und es pegelte sich wieder ein normales Preisgefüge ein.
Quelle: Wikipedia

Die Veranstaltung ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet.