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Fröstelnder Jüngling

Vor dem einstigen Rathaus Döhlen, in dem 1921 die Gründung der Stadt Freital vollzogen wurde, stand ab 1921 die Brunnenfigur „Fröstelnder Jüngling“ des Bildhauers Theodor Arthur Winde. Winde war Professor an der Kunstgewerbeschule Dresden und ein Freund Viktor Klemperers, einem Nazifeind. Auf Grund dessen wurde die Brunnenfigur in den 1930er Jahren vom NS-Regime als „entartete Kunst“ eingestuft und entfernt.

Im Zuge der Restaurierung des Gebäudes von 2010 bis 2012, das seitdem den Firmensitz der Wohnungsgesellschaft Freital (WGF) beherbergt, hat der Bildhauer Andreas Händel aus Dresden-Gittersee die etwa 1,15 Meter hohe Figur nachempfunden. Somit ist das einstige Ensemble mit der nach historischen Fotos originalgetreu gestalteten Fassade wieder komplett.