Sprungziele
Grafik f gruen
Inhalt

30. Tag der Sachsen 2021 in Freital

Sachsens größtes Vereinsfest muss leider verschoben werden!

Vom 10. bis 12. September 2021 wollte Freital unter dem Motto »100 Jahre. Aus Liebe zu Freital« gemeinsam mit vielen Gästen den 30. „Tag der Sachsen“ feiern. Auf Grund der Auswirkungen der Corona-Pandemie wird das Fest verschoben – im Jahr 2021 wird es damit leider keinen „Tag der Sachsen“ in Freital geben. Ein neuer Termin wird erst zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt. Alle Projektbeteiligten bedauern diesen Schritt sehr. Die dynamische Entwicklung der Pandemie führt zu sowohl organisatorischen als auch finanziellen Unsicherheiten, die eine weitere Planung unmöglich gemacht haben.

Der „Tag der Sachsen“ ist das größte Volks- und Heimatfest im Freistaat. Er wird seit 1992 jährlich Anfang September gefeiert und jedes Jahr von einer anderen Kommune ausgerichtet. Getragen wird er von den sächsischen Vereinen und Verbänden, die zum „Tag der Sachsen“ ihre Aktivitäten präsentieren und ein facettenreiches Programm darbieten. Ideeller Träger ist das gleichnamige Kuratorium, dem 79 Vereine und Verbände angehören. Dr. Matthias Rößler, der Präsident des Sächsischen Landtages, ist Präsident dieses Gremiums. Bereits im Jahr 2020 musste der „Tag der Sachsen“ wegen der Corona-Pandemie verschoben werden. Die Ausrichterstadt Aue-Bad Schlema wird ihr Fest 2023 nachholen.

„Hundertjährige angelt sich 30-Jährigen“

Bereits 2012 ging von der Stadt Freital eine Interessensbekundung für die Ausrichtung des „Tages der Sachsen“ im Jubiläumsjahr 2021 aus. 1921 wurde durch den Zusammenschluss der Gemeinden Deuben, Döhlen und Potschappel die Stadt Freital (von „Freies Tal“) gegründet. Dieses Jubiläum liefert den Anlass für ein Festjahr, bei dem viele unterschiedliche Veranstaltungen von Freitalern für Freitaler und Gäste durchgeführt werden. Der 30. „Tag der Sachsen“ 2021 in Freital sollte einer der Höhepunkte der Feierlichkeiten zum Festjahr anlässlich des 100. Stadtgeburtstages werden.

2016 wurden die Vorbereitungen für den Stadtgeburtstag intensiviert. Zwei Jahre später folgte ein Stadtratsbeschluss, die Bewerbung zur Ausrichtung des “Tages der Sachsen“ einzureichen. 2019 wurde diese übergeben und im September des gleichen Jahres der Zuschlag durch das Kuratorium „Tag der Sachsen“ erteilt.

Die Vorbereitungen waren bereits weit vorangeschritten. Durch die Staffelstabübergabe am 23. Juni 2020 in Aue-Bad Schlema war noch ein positives Signal in den Freistaat ausgesendet worden, dass die Planungen trotz der Corona-Pandemie weiter gehen und Freital sich auf die Ausrichtung des Festes freut. Das geplante Festgelände sollte sich entlang der Dresdner Straße ungefähr zwischen den Bahnhöfen Deuben und Potschappel erstrecken. Die Achse vom Stadtkulturhaus über den Platz des Friedens und Oskarshausen mit einer möglichen Erweiterungsfläche bis zum Schloss Burgk hätte das Festgelände vergrößert.

Die Pandemie stellt derzeit alle Organisatoren von Veranstaltungen vor große Herausforderungen. Wahrscheinlich wird sich erst nach den Wintermonaten klarer abzeichnen, unter welchen Rahmenbedingungen Großveranstaltungen wieder möglich sein werden. So lange können die Vorbereitungen und Planungen für den „Tag der Sachsen“ jedoch nicht stillstehen.

Mit einem erneuten Stadtratsbeschluss im November 2020 wurde daher für die Verschiebung des Festes in ein späteres Jahr gestimmt, diesen Wunsch hat das Kuratorium „Tag der Sachsen“ in einem Beschluss bestätigt.

Die Stadt Freital bedankt sich bei allen, die den „Tag der Sachsen“ 2021 bereits tatkräftig unterstützt haben. Um die Durchführung zu einem späteren Zeitpunkt zu gewährleisten, werden nun sämtliche Arbeitsstände gesichert. Das Ziel ist es, die Arbeit jederzeit nahtlos wieder aufnehmen zu können. Wenn sowohl organisatorische als auch finanzielle Planungssicherheit hergestellt sind, kann ein Nachholtermin festgelegt werden.


Häufig gestellte Fragen zum 30. Tag der Sachsen in Freital

Ist der »Tag der Sachsen« in Freital abgesagt?

Ja, im Jahr 2021 findet der „Tag der Sachsen“ in Freital nicht statt. Grund dafür sind sowohl die organisatorischen als auch finanziellen Unsicherheiten, die durch die Corona-Pandemie entstehen.

Wird der »Tag der Sachsen« in Freital nachgeholt?

Die Stadt Freital hat das Interesse bekundet, den „Tag der Sachsen“ in einem anderen Jahr nachzuholen. Ein Termin steht allerdings noch nicht fest. Zu diesem Zweck werden aktuell alle Arbeitsstände archiviert, sodass die Planungen dann nahtlos wieder aufgenommen werden können.

Gibt es bereits einen neuen Termin?

Nein, für die Durchführung des „Tages der Sachsen“ in Freital gibt es noch keinen neuen Termin. Der Stadtrat und das Kuratorium „Tag der Sachsen“, als ideeller Träger des Festes, entscheiden gemeinsam darüber.

Was sind die Gründe für die Absage?

Alle Beteiligten bedauern die Absage sehr. Aber finanzielle und organisatorische Unsicherheiten, die durch die Corona-Pandemie verursacht werden, lassen eine Durchführung des „Tages der Sachsen“ im Jahr 2021 nicht zu. Es ist zwar wahrscheinlich, dass durch die Zulassung eines Impfstoffes im Jahr 2021 Großveranstaltungen durchführbar sind, die konkreten Rahmenbedingungen sind aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abzuschätzen. Diese Planungsunsicherheit erschwert sämtliche Vorbereitungen. Der „Tag der Sachsen“ ist ein Wochenende des Miteinanders, an dem die Einwohner der Ausrichterstadt und viele Gäste aus ganz Sachsen miteinander feiern, die Stadt erkunden und sich vom Engagement der vielen sächsischen Vereine und Verbände begeistern lassen. Gerade darin liegt allerdings angesichts der aktuellen Gegebenheiten die große Schwierigkeit.

Wieso wird das Fest jetzt schon abgesagt?

Bis zum geplanten Festwochenende vom 10. bis 12. September 2021 sind noch neun Monate Zeit. Allerdings ist der „Tag der Sachsen“ in Freital mit geplanten 250.000 Besuchern eine komplexe Großveranstaltung, in deren Vorbereitung eine Vielzahl unterschiedlicher Akteure eingebunden ist. Neben den Projektmitarbeitern der Stadt und der Städtischen Gesellschaften, den Vereinen, Verbänden, Partnern, Dienstleistern, Künstlern, Händlern und Schaustellern sind das beispielsweise auch Rettungskräfte, Polizei und Feuerwehr, die als Teil der kritischen Infrastruktur derzeit dringend bei der Bewältigung der Pandemie gebraucht werden.

Da die Rahmenbedingungen, unter denen das Fest durchgeführt werden kann, derzeit nicht absehbar sind, ist die Absage in den Augen der Verantwortlichen der richtige Schritt. Die Entscheidung über die Durchführung noch einige Wochen aufzuschieben, brächte voraussichtlich keine gesicherten Erkenntnisse. Die Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt zu fällen verhindert allerdings, dass weiteren Kosten anfallen. Viele Verträge wurden noch nicht ausgelöst. Dies hätte allerdings unmittelbar passieren müssen. Vor allem im Bereich Sicherheit, Verkehr sowie Ver- und Entsorgung standen Vertragsabschlüsse, Leistungsbeschreibungen und Vergabeverfahren bevor. Und natürlich hätten Bühnen, Bühnentechnik und Künstler zeitnah gebunden werden müssen. Vor allem für diese Berufsgruppen hätte der „Tag der Sachsen“ ein Lichtblick sein können. Die frühe Absage eröffnet aber nun für alle den Raum, sich anderen Projekten zu widmen und schafft zumindest Planungssicherheit.

Welche Kosten sind der Stadt bislang für die Vorbereitung entstanden?

Es sind, im Bezug zum geplanten Gesamtbudget, bislang relativ wenige Kosten für die Stadt entstanden. Ein Eventdesign wurde entwickelt, erste Druckerzeugnisse sind bereits produziert worden. Durch die Verbindung mit dem 100. Stadtgeburtstag können jedoch Synergieeffekte genutzt werden. Einige Planungen sind für das Festjahr adaptierbar. Zusätzlich wird es eine Ausgabe der „Sächsischen Heimatblätter“ geben, die für jede Ausrichterstadt des „Tages der Sachsen“ produziert wird. Hier soll der Fokus auf der Geschichte von Freital in den letzten 100 Jahren liegen.

Wurden schon Souvenirs für den »Tag der Sachsen« in Freital produziert?

Dass die Vorbereitungen bereits im vollen Gange waren, davon zeugt beispielsweise die traditionelle jährliche Festmedaille der Sächsischen Numismatischen Gesellschaft e. V. Die Medaille für den „Tag der Sachsen“ 2021 in Freital wurde bereits fertiggestellt und wird durch die Verschiebung des Festes nun wohl ein besonderes Sammlerstück werden.

Die Medaille kann bei der Sächsischen Numismatischen Gesellschaft e. V. erworben werden. Dafür genügt eine E-Mail an detlef.schoenbach@t-online.de. Nähere Informationen dazu finden Sie auf den Internetseiten www.tds.sachsen.de sowie www.sachsen-numismatik.de.

  • Durchmesser:  40 mm
  • Feinsilber (999):  ca. 25 g  (59,00 €)
  • Bronze, vergoldet:  ca. 33 g  (22,00 €)
  • Kaiserzinn:  ca. 23 g  (16,00 €)
  • Auflagen je Material:  max. 200 Stück
  • Entwurf:  Olaf Stoy
  • Graveur:  Ralf Exner
  • Herstellung:  1. Dresdner Medaillenmünze

Wie hoch sind die Ausfallkosten für die Stadt?

Die Ausfallkosten belaufen sich ohne Personalkosten auf etwa 35.000 Euro. Dabei sind aber auch Kosten enthalten, die bei einer zukünftigen Ausrichtung des „Tages der Sachsen“ in Freital nicht noch einmal anfallen. Dazu gehören vor allem Gestaltungskosten für das Eventdesign oder die Homepage. Die Kosten, die für Veranstaltungen und Aktionen wie zum Beispiel die Staffelstabübergabe angefallen sind, wurden nicht umsonst investiert, denn die Veranstaltungen haben sich als gute Werbeträger erwiesen.

Wie sollen sich Vereine verhalten, die sich bereits auf den »Tag der Sachsen« in Freital gefreut haben?

Der „Tag der Sachsen“ soll vor allem die lebendige sächsische Vereinslandschaft abbilden. Aktuell ist die Arbeit für viele Vereine allerdings nur sehr schwer oder gar nicht möglich. Der „Tag der Sachsen“ war sicherlich ein Lichtblick, nach einer sehr langen und schwierigen Zeit. Die Entscheidung zur Verschiebung des Festes fiel allen Beteiligten auch deshalb äußerst schwer. Nun gilt es, den Mut und die Zuversicht nicht zu verlieren. Vereinsarbeit wird wieder möglich sein. Und es wird auch in Zukunft einen „Tag der Sachsen“ und vor allem einen „Tag der Sachsen“ in Freital geben.

Die mit dem Projektbüro des „Tages der Sachsen“ in Freital bereits erfolgten Abstimmungen werden dokumentiert, so dass im Jahr der Nachholung auf dieser Basis weiter an den Vorbereitungen gearbeitet werden kann.

Was passiert mit »100 Jahre Freital«?

Der 100. Stadtgeburtstag in Freital wird stattfinden. Das Festjahr ist geprägt von vielen verschiedenen Veranstaltungen, die insbesondere von Freitalern für Freitaler organisiert werden. Die Umsetzung von Hygienemaßnahmen und auch kurzfristige Anpassungen sind hier viel besser möglich, als bei einer Großveranstaltung wie dem „Tag der Sachsen“. Über alle Aktivitäten kann man sich unter www.100.freital.de informieren.

Kann das Windbergfest nun doch am ursprünglich geplanten Wochenende im September stattfinden?

Nein, das Windbergfest soll – sofern es die Umstände erlauben – vom 7. bis 9. Mai 2021 stattfinden.

Wen kann man ansprechen?

Für alle Fragen steht das Projektbüro „Tag der Sachsen“ unter 0351 6476-294 oder per E-Mail unter tagdersachsen@freital.de zur Verfügung.

Video-Clip von Lifeart TV zur Staffelstab-Ankunft in Freital

Statement des Oberbürgermeisters Uwe Rumberg



Mitteilungen